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	<title>Mexiko &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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	<title>Mexiko &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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		<title>Sensor misst Überleben von Haien nach Drill</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[Rund um Florida ist Freizeitangeln im Salzwasser ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Rund sechs Milliarden Dollar werden&#160; damit jedes Jahr umgesetzt. Auch mit dem „Catch and Release“ von unzähligen Haien. Wie viele Haie nach dem Vorfachkappen trotzdem sterben, war bislang schwierig zu ermitteln. Wissenschaftler des Mote Marien Laboratory in den USA haben deshalb einen neuen Bewegungssensor entwickelt:... <a href="https://ultimatefishingnews.com/sensor-misst-ueberleben-von-haien-nach-drill/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rund um Florida ist Freizeitangeln im Salzwasser ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Rund sechs Milliarden Dollar werden&nbsp; damit jedes Jahr umgesetzt. Auch mit dem „Catch and Release“ von unzähligen Haien. Wie viele Haie nach dem Vorfachkappen trotzdem sterben, war bislang schwierig zu ermitteln. Wissenschaftler des Mote Marien Laboratory in den USA haben deshalb einen neuen Bewegungssensor entwickelt: Er misst an releasten Haien, den Flossenschlag, das Auf und Ab des Fisches, seine Beschleunigung, oder ob die Schwanzflosse aufgehört hat, sich zu bewegen und der Hai, weil tot, bewegungslos am Grund verharrt. Laut der im Wissenschaftsjournal&nbsp; Fisheries Research veröffentlichten Studie können mit dem Sensor (der 100 Daten pro Sekunde registriert) nun erstmals harte Fakten zum Verhalten von Haien nach dem Releasen etwa auch von Langleinenfischern ermittelt werden.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 444px" src="/files/images/2016-06/16-06-28-01.jpg" alt=""><br />
Als erstes Studienobjekt nahmen sich die Biologen den Schwarzspitzenhai vor. Er wird vor Florida häufig gefangen. Angler dürfen einen pro Tag entnehmen, alle anderen müssen zurückgesetzt werden.<br />
Für die releasten Hai ist der Überlebenskampf aber damit noch nicht zu Ende. Wie die unnormalen Schwimmbewegungen ergaben, brauchten die Haie durchschnittlich elf (!) Stunden, um sich von dem Stress zu erholen. Knapp jeder zehnte der Schwarzspitzenhaie schaffte es aber nicht und starb innerhalb von zwei Tagen an Übersäuerung des Blutes!<br />
Zu dieser sogenannten Laktazidose kommt es durch eine Überbelastung der weißen Muskeln, die für kurzfristige Höchstleistungen gemacht. Sie ziehen sich sehr viel schneller zusammen als rote Muskeln, benötigen dafür aber auch sehr viel mehr Energie. Diese Energie beziehen weiße Muskeln überwiegend durch die Zuckerverwertung ohne Sauerstoff. Dabei entsteht als Abfallprodukt Laktat (Salz der Milchsäure), das in größeren Mengen nicht mehr über die Atmung abgegeben werden kann. Das Laktat führt dann zu einer Übersäuerung des Blutes bis hin zum Nierenversagen.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 422px" src="/files/images/2016-06/16-06-28-02.jpg" alt=""><br />
Dem Studienleiter Nick Whitney zufolge erwiesen sich die Schwarzspitzenhaie als sehr robust. Whitney will nun die Überlebensfähigkeit anderer Hai-Arten systematisch erforschen. Dass etwa Hammerhaie extrem empfindlich sind und bereits nach einer Drillzeit von nur 20 Minuten in Lebensgefahr geraten, habe ich hier vor zwei Jahren berichtet. („Totgedrillt: Viele Haie sterben nach dem Releasen“)<br />
Die damaligen Studien mit an einer sogenannten Drum Line können nun sehr viel präziser mit den Bewegungssensoren durchgeführt werden. Für Charterboot-Kapitäne und Hai-Angler ist das keine erfreuliche Nachricht. Für gefährdete Haie schon: Mit den harten Daten könnte der Fang vor allem von Hammerhaien eingeschränkt oder Schutzzonen ausgewiesen werden. Etwa, wenn die Haie in den Golf von Mexiko und an die Westküste Floridas zeigen, um ihre Nachkommen zu gebären.</p>
