Fliegen-Sails vor Guatemala

erstellt am: 10.03.2014 | von: Jürgen Oeder | Kategorie(n): Guatemala, Reiseziele

Von Jan Lange

Wir waren vom 31.01.-8.02.in Guatemala in der Bluebayou Lodge in Iztapa www.bluebayouguatemala.com bei Captain Chris Starrs, der seit ca. 7 Jahren in Guatemala fischt und mit einer Guatemaltekin verheiratet ist. Im Web bezeichnen sie ihn als: „… best value for the money“. Hier seht ihr die ersten Bilder unserer „Fliegen-Sails“, die wir (Mark Uwe von Falkenfisch und ich) vor Guatemala fangen konnten.

Wir waren vom 31.01.-8.02.in Guatemala in der Bluebayou Lodge in Iztapa www.bluebayouguatemala.com bei Captain Chris Starrs, der seit ca. 7 Jahren in Guatemala fischt und mit einer Guatemaltekin verheiratet ist.
Im Web bezeichnen sie ihn als: „… best value for the money“. Was stimmt. Wir fischten auf seiner SAIL PITCH, einer 31 Fuß Albemarle Express Cruiser. Die Marina Pez Vela in Iztapa, dh. alle Boote fischen im selben Gebiet was am ersten Tag ca. 40 Meilen und die darauffolgenden Tage ca. 20 Meilen Anfahrt bedeutete. Die anfangs für diese Jahreszeit eher niedrigen Wassertemperaturen führten dazu, dass wir fast jeden Tag bis zu 20 springende Mantas und Buckelwale beobachten konnten und jeden Tag wurden Hook-Ups von Striped Marlin von der Flotte gemeldet, die auch auf die niedrigeren Wassertemperaturen zurückzuführen waren. Das Fischen war aufgrund ungewöhnlich kühler Meereströmungen in der Woche vor unserer Ankunft für dortige Verhältnisse komplett eingebrochen. Das heißt das alle Boote der Flotte, auch die „Legenden“ Brad Philipps („Best release captain worldwide“) und Chris Sheeder (Personal best ca. 5000 Sails mit der Fliege!!), pro Tag nur 5-6 Fische geraist und im Schnitt nur 3 gefangen haben!

Mit dem Anstieg der Temperaturen stieg dann sehr drastisch die Zahl der geraisten Fische. Am letzten Tag haben wir 16/16 geschafft. Beim Fischen mit der Fliege war unsere Quote 3/1 und 2/1 einer ist nach dem Hook Up wieder ausgestiegen. Mark Uwe hatte Pech, dass seiner gleich in den Stellungskampf in die Tiefe ging und hat ca. 1 Stunde gebraucht. Bei mir klappte es in 10 Minuten den Fisch ans Boot zu bringen. Wir haben nur vier Fische für Fotos „gebootet“, alle anderen wurden wie in Mittelamerika üblich, durch Abschneiden des Leaders – etwa 30 cm über dem Haken- releast: Catch and Release sowie Circle Hooks sind in Guatemala für den Fang von Billfish strikt vorgeschrieben.

Den Löwenanteil sowohl der Sails als auch der Dorados haben wir mit Pitch Bait und Circle Hook gefangen. Dabei kamen ausschließlich meine Okuma Nomad und die Tsunami Travel Rods mit Stella 10000 FA und Accurate SR 30 zum Einsatz gekommen. Unsere Technik konnten wir soweit verfeinern, dass wir die Fische bald zu 100 % haken konnten. Auf den kaum frequentierten und lang geschleppten Baits haben wir mit der Albacore Veloce 20 lb von Alutecnos und Accurate ATD 12 gefischt.

Die Haken(siehe Foto) sind extrem klein und dünndrahtig und sollen den Guatemalteken zufolge angeblich in wenigen Wochen komplett wegrosten. Im Vergleich dazu ein Hken, wie er in Kenia benutzt wirrd.

Die Fauna der See vor Iztapa scheint erfreulicherweise immer noch relativ gesund und artenreich zu sein. Die Baitfish-Schwärme erstreckten sich teilweise auf viele Meilen große Gebiete und Schwärme von Spinner-Dolphin mit weit über 500 Exemplaren sieht man häufig. Unser Fangergebnis in sechs Angeltagen: 2 Sails auf der 14 er Fliegenrute mit 20 Pfund Tippet 56 Sails zwischen 80-100 Pfund auf Pitch Bait und 30 lb Tackle, 15 Mahi Mahi von 25 bis 30 lb Sowie Bonitos und “football sized” Yellowfin Tuna einn Striped Marlin auf der Spinnrute gehakt und durch Bruch des Leaders verloren Und: Eine Schildkröte aus einer verhedderten Long Line befreit und das Karma verbessert ! Saludos und Tight Lines Jan