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	<title>Mastfarmen &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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	<title>Mastfarmen &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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		<title>Vorwurf der Geldwäsche bei spanischer Thunfisch-Mafia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Dec 2019 18:28:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauflossenthun]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Mastfarmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Skandal um illegalen Thunfischhandel in Millionenhöhe im Mittelmeer mehren sich die Vorwürfe gegen die beiden Hauptverdächtigen und weltgrößten Thunfischhändler José und Juan Fuentes García. Die beiden Gesellschafter der Ricardo Fuentes e Hijos Gruppe sollen Ermittlungen der spanischen Justiz zufolge Schwarzgelder in Millionenhöhe aus illegalem Thunfischhandel mit Immobiliengeschäften gewaschen haben. Dies berichtet das spanische online... <a href="https://ultimatefishingnews.com/vorwurf-der-geldwaesche-bei-spanischer-thunfisch-mafia/">mehr</a>]]></description>
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<p>Im Skandal um illegalen Thunfischhandel in Millionenhöhe im
Mittelmeer mehren sich die Vorwürfe gegen die beiden Hauptverdächtigen und
weltgrößten Thunfischhändler José und Juan Fuentes García. Die beiden
Gesellschafter der Ricardo Fuentes e Hijos Gruppe sollen Ermittlungen der spanischen
Justiz zufolge Schwarzgelder in Millionenhöhe aus illegalem Thunfischhandel mit
Immobiliengeschäften gewaschen haben. Dies berichtet das spanische online
Medium „El Confidental“ unter Berufung auf einen 441 Seiten starken Bericht des
Amtes für die „Lokalisierung und Einziehung von Eigentum (ORGA)“, des spanischen
Justizministeriums.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2019-12-22-01.jpg" alt="" class="wp-image-8727" /></figure>



<p>Demnach ermittelt die Vorsitzende Richterin María Tardón, gegen fast 70 Akteure eines mutmaßlich kriminellen Netzwerks, das über Jahre mit dem Handel von illegal gefangenem Blauflossenthun 25 Millionen Euro pro Jahr generiert haben soll. Der Bericht der Finanzermittler „listet Beweise dafür auf“, dass die Gruppe unter den Brüdern José und Juan Pedro Fuentes, mit dem Handel von Grundstücken Geld gewaschen habe. Allein bei einem obskuren Deal seien 60,3 Millionen Euro umgerubelt worden.</p>



<p>„El Confidencial“ zitiert aus dem neuen Ermittlungsbericht,
wonach die Fuentes-Gruppe an der Spitze der mafiösen Befehlspyramide über
versteckte Vermögenswerte in Ländern wie Malta, Frankreich, Kroatien, Italien,
Japan und Panama verfügt.</p>



<p>Die Mitglieder des Netzwerks werden wegen „Verbrechen gegen
die Tierwelt, die öffentliche Gesundheit, Geldwäsche und anderer Verbrechen
innerhalb einer kriminellen Organisation beschuldigt“, weil sie jährlich etwa
2.500 Tonnen Thunfisch auf dem Luft- und Landweg von Malta nach Spanien importiert
haben. Die kriminellen Strukturen waren Anfang 2019 in der Operation Tarantelo
unter Beteiligung von Europol aufgedeckt worden.-</p>



<p>Nach den Erkenntnissen von „El Confidencial“ bereitet die
Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft nun einen ausführlichen Bericht über die
Kapitalbewegungen vor, die angeblich auf die illegalen Aktivitäten der
untersuchten Personen zurückzuführen sind, der demnächst an den Nationalen
Gerichtshof übermittelt wird. Die Rechtsvertreter der Fuentes-Gruppe bestreiten
die Vorwürfe.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2019-12-22-03.png" alt="" class="wp-image-8728" /></figure></div>