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		<title>Neues Laichgebiet  von Blauflossenthunen vor USA entdeckt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2016 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor der Nordostküste der USA haben Wissenschaftler ein neues Laichgebiet von Blauflossenthunen nachgewiesen. Die Entdeckung, dass dort vor allem kleinere Thune in der Klasse von 80 bis 500 lb laichen, während die größeren dazu in den Golf von Mexiko ziehen, wirft die gängige Theorie zur späten Geschlechtsreife der westlichen Bestände völlig über den Haufen. Dass... <a href="https://ultimatefishingnews.com/neues-laichgebiet-von-blauflossenthunen-vor-usa-entdeckt/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor der Nordostküste der USA haben Wissenschaftler ein neues Laichgebiet von Blauflossenthunen nachgewiesen. Die Entdeckung, dass dort vor allem kleinere Thune in der Klasse von 80 bis 500 lb laichen, während die größeren dazu in den Golf von Mexiko ziehen, wirft die gängige Theorie zur späten Geschlechtsreife der westlichen Bestände völlig über den Haufen. Dass Thune im Westen auch schon mit 5 Jahren  geschlechtsreif sind, wie ihre Vettern im Ostatlantik und Mittelmeer und nicht erst im Alter von 9 Jahren (das Alter der Golf-Laicher) ist eine für die Erhaltung der Art wichtige und gute Botschaft.<br />
Die nun entdeckte Laichzone liegt im offenen Atlantik vor den US-Staaten New Jersey, Delaware und Maryland und endet im Norden etwa auf der Höhe von New York. Berufsfischer haben in dem „Slope Sea“ genannten Gebiet schon 1957 ein Laichgebiet vermutet. Nun konnte mit Funden von wenigen Tage alten Thunfisch-Larven  nachgewiesen werden, dass kleinere Bluefins sich dort im August-September rund 20 Tage lang zum Laichen aufhalten. Die Menge die mit Planktonschleppnetzen gesammelt werden konnte, war höher als die Larven-Dichte im Golf von Mexiko. Zudem zeigten gefangene Thune die für die Laichzeit typischen Hormonwerte.<br />
<img decoding="async" style="width: 334px;height: 294px" src="/files/images/2016-03/16-03-09-01.jpg" alt="" /><br />
Wissenschaftler errechneten anhand dieser und andere Parameter, dass im Golf von Mexiko nur 32 Prozent der Vermehrung im Golf von Mexiko stattfindet und die Slope Sea damit weitaus bedeutender für die Arterhaltung und das nachhaltige Management der Fische ist.<br />
Dass die kleineren Thune in der Slope Sea laichen, ist  für die Forscher nachvollziehbar. Unmittelbar nördlich daran angrenzend liegen vor den Neu-England-Staaten und Kanada die typischen Jagdgründe der Blauflossenthune. Kleinere Thune haben nach dem kräftezehrenden Laichakt also nur einen kurzen Weg zu den fetten Heringen.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 290px" src="/files/images/2016-03/16-03-09-00.jpg" alt="" /><br />
In diese Jagdgründe ziehen aber auch die über 500 lb schweren Fische, die im Golf von Mexiko im Juni-Juli abgelaicht haben und durchqueren auf dem Weg dorthin die Slope Sea ohne längeren Aufenthalt.<br />
Warum aber die großen im Golf laichen ist bislang unbeantwortet. Sie könnten das tun, weil dort die  zum Laichen ideale Wassertemperatur zwei Monate früher erreicht wird als in der Slope Sea und die großen Thune damit auch früher in die Jagdgründe an der kanadischen Grenze ziehen können. Die Larven aus dem Golf könnten durch den zweimonatigen Vorsprung bis zum kalten Jahresende größer werden und hätten somit bessere Überlebenschancen.<br />
Die Wissenschaftler fanden zudem heraus, dass sich in dem neuen Laichgebiet auch Bluefins aus dem Ostatlantik und Mittelmeer tummeln und dort mit Fischen aus dem Westen paaren! Damit muss auch das bislang in Ost und West getrennte Bewirtschaftungsmanagement der Bluefins neu überdacht werden.<br />
Die Studie wurde von Wissenschaftlern des National Fisheries Service der USA (NOAA) und der Universität Massachusetts Boston erstellt. Sie findet sich hier:<br />
<a href="https://dx.doi.org/10.1073/pnas.1525636113" target="_blank" rel="noopener noreferrer">10.1073/pnas.1525636113</a></p>
