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	<title>Mauritius &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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	<title>Mauritius &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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		<title>Mauritius, März 2018  – Schwere See und schwere Thune</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2018 15:28:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einer Stunde nahezu erfolglosen Jiggens auf dem driftenden Boot, bekam ich endlich wieder einen brachialen Biss, jedoch auf die leichte Rute, die mit geflochtener Schnur von 40 lbs Tragkraft bestückt war. Die Rute war kreisrund und der Fisch nahm i Von Peter Max Bischoff Nach vielen, meist bereits lange im Vorfeld geplanten Big- und... <a href="https://ultimatefishingnews.com/mauritius-maerz-2018-schwere-see-und-schwere-thune/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Stunde nahezu erfolglosen Jiggens auf dem driftenden Boot, bekam ich endlich wieder einen brachialen Biss, jedoch auf die leichte Rute, die mit geflochtener Schnur von 40 lbs Tragkraft bestückt war. Die Rute war kreisrund und der Fisch nahm i </p>
<div style="text-align: center">
	Von Peter Max Bischoff</div>
<p>Nach vielen, meist bereits lange im Vorfeld geplanten Big- und Little-Big-Game-Trips durch die Amerikas, Afrika und Indien hatte ich noch im Februar diesen Jahres nur eine vage Ahnung davon, wo es mich kurz danach im März genau hinführen sollte – unter anderem auch deshalb, weil ich keine richtige Vorstellung davon hatte, was Mauritius in diesem Monat, also kurz nach der Marlin-Saison, fischereilich alles zu bieten hat.<br />
Ich hatte zwar zu diesem Zeitpunkt bereits Einiges zum Thema Big Game Fishing auf und um Mauritius recherchiert und auch vom Tuna-Run in dieser Zeit gelesen, war jedoch noch unschlüssig. Der finale Impuls für die Planung und Buchung von 3 Wochen Mauritius im März 2018 begann dann aber tatsächlich erst genau einen Monat vor der Reise in einem kleinen Cafe in Karlsruhe&#8230;<br />
Dort traf ich Jürgen mit einem Freund und natürlich wurde auch übers Fischen und geplante Reisen gesprochen. Zum Glück, kann ich nur sagen, denn nach Jürgens einführendem, begeisterendem Plädoyer und Reinholds weiterführenden, sehr guten Tipps und Kontakten stand innerhalb kürzester Zeit ein Reiseplan, der mir nicht nur einen außergewöhnlich schönen Urlaub, sondern auch absolute Trophy-Fische bescherte. In nur wenigen Tagen waren die Flüge gebucht und die von mir priorisierten Bootsreservierungen (Tagesausfahrten im Norden der Insel und eine 3-Tage-3-Nächte Safari auf die Soudan-Bank mit Fokus auf Yellowfin und Dog Tooth Tuna) vereinbart. Alles weitere durfte sich dann wie immer vor Ort ergeben.<br />
Am 11.3.2018 ging es dann endlich los, im Gepäck vor allem mittleres bis schweres Pop&amp;Jig-Gerät. Alle Trolling-Ruten, -Rollen und Terminal Tackle hatte ich auf Anraten von Reinhold dieses Mal zu Hause gelassen. Recht hatte er, denn das gibt´s dort auf nahezu jeder Nuss-Schale&#8230; Und bald wusste ich dann auch warum J<br />
Die allgemeine Annahme war, dass die Zeit der Zyklone bei Ankunft auf der Insel vorbei sei und die See im Norden und Osten somit wieder verhältnismäßig ruhig. Das Gegenteil war in den ersten 1,5 Wochen der Fall und das Wetter sowie das Meer schlug wie mittlerweile überall auf der Welt seine Kapriolen. Gut, dass ich etwas Zeit mitgebracht hatte. Die erste Ausfahrt war für den 13.3. mit der Le Dodo von Trou aux Biches aus geplant, musste aber wegen des gerade anrollenden Zyklons abgesagt und um ganze 5 Tage auf den 18.3. verschoben werden.<br />