<p>Aber auch in Malta, dem Lieferland der illegal gehandelten Thune
gehen die Ermittlungen weiter. Wie ich hier im Februar 2019 berichtete, war die
Direktorin des maltesischen Fischereiministeriums, Andreina Fenech Farrugia, wegen
Korruptionsverdachts aus ihrem Amt entfernt worden- Fenech erhielt den Berichten
zufolge Bestechungsgelder vom spanischen Netzwerk, insbesondere von Managern
der Fuentes-Gruppe, um ihre Interessen in Malta und der Europäischen Kommission
zu begünstigen.</p>



<p>„El Confidencial“ zitiert nun aus Dokumenten, wonach der für die Fischerei in Malta verantwortliche Randall Caruana die maltesische Mare Blu Tuna Farm Ltd. anzeigt habe. Das Unternehmen, das Blauflossenthun fischt, mästet und vermarktet, gehört den Brüdern Massimo Cappitta und John Sebastian Cappitta sowie Ricardo Fuentes e Hijos. Caruana wirft ihnen Handel mit illegal gefangenem Thunen vor und listet 12 Vergehen auf. Unter anderem werden ihnen nicht angemeldete Fischerei- und Aquakulturaktivitäten, Umweltschäden, Dokumentenfälschungen, illegaler Thunfischfang, der Kauf von Fisch von Kriminellen oder die Verhinderung von Inspektionen der Käfige im Zuchtbetrieb durch Beamte vorgeworfen. Das Strafmaß dafür reiche bis zu zwei Millionen Euro Geldstrafe und Haft von bis zu zwei Jahren. Mit verdächtig ist der Kapitän des Schiffes &#8222;Yaizatun Dos&#8220;. Es war laut „El Confidencial“ damals im Besitz der Brüder Cappitta und Ricardo Fuente e Hijos. Das Schiff soll ohne Genehmigung Thun gefangen, transportiert und in die Mastkäfige der maltesischen Handelsgesellschaft gebracht haben.</p>
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		<title>Spanien: Neuntausend Thune „auf der Flucht“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 20:03:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauflossenthun]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mastfarmen]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[] Die Betreiber der Mastfarmen, die am Freitag dem 13. (!) September vor der Region Murcia zerstört wurden, haben Bilanz gezogen. Die Zahlen sind Medienberichten zufolge beeindruckend. Demnach zerstörte der Sturm acht Mastkäfige. In ihnen waren fast 9000 Thune mit einem Durchschnittsgewicht von mehr als 100 kg. Bislang wurden 1300 Fische mit einem Gewicht von... <a href="https://ultimatefishingnews.com/spanien-neuntausend-thune-auf-der-flucht/">mehr</a>]]></description>
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<p>Die Betreiber der Mastfarmen, die am Freitag dem 13. (!)
September vor der Region Murcia zerstört wurden, haben Bilanz gezogen. Die Zahlen
sind Medienberichten zufolge beeindruckend. Demnach zerstörte der Sturm acht Mastkäfige.
In ihnen waren fast 9000 Thune mit einem Durchschnittsgewicht von mehr als 100 kg.
Bislang wurden 1300 Fische mit einem Gewicht von 176 Tonnen tot aufgefunden.
800 Fische überlebten in einem der Käfige. Nun seien etwa 7300 Fische entkommen
– und „auf der Flucht“.</p>



<p>Der marine Tornado hatte die Mastkäfige etwa 4,5 Meilen von
der Küste getroffen und mit großen Wellen die Anker verlagert, die die Käfige
halten. Nach Angaben des Eigners Ricardo Fuentes e Hijos, verformten sich die metallischen
Strukturen und die Netze brachen an einigen Stellen. &nbsp;Der Schaden bewege sich in zweistelliger Millionenhöhe.</p>



<p>Wahrscheinlichste Ursache für das Massensterben ist dem
Eigner zufolge der &#8222;Stress&#8220;, den die Thune mit ihrem „sehr
empfindlichen kardiorespiratorischen System&#8220; beim Buch der Käfige
erlitten. </p>