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		<title>Kaltherzige Blauflossenthune</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2015 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Herzen von Blauflossenthunfischen verkraften einen Temperatursturz, der unsere Herzen zum Stillstand bringen würde. Wie das möglich ist, haben nun Wissenschaftler um Holly Shiels und Molly Luctavage herausgefunden. Wenn Bluefins auf der Jagd in tiefere und damit kältere Schichten vorstoßen, halten sie ihre Kernkörpertemperatur zwar um einige Grad über der des Wassers, weil warme Muskeln... <a href="https://ultimatefishingnews.com/kaltherzige-blauflossenthune/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Herzen von Blauflossenthunfischen verkraften einen Temperatursturz, der unsere Herzen zum Stillstand bringen würde. Wie das möglich ist, haben nun Wissenschaftler um Holly Shiels und Molly Luctavage herausgefunden.</p>
<p>Wenn Bluefins auf der Jagd in tiefere und damit kältere Schichten vorstoßen, halten sie ihre Kernkörpertemperatur zwar um einige Grad über der des Wassers, weil warme Muskeln effizienter arbeiten als kalte. Allerdings kühlt das Herz selbst dabei sehr schnell aus, da das kalte Wasser das durch die Kiemen strömende Blut sehr schnell abkühlt. Innerhalb von wenigen Minuten kann dann die Temperatur des Herzmuskels um bis zu 15 °C absinken. Für uns wäre das tödlich. Die Biologen stellten nun fest, dass der Adrenalinspiegel mit den sinkenden Temperaturen des Herzmuskels ansteigt. Das Adrenalin hält dann die Zufuhr an Kalzium aufrecht, die der Muskel braucht, um sich zusammenziehen zu können.</p>
<p>Die Wissenschaftler suchen jetzt nach dem oberen Ende der Temperaturtoleranz von Bluefin-Herzen. Bislang steht die Skala bei 28 °C. Diese Temperatur kann das Wasser im Golf von Mexiko erreichen, wenn die Bluefins dort laichen. Sollte sie mit der Klimaerwärmung weiter ansteigen, könnte es eng werden für dieses Laichgebiet. Wegen der hohen Temperaturen sterben dort bereits Bluefins sehr schnell den Herztod an Langleinen, die für Gelbflossenthune ausgelegt werden. Berufsfischer wurden deshalb verpflichtet, dünndrähtige Circle-Hooks zu verwenden, die von den großen Bluefins aufgebogen werden können.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 985px" src="/files/images/2015-05/2015-05-25.jpg" alt="" /></p>
<p>Mein bislang größter Bluefin mit 853 lb starb auch an einem Herzinfarkt. Ich hatte ihn im Sommer 1997 vor der Azoren-Insel Faial gehakt, wo er in einem ersten Run laut Echolot über 750 m nahezu senkrecht hinunter rauschte. Ich konnte den Thun danach zwar auf 400 m hochdrillen, dort wurde er aber zu einem sprichwörtlich toten Gewicht. Nach viel anstrengendem „Planning up“ und Winschen konnten wir ihn an die Oberfläche bringen und stellten fest, das die Kiemen voller feinem Schlamm waren: Der Fisch hatte sich im ersten Run in den Grund gebohrt. Kälte und Sauerstoffmangel waren dann zu viel Stress für sein Herz. Wir haben ihn dann entnommen und &#8211; wir unter Anglern dort üblich &#8211; dem Waisenhaus auf der Insel gespendet.</p>
<p>Mehr über die Biologie, das Artverhalten und den Fang von Thunen findet ihr in meinem Buch. Es ist nun als App für alle IOS- und Android-Systeme erhältlich. Eine Leseprobe findet ihr hier: <a href="https://www.ultimatefishingbooks.com/">www.ultimatefishingbooks.com</a></p>
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		<title>Thunfischbestand im Mittelmeer unterschätzt</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/thunfischbestand-im-mittelmeer-unterschaetzt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