Da ich es aber trotz der schweren See an Land kaum aushielt, beschloss ich vor Ort, lieber kurz unter Land in Lee zu fischen als gar nicht. Also bin ich am wettermäßig erstmöglichen Tag, am 16.3., spontan einen halben Tag mit der Extasea von Black River aus rausgefahren. Schließlich hatte der Tuna-Run begonnen und es wurden vereinzelt die ersten Yellowfin Tunas mit 100 Pfund und mehr gelandet. Leider jedoch nicht an diesem Tag. Nach drei Stunden erfolglosem Trollen fuhren wir zu einem FAD und ich hakte dort dann meinen ersten Mauri-Thun nicht auf einen Schleppköder, sondern auf Popper. Zwar einen kleinen, aber der Anfang war gemacht. Es sollten in der nächsten Stunde noch 10 weitere YFTs folgen, alle auf Popper und mit Gewichten zwischen 15 und 40 Pfund.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2018-05/2018-05-08-01.jpg" style="width: 666px;height: 500px" /><br />
Am 18.3. klappte es dann auch mit der Le Dodo, einem  37 Fuss Boot etwas älterer Bauart, auf dem aber alles vorhanden ist, was gebraucht wird, vor allem eine gute Crew.  Wir trollten mit kleineren Ködern bei noch immer hohen Wellen, wolkenverhangenem Himmel  und immer wieder Regen über tiefem Wasser nach Norden, als wir gegen Mittag den ersten Biss auf die 80 Pfund Rute bekamen. Und der hatte es in sich! Schon im ersten Moment war klar, dass das ein größerer Gelbflossenthun ist. Er nahm lange und viel Schnur und stellte sich anschließend mit seinem gesamten Gewicht und seiner Kraft unter das Boot. Immer, wenn es mir ohne Harnest gelang, ihm einen Meter abzunehmen, nahm er sich wieder 2 Meter zurück. So ging das etwa eine halbe Stunde lang, extrem kräftezehrend für beide. Nach 30min kam er dann ganz langsam Bewegung&#8230; und nach über einer Stunde konnten wir ihn endlich gemeinsam ins Boot holen. Ein Yellowfin Tuna mit traumhaften 178 Pfund. Ich war stehend stehend k.o., aber überglücklich. Doch Zeit zum Ausruhen blieb in diesem Fall zum Glück keine. Der zweite Biss kam kurz danach und der Drill bescherte mir einen weiteren Traumfisch, ein YFT mit 176 Pfund. Und weil es nicht besser geht, gab es am Abend frisches YFT-Sashimi&#8230; Ein perfekter Tag J<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2018-05/2018-05-08-02.jpg" style="width: 666px;height: 867px" /><br />
Für den übernächsten Tag hatte ich von Deutschland aus meine zweite Ausfahrt auf der Le Dodo reserviert. Es war wieder ein guter Tag, mit einem weiteren YFT von gut über 100 Pfund (gewogene 124 lbs um genau zu sein), einigen kleineren Thunen und 2 guten Dorados, alle geschleppt. Erstaunlicherweise hatte ich an beiden Tagen beim Jiggen keinen einzigen Biss, das Wasser, der Mond und die Strömung machten mir hier einen Strich durch die Rechnung. Aber das Wetter wurde von nun ab zum Glück besser.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2018-05/2018-05-08-04.jpg" style="width: 666px;height: 767px" /><br />
Denn am 23.3. liefen wir mittags mit der Tora Tora von Black River aus, mit dem Ziel Soudan Bank. Wir fuhren über Nacht durch noch aufgewühlte See und erreichten frühmorgens die Bank, an der ich sofort mit Speed- und Slow-Jigging startete. Noch war es verhältnsmäßig ruhig, Snapper, Grouper und Jobfish waren die Vorboten des Tages. Nach einer Stunde verlegten wir uns aufs Trolling und bekamen bis zum Mittag lediglich 3 weitere Bisse: zwei schöne Wahoo mit 25kg und 22kg und ein YFT in der dortigen Durchschnittsgröße von 10-15kg. Für die Soudan Bank eine magere Ausbeute, was ehrlich gesagt jedoch Jammern auf allerhöchstem Niveau ist.<br />
Ab Mittag ging es dann jedoch Schlag auf Schlag und nach einer ganzen Serie von weiteren großen Wahoos bissen dann auch eine Menge YFTs auf unsere Oberflächenköder. Am Abend legten wir uns auf der Bank vor Anker und wechselten nochmal auf die Jigging Ruten. Ich fing einige GTs, Bluefin-Trevallies, Skip-Jacks, kleinere Grouper und auch den ersten Doggie. Kurz bevor wir den Abend mit YFT-Sashimi und Bluefin-Trevally Carpaccio ausklingen ließen, bekam ich dann plötzlich noch einen hammerharten Biss auf mein schweres Speed-Jigging Tackle. In 3 unbändigen  Runs mit nur jeweils 1-2 Sekunden Pause nahm mir der Fisch, vermutlich ein richtig grosser Hundszahnthun, ca 250m meiner geflochtenen 80lbs Schnur, bis ich urplötzlich den Kontakt verlor und nur noch die Schnur mit einem ausgefaserten Ende einholen konnte.<br />
