Grundschleppnetz

Deutsche Meeresschutzgebiete schützen nichts

Meeresschutzgebiete sind entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt und die für die Regeneration erschöpfter Fischbestände. Doch die deutschen Meeresschutzgebiete schützen nichts: „Es ist unfassbar, dass ausgerechnet im Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Krabbenfischer nach wie vor mit Grundschleppnetzen fischen dürfen. Und nicht nur dort“, kritisiert der Biologe Ulrich Karlowski von der Deutschen Stiftung Meeresschutz. Der Stiftung… mehr

Kampf um Grundschleppnetz-Verbot vor Gericht

Im Streit um die Grundschleppnetzfischerei in Meeresschutzgebieten haben Umweltschutzorganisationen Deutschland, die Niederlande, Frankreich und Spanien vor nationalen Gerichten verklagt. Sie werfen den Staaten vor, ihrer Verpflichtung zum Schutz dieser Gebiete nicht nachzukommen und gegen entsprechende EU-Regelungen zu verstoßen. Verbände der spanischen industriellen Berufsfischer bezeichneten die Klagen als „Bedrohung ihres nachhaltigen Managements“. Französische Verbände erklärten, sie… mehr

Schlag für Grundschleppnetzfischer: Das neue EU-Naturschutzgesetz

Das neue EU-Naturschutzgesetz zur Wiederherstellung aller Ökosysteme (auch der Meere) in einen „guten ökologischen Zustand“ ist ein schwerer Schlag für die industrielle Fischerei mit Grundschleppnetzen.  Die Regelung verpflichtet die Mitgliedstaaten, innerhalb von zwei Jahren einen Plan vorzulegen, wie sie bis 2030 mindestens 20 % ihrer geschädigten Hoheitsgewässer in einen „guten ökologischen Zustand“ zurückführen werden. Dies… mehr