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					<description><![CDATA[Die gesamte Biomasse der Blauflossenthune im Mittelmeer (und Ostatlantik) wurde von Wissenschaftlern jahrelang falsch eingeschätzt. Die Fische sind nach einer neu berechneten Längen-Gewichtsformel um bis zu 12,5 Prozent schwerer als bislang angenommen, wie eine umfassende Studie nun ergab. Das Ergebnis mag auf den ersten Blick kurios anmuten. Sie hat für die industrielle Mastfarm-Fischerei der Purse-Seiner... <a href="https://ultimatefishingnews.com/thunfischbestand-im-mittelmeer-unterschaetzt/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die gesamte Biomasse der Blauflossenthune im Mittelmeer (und Ostatlantik) wurde von Wissenschaftlern jahrelang falsch eingeschätzt. Die Fische sind nach einer neu berechneten Längen-Gewichtsformel um bis zu 12,5 Prozent schwerer als bislang angenommen, wie eine umfassende Studie nun ergab. Das Ergebnis mag auf den ersten Blick kurios anmuten. Sie hat für die industrielle Mastfarm-Fischerei der Purse-Seiner aber die womöglich bittere Konsequenz, dass ihre in Tonnen berechnete Entnahme-Quoten nun auch  früher erfüllt sind.<br />
Das Gewicht der Fische, die lebend in Mastkäfige kommen, wird mit einer Längen-Gewichtsformel errechnet und ihre Länge dazu mit stereoskopischen Unterwasserkameras bestimmt. Diese Längen-Gewichtsformel wurde nun in wissenschaftliche Studie neu berechnet und dazu die Daten von mehr als 2,4 Millionen Thunen aus 243 wissenschaftlichen Papieren verarbeitet. Das Ergebnis: Blauflossenthune werden  in der Regel maximal nur 3.3 m lang aber 725 kg schwer. Dieses Gewicht ist auch das größte, das jemals offiziell registriert wurde. Allerdings ergab die neue Kurve zu Größen und Gewicht, dass Thune ab einer Länge von etwa 2 m um 9 bis 12,5 Prozent schwerer sind, als bislang angenommen. &#8211;  Die ICCAT müsste nun konsequenterweise die Quoten für Mastfarm-Fänge entsprechend kürzen.</p>
<p><img decoding="async" style="width: 666px;height: 428px" src="/files/images/2015-05-07(1).jpg" alt="" /><br />
Zudem steht nun fest, dass der westliche atlantische Thun-Bestand, die Bluefins vor den USA, genauso schnell wachsen und ebenso schnell geschlechtsreif werden (mit etwa 40 kg), wie ihre Brüder im Mittelmeer. Dass dem so ist, hatte die US-Biologin Molly Luctavage entgegen den bisherigen Annahmen bereits vermutet.  Luctavage stellt aber auch die durchaus spannende Frage, WO sich diese kleineren  Fische vermehren: Im bislang bekannten Laichgebiet, im Golf von Mexiko, sorgen vor allem größere Thune für die Arterhaltung.<br />
Ich möchte gerne eine Längen-Gewichtstabelle für die Thune in der Adria erstellen, damit wir künftig das Gewicht  releaster Fische besser einschätzen können. Skipper Patrick Baier hat schon seine Fühler zu einem Berufsfischer ausgetreckt: Er wird ihm  Größen und Gewichte seiner Fänge mitteilen. Und das wollte ich euch auch bitten. Wenn nun die neue Entnahmequote kommen sollte, ist das an sich ja kein Problem mehr.</p>
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		<title>Seltenster Hai der Welt wieder entdeckt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2015 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Hai hat eine gro&#38;szlig;e runde Stirn wie ein Pottwal, ist nur 14 cm lang und schl&#38;auml;gt Riesenwellen: Die Rede ist vom sogenannten Taschenhai. Das weltweit erst&#38;nbsp; zweite bekannte Exemplar wurde in einer Kühltruhe in den USA entdeckt, wo es jahrelang vor sich hin schlummerte. Der seltenste Hai der Welt war bei einer Forschungsfahrt im... <a href="https://ultimatefishingnews.com/seltenster-hai-der-welt-wieder-entdeckt/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hai hat eine gro&amp;szlig;e runde Stirn wie ein Pottwal, ist nur 14 cm lang und schl&amp;auml;gt Riesenwellen: Die Rede ist vom sogenannten Taschenhai. Das weltweit erst&amp;nbsp; zweite bekannte Exemplar wurde in einer Kühltruhe in den USA entdeckt, wo es jahrelang vor sich hin schlummerte. Der seltenste Hai der Welt war bei einer Forschungsfahrt im Golf von Mexiko vor der Mississippi-Mündung 2010 in einem Tiefsee-Schleppnetz gefangen worden und landete dann unerkannt mit etlichen anderen Arten in der besagten Kühltruhe.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 467px" src="/files/images/2015-04/2015-04-26-10.jpg" alt="" /><br />
Ein Schädel wie ein Pottwal. Courtesy NOAA &amp;nbsp;</p>
<p>Dort klassifizierte nun der Biologe Mark Grace von der US-Fischereibehörde NOAA systematisch all die gefrorenen Schätze und entdeckte dabei den sogenannten Mollisquama: Es ist erst der zweite sein Art, der je untersucht wurde. Der erste war vor 36 Jahren im Pazifischen Ozean vor Peru in ein Netz geraten und befindet sich seither in einem russischen Museum.<br />