Klar, dass ich am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang schon wieder an der Reling stand und meine Jigs tauchen und tanzen ließ. Der erste Fisch auf die Jigging-Rute war ein schöner, nahezu schwarzer GT, dem ein toller Fight mit einem 30kg YFT folgte. Von weiteren Doggies jedoch keine Spur, was natürlich – insbesondere nach dem fulminantem Biss am Abend &#8211; schade war, denn vor allem wegen einem großen dieser Art war ich hier.<br />
Da ich hier nun schon wirklich viele Yellowfins gefangen hatte, wechselten wir beim Trolling nun auf Marlin-Köder, also große Kona-Heads und Gummi-Squids. Diese brachten jedoch nicht den gewünschten Erfolg, wir hatten an diesem Tag kaum Bisse und wenn, dann nur von einigen wenigen YFTs, großen Skip-Jacks und einem weiteren schönen Wahoo. Erstaunlich, oder auch grade nicht war in diesem Kontext, dass wir die ganze Zeit auf der Soudan Bank weder Vögel noch Delfine gesehen haben, was generell untypisch sei. Aber die Natur ist eben die Natur&#8230;<br />
Da an der Oberfläche kaum was ging, wollte ich am Nachmittag nochmals unbedingt mein Glück am Grund versuchen, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten&#8230; Nach einer Stunde nahezu erfolglosen Jiggens auf dem driftenden Boot, bekam ich endlich wieder einen brachialen Biss, jedoch auf die leichte Rute, die mit geflochtener Schnur von 40 lbs Tragkraft bestückt war. Die Rute war kreisrund und der Fisch nahm in schnellen Fluchten kräftig Schnur. Da wir dieses Mal nicht verankert waren, konnten wir zum Glück folgen und ich nach knapp einer Stunde Drill am Anschlag des Geräts das erste Mal den kapitalen Dog Tooth Tuna mit über 100 Pfund seitlich des Bootes sehen&#8230; Dafür hatte sich der ganze Trip auf die Soudan Bank gelohnt!  Wie so oft, klappt es auf den letzten Wurf&#8230;  J Gleichzeitig mit dem dem Gaffen und Fotografieren des Fisches ging die Sonne unter und wir fuhren direkt im Anschluss zurück. Die Waage im Le Morne Fishing Club bestätigte dann die 100+ Schätzung, sie blieb bei 104lbs stehen, auf eine 40lbs Schnur für mich ein ganz besonderer Fang.<br />
 <img decoding="async" alt="" src="/files/images/2018-05/2018-05-08-05.jpg" style="width: 666px;height: 372px" /><br />
In den Folgetagen war ich dann noch zwei Mal im Norden auf dem Wasser, um vielleicht doch noch einen Mauri-Marlin zu fangen&#8230; aber der sollte es dann doch nicht mehr sein. Am letzten Tag hakte ich morgens zwar einen sehr gut aufgelegten Blauen Marlin mittlerer Größe, aber dieser ließ schnell keinen Zweifel daran, wer in diesem Fight die Oberhand behalten würde. Nach einer langen Flucht am 80er Gerät und vielen Sprungfolgen tauchte er kurz ab, um dann für einen Salto aus dem Wasser zu schießen und dabei den Kona-Head abzuschütteln. Chapeau! Ein spektakuläres Ende einer atemberaubenden Reise, die ich nicht nur wegen der Trophy Thune gut in Erinnerung behalten werde. Und ich komme sicherlich wieder!</p>
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		<title>Mauritius: Soudan Bank</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2017 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ersten ca. 5 Driften erlebten wir dann unglaubliches Jiggen und sahen, welches Potential die Soudan Bank hat. Danach dachte ich, er hätte verstanden, auf was er achten müsse. Dies war leider nicht der Fall und wir landeten wieder im nirgendwo. Von Jon Vonzun Diesen Frühling war es endlich soweit, dass unsere lang geplante Reise... <a href="https://ultimatefishingnews.com/mauritius-soudan-bank/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten ca. 5 Driften erlebten wir dann unglaubliches Jiggen und sahen, welches Potential die Soudan Bank hat. Danach dachte ich, er hätte verstanden, auf was er achten müsse. Dies war leider nicht der Fall und wir landeten wieder im nirgendwo. </p>
<div style="text-align: center">
	Von Jon Vonzun</div>