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		<title>Hunderte Kilo faulender Thun angespült und verkauft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 06:38:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauflossenthun]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mastfarmen]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[An der spanischen Küste in der Region vor Murcia wurden nach dem verheerenden Unwetter Mitte September mehrere Tonnen toter Thune angespült. Allein an den Stränden von El Pedrucho und Banco Tabal de La Manga sichtete die Polizei mehr als hundert gestrandete Exemplare. Die im Durchschnitt 100 bis 250 kg schweren Fische stammen alle aus einem... <a href="https://ultimatefishingnews.com/hunderte-kilo-faulender-thun-angespuelt-und-verkauft/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>An der spanischen Küste in der Region vor Murcia wurden nach dem verheerenden Unwetter Mitte September mehrere Tonnen toter Thune angespült. Allein an den Stränden von El Pedrucho und Banco Tabal de La Manga sichtete die Polizei mehr als hundert gestrandete Exemplare. Die im Durchschnitt 100 bis 250 kg schweren Fische stammen alle aus einem Mastbetrieb der <strong>Gruppe Ricardo Fuentes</strong> vor der Küste von Pinar del Río und verendeten bei dem Unwetter. Die Fischereigenossenschaft von Cartagena schätzt den Schaden der Fuentes Gruppe auf bis zu 40 Millionen Euro. Bis zu 1000 Tonnen Thun könnten verendet sein.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/19-09-25-01.jpg" alt="" class="wp-image-8650" /></figure>



<p>Nach dem Sturm trieb Mutter Natur die Kadaver (back to sender) dann per Ostwind an die Küsten. Dort wurden Fische von Leichenfledderern zerteilt und das angegammelte Fleisch zum Preis von 3 Euro pro Kilo aus dem Kofferraum an Passanten verkauft. Die Fischereigenossenschaft geht davon aus, dass &#8222;zwischen 500 und 600 Kilo&#8220; angefaulter Thun vermarktet wurde. Die Behörden warnten eindringlich vor dem Verzehr, weil der angegammelte Fisch Histamin enthält, das schwere Vergiftungssymptome auslösen kann.</p>



<p>Nach Angaben
des Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamtes Karlsruhe (CVUA) ist Histamin ein
Eiweiß, das vor allem in bestimmten Fischarten bei unzureichender Kühlung durch
Bakterien gebildet wird. Dies gilt für alle Arten der Familien Makrelenfische (zu
denen auch Thunfisch gehört), sowie Heringe, Sardellen oder Goldmakrelen. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/19-09-25-02.jpg" alt="" class="wp-image-8651" /></figure>



<p>Die Symptome einer Fischvergiftung sind laut CVUA zunächst Hautrötung,
Übelkeit, Durchfall, Magenkrämpfe, Kopfschmerzen und Schwindel. Sie treten bereits
30–60 min nach der Mahlzeit auf. Ernsthafte Symptome lassen sich durch
Antihistaminika wie bei Allergien behandeln. </p>



<p>Histamin ist der Behörde zufolge hitzestabil und wird beim Kochen oder der
Herstellung von Konserven nicht zerstört. Einziges Kennzeichen beim Verzehr von
Fisch mit hohem Histamingehalt ist ein mehr oder weniger intensives Brennen auf
der Mundschleimhaut. Dies wird laut CVUA meist „nicht als problematisch erkannt
und möglicherweise auch auf scharfe Würzung zurückgeführt“. </p>
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		<title>Schon wieder Thunfischleichen vor Ibizia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Aug 2019 18:45:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und ewig grüßt das Stinketier: Wie schon im vergangenen Jahr hat der Inselrat von Ibiza bei der spanischen Zentralregierung in Madrid scharf gegen das illegale Versenken von Thunfischleichen durch Ringwadenfischer protestiert. Die Grundschleppnetzfischer hatten in den vergangenen Tagen bis zu 3 Tonnen verwesender Thunfischkadaver pro Hol in ihren Netzen.  Derzeit sei der Meeresboden von Ibiza... <a href="https://ultimatefishingnews.com/schon-wieder-thunfischleichen-vor-ibizia/">mehr</a>]]></description>
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<p>Und ewig grüßt das Stinketier: Wie schon im vergangenen Jahr hat der Inselrat von Ibiza bei der spanischen Zentralregierung in Madrid scharf gegen das illegale Versenken von Thunfischleichen durch Ringwadenfischer protestiert. Die Grundschleppnetzfischer hatten in den vergangenen Tagen bis zu 3 Tonnen verwesender Thunfischkadaver pro Hol in ihren Netzen.  Derzeit sei der Meeresboden von Ibiza (insbesondere die Gegend zwischen Sant Antoni und Formentera) &#8222;ein Thunfischfriedhof&#8220;, klagt ein Fischer. Die Netze seien so voll mit den illegalen Rückwürfen, dass sie sogar zerreißen. &#8222;Wir verurteilen diese Situation seit Jahren, aber wir haben festgestellt, dass es immer mehr Rückwürfe gibt, da die Flotten immer näher an die Küste kommen, um zu fischen&#8220;, sagte der Fischer der Zeitschrift „Diario de Ibiza“.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/tunfaul1.jpg" alt="" class="wp-image-8579" /><figcaption>Foto vom vergangenen Jahr</figcaption></figure>