Das besondere an dem erst wenige Monate alten Männchen sind die beiden taschenförmigen Gebilde an den Brustflossen, die dem Hai den Namen geben.</p>
<p><img decoding="async" style="width: 666px;height: 488px" src="/files/images/2015-04/2015-04-26-11.jpg" alt="" /><br />
Auf Bild A ist die kleine Tasche oberhalb der Brustflosse zu sehen. Courtesy NOAA<br />
Grace vermutet, dass in diesen Taschen ein flüssiger Leuchtstoff produziert wird, den die Haie in der ewig dunklen Tiefsee ausscheiden, um etwa Beute anzulocken. Von einer weiteren Art ist dies bekannt, sie produziert ein blau leuchtendes Sekret.<br />
DFNA-Proben ergaben, dass der Taschenhai ein Verwandter des Cookie-Cutter-Shark ist. Gut möglich also, dass auch er sich mit seinem vorstülpbaren Maul in größeren Fischen oder auch Walen verbeißt und mit einer schnellen Körperdrehung ein kreisrundes Stück Fleisch aus seiner Beute frisst.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 387px" src="/files/images/2015-04/2015-04-26-12.jpg" alt="" /><br />
Die Klammerorgane zeigen es: Ein Männchen. Courtesy NOAA</p>
<p>14cm lange Hai hatte Nabelnarben und war deshalb vermutlich erst einige Wochen alt. Wie groß diese Art werden kann, ist unklar. Gefangen wurde der Taschenhai rund 300 Kilometer vor der Küste des US-Staats Louisiana. In welcher Tiefe ist aber unklar. Der Trawl reichte bis 580 m tief. Grace glaubt, dass es in de See noch viele unbekannte Arten gibt.</p>
<p>Die wissenschaftliche Studie von Mark Grace und Michael Doosey findet sich hier:<br />
<a href="https://www.mapress.com/zootaxa/2015/f/zt03948p600.pdf">https://www.mapress.com/zootaxa/2015/f/zt03948p600.pdf</a></p>
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		<title>Cabo San Lucas/Mexiko: You hook it, we cook it!</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/cabo-san-lucas-mexiko-you-hook-it-we-cook-it/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach nun meinem zweiten Angelurlaub an der Spitze der mexikanischen Halbinsel in Cabo San Lucas kann ich nur sagen: Das Ziel lohnt sich! Vor allem Light Tackle Angler kommen hier auf ihre Kosten. Nach nun meinem zweiten Angelurlaub an der Spitze der mexikanischen Halbinsel in Cabo San Lucas kann ich nur sagen: Das Ziel lohnt... <a href="https://ultimatefishingnews.com/cabo-san-lucas-mexiko-you-hook-it-we-cook-it/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach nun meinem zweiten Angelurlaub an der Spitze der mexikanischen Halbinsel in Cabo San Lucas kann ich nur sagen: Das Ziel lohnt sich! Vor allem Light Tackle Angler kommen hier auf ihre Kosten. Nach nun meinem zweiten Angelurlaub an der Spitze der mexikanischen Halbinsel in Cabo San Lucas kann ich nur sagen: Das Ziel lohnt sich! Vor allem Light Tackle Angler kommen hier auf ihre Kosten.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400a.jpg"></p>
<p>Ich war diesmal unterwegs mit zwei jungen Kameraden des Böddiger Anglervereins, Jonas und Fabian, die ich an den Fisch führen sollte: Jonas hatte zumindest in Kenia schon male einige Segelfische und Dorado gefangen, Fabian war völlig grün im Big Game.  </p>
<p>Wir wollten in den berühmten Gewässern jeder einen Gestreiften Marlin fangen und dieser Teil der „Mission“ war &#8211; trotz des kalten Wassers &#8211; schnell erfüllt.</p>
<p>Doch von vorne:  Geflogen sind wir über Dallas in 12 Stunden hin und dank einem ordentlichen Jetstream in nur 11 zurück.  Das Hotel haben wir von zu Hause vorgebucht und die EL BUDSTER auch. Das Boot kannte ich schon von meinem letzten Aufenthalt. Vorbuchen ist aber eigentlich nicht nötig: Das Risiko, in Cabo kein Boot zu bekommen, geht gegen Null.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400b.jpg"></p>
<p>Die EL BUDSTER hatte sich erneut  als zuverlässig und günstig erwiesen. Im Vollcharterpreis von 500 US$ waren auch immer ein Lunchpaket, Softdrinks und etwa 10 Lebendköder (Makrelen) enthalten, die am frühen Morgen  von Berufsfischern übernommen wurden.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400c.jpg"></p>