<p>Diesen Frühling war es endlich soweit, dass unsere lang geplante Reise auf die Soudan Bank bei Mauritius stattfinden konnte. Bedanken möchte ich mich vor allem bei Reinhold und Enrico, die immer ein offenes Ohr für meine Fragen hatten und mir enorm halfen.<br />
Priorität in dieser Woche hatte für uns hauptsächlich das Jiggen, gelegentlich wollten wir aber auch auf andere Techniken wechseln.<br />
Nachdem wir ca. 15 h mit dem Boot fuhren, erreichten wir die Soudan Bank. Schnell bemerkten wir, dass unser knapp 80 jähriger Kapitän gar keine Ahnung vom Jiggen und vom Bootfahren hatte, was mir vorgängig auch schon so von anderen bestätigt wurde. Das zog sich dann leider über die ganzen 4 Angeltage hin. Er positionierte das Boot an ungünstigen Stellen, und wenn er per Zufall einmal eine gute Stelle traf, fand er sie nach der ersten Drift nicht mehr. Das war sehr ernüchternd. Da wir alle eher zurückhaltend sind, übernahm ich erst am letzten Morgen das Zepter und zeigte ihm, wie und wo er hinfahren muss. Die ersten ca. 5 Driften erlebten wir dann unglaubliches Jiggen und sahen, welches Potential die Soudan Bank hat. Danach dachte ich, er hätte verstanden, auf was er achten müsse. Dies war leider nicht der Fall und wir landeten wieder im nirgendwo.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-27-01.jpg" style="width: 666px;height: 1067px" /><br />
Allgemein haben wir aber sensationell gefangen. Jedoch vor allem beim Schleppen und Grundfischen ging die Post jeweils ab, dass es fast langweilig wurde, aber wir waren in erster Linie eben schon zum Jiggen dort.<br />
Das Gebiet ist eigentlich sensationell, jedoch muss ich fürs nächste Mal ein neues Boot mit einem anderen Kapitän suchen. Trotz alle dem war es eine schöne Woche mit vielen verschiedenen Fischen. – Hier einige Impressionen:<br />
 <img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-27-02(1).jpg" style="width: 666px;height: 413px" /><br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-27-03.jpg" style="width: 666px;height: 476px" /><br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-27-04.jpg" style="width: 666px;height: 501px" /><br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-27-05.jpg" style="width: 666px;height: 981px" /><br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-27-06.jpg" style="width: 666px;height: 1047px" /><br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-27-07.jpg" style="width: 666px;height: 421px" /><br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-27-08.jpg" style="width: 666px;height: 454px" /></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mauritius ohne Soudanbank &#8211; aber mit Fisch</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/mauritius-ohne-soudanbank-aber-mit-fisch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
		<category><![CDATA[soudan bank]]></category>
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					<description><![CDATA[Af Mauritius angekommen, wird klar: Zumindest der erste Trip auf die Soudan- und Cactusbank, der am Mittwoch starten sollte, fällt wegen zu viel Wind aus. Für Mittwoch wird dann der erste Tagescharter vereinbart, auf der windabgewandten Seite der Insel lässt sich problemlos fischen. Von Kai Jendrusch Bereits auf den Malediven hatten wir vereinbart, auch in... <a href="https://ultimatefishingnews.com/mauritius-ohne-soudanbank-aber-mit-fisch/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Af Mauritius angekommen, wird klar: Zumindest der erste Trip auf die Soudan- und Cactusbank, der am Mittwoch starten sollte, fällt wegen zu viel Wind aus. Für Mittwoch wird dann der erste Tagescharter vereinbart, auf der windabgewandten Seite der Insel lässt sich problemlos fischen.</p>
<div style="text-align: center">
	Von Kai Jendrusch</div>
<p>Bereits auf den Malediven hatten wir vereinbart, auch in diesem Jahr wieder gemeinsam zum Fischen zu fahren. Im Laufe des Jahres reifte dann der Gedanke, einen Trip auf die Soudanbank zu unternehmen. Die Berichte von Reinhold und Enrico haben uns angefeuert. Zeitlich wurde die Reise extra in den März geschoben, um vor Zyklonen verschont zu bleiben. Noch kurze Zeit vor Abflug treffe ich Reinhold und Jürgen beim BigGame4you-Treffen und die Spannung steigt.<br />