<p>Die Kontrollen sind offenbar ein Witz: Wenn die Thune nach
dem Fang aus dem Ringwadennetz in einen Schwimmkäfig überführt werden, sind
Taucher im Netz und entfernen illegal alle toten Thune aus dem Netz, obwohl sie
eigentlich angelandet und auf die Quote angerechnet werden müssten.</p>



<p>Die Übertragung der Fische aus den Netzen auf die Käfige
wird dem Bericht zufolge mit einem Mobiltelefon von einem Boot aus
aufgezeichnet und an ein Schiff der Marine gesendet. Dieses Schiff bescheinigt
dann, dass das gesamte Verfahren den Regeln entspricht und dass die festgelegten
Fangquoten nicht überschritten werden!</p>



<p>Dass das Handy grundsätzlich nicht aufzeichnen kann, was
unter Wasser geschieht, stößt nun immer mehr auf Kritik. Die Volkspartei PP kritisierte
die illegalen Rückwürfe und die stellvertretende regionale Fischereiinspektorin
Virginia Marí sprach der Zeitung zufolge von einem „düsteren Bild“, das die französischen,
italienischen und spanischen Flotten, wegen fehlender Kontrollen &nbsp;„auf unserem Meeresboden hinterlassen“.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/10521094-736523516405206-391411573575464188-n.jpg" alt="" class="wp-image-8580" /><figcaption> Fischereiinspektorin Virginia Marí  kämpft bislang vergeblich.</figcaption></figure>



<p>Laut Marí ist es die gleiche Situation wie 2018, als
&#8222;Hunderte Thune aus illegalen Rückwürfen auf dem Meeresboden lagen und
verrotten&#8220;. In den Netzen seien sogar Fische mit schlechter Qualität zuvor
gezielt getötet worden. „All dies geschieht mit absoluter Straffreiheit&#8220;,
so Marí.</p>



<p>Kein Wunder, dass sich der Eigner der größten Fangflotte,
die Balfego Group sich artig für die „gute Arbeit“ der Inspektionsteam bedankt
hatte. Die Balfego-Flotte, bestehend aus 3 spanischen und 2 französischen Ringwadenbooten
sowie 17 Unterstützungsbooten hatten ihre Quote von 2200 Tonnen Bluefin Anfang
Juni in sieben Tagen erfüllt. Um Ibiza waren aber auch Fangboote aus Italien und
selbst Malta unterwegs. Balfego forderte die ICCAT nun zu strengeren Kontrollen
auf, damit tote Thune aus den Ringwadennetzen nicht heimlich auf Unterstützungsboote
gebracht werden und illegal in den Handel kommen.</p>



<p>Der Fischereiinspektor des Consell de Ibiza fordert nun,
dass &#8222;es auch Beobachter in den Käfigen unter Wasser gibt, um zu
verhindern, dass sich diese Situation Jahr für Jahr wiederholt“. Eine
entsprechende Beschwerde war in Madrid laut Virginia Marí wirkungslos verpufft.</p>
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