<p>Dann ging es hinaus in den Pazifik. Etwa zwei Stunde lang mit Cruising Speed, vorbei am Golden Gate zu einer Bank, die aus etwa 700 Meter auf etwa 90 Meter anstieg. Dort drifteten wir dann mit Makrelen an freier Leine und an leichtem Gerät.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400d.jpg"></p>
<p>Mein Köder war am ersten Tag noch keine fünf Minuten im Wasser, da kam schon der Biss. Ein Stripie zeigte sich immer wieder schön im Luftkampf, bis ich ihn nach einem 30-minütigen Drill erfolgreich landen und einem schnellen Foto releasen konnte.  Nach einem weiteren Marlin für Fabian kam dann die erste Zwischenbilanz: Zwei Stripies mit 80-120 lb und zwei Dorados. Immerhin!</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400e.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400f.jpg"></p>
<p>Der zweite Tag stand dann ganz im Zeichen von Jonas.  Auch er fing seinen Gestreiften Marlin und drillte den Fisch in rund einer Stunde ans Boot. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400g.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400h.jpg"></p>
<p>Die restlichen vier Tage  blieben aber bis auf ein paar Nachläufer langnasenfrei. Ein Blauhai, 10 kleinere Yellowfins, 18 Dorados und ein Skipjack standen neben den drei Stripies auf unserer Endabrechnung.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400i.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400j.jpg"></p>
<p>Einige der Fische führten wir neuen Dienstleistungen zu, die ich bis dato noch nicht kannte: Am Hafen kann man sich seine Fische für ein-zwei Dollar filetieren lassen, um sie einige Meter weiter in einem Restaurant abzugeben: „You hook it – we cook“, lautete deren Angebot. Was man dann für 7 US$ bekam, lässt mir  auch heute noch das Wasser im Munde zusammenlaufen: Drei-Gänge-Menus mit Sashimi vom Thun, Cebiche vom Mahi Mahi und Stripie-Steaks gegrillt. (Reinhold, Du Schmauser: Da musst Du hin!) </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400k.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400l.jpg"></p>
<p>Uns sonst? – Der Urlaub war völlig relaxt und die Zeit auf dem Wasser schön: Wir haben tolle Sonnenaufgänge gesehen, Buckelwale und meterhoch springende Delfine. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400m.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400n.jpg"></p>
<p>Und wir hatten unseren Spaß mit den Pelikanen und Seelöwen, die die einlaufenden Boote besuchen und auf einen übrig gebliebenen Köderfisch hoffen.  </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400o.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400p.jpg"></p>
<p>Dort gelang mir auch der Schnappschuss, den ihr von meinem Posting schon kennt.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5400q.jpg"></p>
<p>Rundum, ein gelungener Urlaub!</p>
<p>Tight lines<br />
Kai</p>
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		<title>Strpies vor Mexiko</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2014 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo zusammen, hier ein kurzer Zwischenbericht aus Cabo San Lucas/Mexiko: Wir haben jetzt zwei Tage gefischt und drei Stripies (zwischen 80 und 120 lbs) sowie vier Dorado bis knapp an die 10kg-Marke gefangen. Heute (Mittwoch) haben wir frei, morgen geht&#8217;s wieder raus. Der Drang der Crew zur Entnahme (auch der Marline) ist deutlich stärker als... <a href="https://ultimatefishingnews.com/strpies-vor-mexiko/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>hier ein kurzer Zwischenbericht aus Cabo San Lucas/Mexiko: Wir haben jetzt zwei Tage gefischt und drei Stripies (zwischen 80 und 120 lbs) sowie vier Dorado bis knapp an die 10kg-Marke gefangen.</p>
<p>Heute (Mittwoch) haben wir frei, morgen geht&#8217;s wieder raus. Der Drang der Crew zur Entnahme (auch der Marline) ist deutlich stärker als 2009. Zudem werden viele und auch kleine Haie entnommen!</p>
<p>Das Wetter ist ideal, besser könnte es nicht sein!</p>
<p>Beste Grüße und tight Lines<br />Kai</p>


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