Ich bin unsicher, ob es ein Fluch oder Segen ist, dass man derweil weltweite Wetterberichte auf Knopfdruck bekommt. Per windfinder verfolge ich die Wetterbedingungen in Mauritius, insbesondere die Windverhältnisse. Die Prognose sieht alles andere als erbaulich aus, auch wenn sie zu meist nicht länger als drei Tage belastbar ist. Als wir dann am Montag den 13. März auf Mauritius angekommen sind und uns sogleich mit dem Bootseigner treffen, wird klar: Zumindest der erste Trip auf die Soudan- und Cactusbank, der am Mittwoch starten sollte, fällt wegen zu viel Wind aus. Man braucht beständiges Wetter, wenn man sich so weit von der Küste entfernt. Für Mittwoch wird dann der erste Tagescharter vereinbart, auf der windabgewandten Seite der Insel lässt sich problemlos fischen. Gleichwohl ist meine Hoffnung nicht sehr groß. Ich kennen Berichte von Freunden die 12 Tagestouren gebucht haben, ohne auch nur einen Biss zu bekommen.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-04/2017-04-04-01.jpg" style="width: 666px;height: 441px"><br />
Am Mittwoch starte wir schließlich um 7 Uhr im Le Monde Anglers Club mit unserem Boot, der ToraTora. Bis Mittag verläuft alles so, wie ich es befürchtet habe – es passiert nichts. Von Gruscht (Fische unter 5 Kg) abgesehen. Wie es aber dann beim Big Game so ist, auf einmal knallt es und der Pfuitag wird zum Huitag. Den an der 80er ausgelegten Ilander hat sich ein Yellowfin von 123 lbs. (ca. 55 Kg) geschnappt. Die Auslosung am Vortag hatte ergeben, dass ich als erstes zum Zuge kommen sollte. Mit dem von Thorsten zur Verfügungen gestellten BlackMagic Stand UpHarness kann ich den Fisch nach ca. 30 Minuten ans Boot bringen. Für mich ein absoluter Traumfisch. Einen größeren Yellowfin zu fangen, stand bei mir noch ganz oben auf der Angelagenda. Bei dem Mauritiustrip hatte ich die aber gar nicht auf der Liste. Für mich ist der Trip daher am 1. Angeltagerfolgreich gelaufen.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-04/2017-04-04-02.jpg" style="width: 666px;height: 958px"><br />
&nbsp;Ein Jig-Versuch brachte nur 2 Anfasser, insgesamt erscheint die Jiggerei vor Black River wenig erfolgversprechend. Beim zweiten Tag bleiben wir insgesamt ohne Fisch und ich unke, dass meine Einschätzung möglicherweise doch nicht so falsch war. Am dritten Tag kann Robert aber einen Blue Marlin von 209,4 lbs. (ca. 95 Kg) fangen, bevor wir am vierten Tag wieder erfolglos unser Glück versuchen. Derweil ist leider klar, dass auch der zweite geplante Trip auf die Banks nichts wird, weil immer noch zu viel Wind bläst. Beim fünften Fischtag kommt dann auch Jonas zu seinem Fisch und landet ebenfalls einen Blue Marlin von 255,7 lbs. (ca. 116 Kg).<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-04/2017-04-04-03.jpg" style="width: 666px;height: 846px"><br />
Den sechsten Tag lasse ich Jonas und Robert allein Fischen. Die beiden können insgesamt 19 Skipjacks verhaften, die alle um die 10 Kg hatten und teilweise an der Jigruteertrollt wurden. Am leichten Gerät ein schöner Spaß! Auch den siebten Tag lasse ich aus. Der Eigner hat uns den achten Tag gratis on top gegeben. Am Sonntag geht’s also zum letzten Mal raus. Wir bekommen wieder einen Marlinbiss. Die Doppelleine ist schon in Sicht, als der Fisch sich ausklinkt und ich auf dem Hintern sitze, thatsfishing!<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-04/2017-04-04-04.jpg" style="width: 666px;height: 504px"><br />
Robert bekommt noch eine gutenMahiMahi an die Leine, der leider vergafft wird &#8211; allerdings, ob seiner spektakulären Sprünge direkt vorm Boot uns noch schöne Bilder geliefert hat.<br />
Insgesamt waren wir natürlich enttäuscht, weil es mit den Banks nicht geklappt hat.Gleichwohl hat uns die Reise nach Mauritius großen Spaß gemacht, weil jeder einen stattlichen Fisch gefangen hat.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Newcommer auf Wolke 7 – Reinhold sei Dank</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/newcommer-auf-wolke-7-reinhold-sei-dank/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Heute war der große Tag!!! Mein Mann Tobias hat bereits seit dem ersten Tag des Urlaubs ständig gesagt &#8222;wenn ich jetzt ne Angel hätte&#8220;. Als er dann hörte wie teuer das Big Game Fishing vor Ort ist, hat er den Traum schon ad acta gelegt. Umso größer war die Freude an seinem Geburtstag.&#8220; Das viel... <a href="https://ultimatefishingnews.com/newcommer-auf-wolke-7-reinhold-sei-dank/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Heute war der große Tag!!! Mein Mann Tobias hat bereits seit dem ersten Tag des Urlaubs ständig gesagt &#8222;wenn ich jetzt ne Angel hätte&#8220;. Als er dann hörte wie teuer das Big Game Fishing vor Ort ist, hat er den Traum schon ad acta gelegt. Umso größer war die Freude an seinem Geburtstag.&#8220;<br />
 Das viel berufene Anfängerglück hat seine Existenz wieder einmal bewiesen. Das freut Reinhold und  mich besonders: Vor einigen Wochen erhielt ich das Mail einer jungen Frau, die ihrem Gatten zum Geburtstag eine Ausfahrt auf Mauritius schenken wollte. Ich vermittelte Jessica mit all ihren Fragen wie etwa: „Kostet das extra, wenn ich da auch mitfahre“ an unseren Mauri-Experten Reinhold Schwarzwälder, der einen Top-Job daraus machte. Er vermittelte dem jungen Paar eine Ausfahrt auf der 50 Fuß langen TORA TORA zu einem besonders günstigen Off-Season-Preis, und gab ihnen viele weitere Infos. Was daraus dann Anfang Juni (!) aus der Tour wurde, schilderte Jessica in ihrem folgenden Mail:<br />
Lieber Reinhold,<br />
heute war der große Tag!!!<br />
Mein Mann Tobias hat bereits seit dem ersten Tag des Urlaubs ständig gesagt &#8222;wenn ich jetzt ne Angel hätte&#8220;. Als er dann hörte wie teuer das Big Game Fishing vor Ort ist, hat er den Traum schon ad acta gelegt. Umso größer war die Freude an seinem Geburtstag.<br />
Heute Morgen ging sein Grinsen seit betreten der TORA TORA nicht mehr weg. Es war ein super Boot mit super Ausrüstung und die beiden Jungs wussten genau was sie taten.<br />
Schon direkt am Anfang als allererster Fisch hat Tobias einen Schwertfisch (<em>sie meint einen Segelfisch</em>)  an der Angel gehabt.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2016-06/16-06-14-01.jpg" style="width: 666px;height: 802px" /><br />
Später haben wir so viele Bonitos gefangen, dass ich auch mit ran musste, was eigentlich nicht mein Plan war. Ich sag mal so: „Jetzt weiß ich, wieso Angeln ein ‚Sport‘ ist“. Ich werde sicherlich Armmuskelkater bekommen. Wir haben ca. 30 Bonitos gefangen und einen Thunfisch. Der war der zweitgrößte und ist mir &#8222;ins Netz gegangen&#8220;.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2016-06/16-06-14-00.jpg" style="width: 666px;height: 777px" /><br />
Ganz herzlichen Dank nochmal für deine Unterstützung auch im Namen von Tobias. Es war die richtige Wahl und ich bin sehr froh, dass ich dich angeschrieben habe. Der heutige Tag ist ein unvergessliches Ereignis gewesen.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Jessica &amp; Tobias<br />
 </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Soudanbank: Doggy-Town</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/soudanbank-doggy-town/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2016 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Mauri`s wissen gar nicht, was die da für `ne Perle vor der Tür haben, aber wen wundert`s, denn viel exponierter kann ein Spot nicht liegen: Ca. 200 km nördlich von Mauritius (ohnehin ja schon weit vorgelagert) erhebt sich aus ca. 4000 m Tiefe ein Vulkan/Unterwasserberg (wohlbemerkt: KEIN Riff!!). 28 x 18 sm groß Von... <a href="https://ultimatefishingnews.com/soudanbank-doggy-town/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mauri`s wissen gar nicht, was die da für `ne Perle vor der Tür haben, aber  wen wundert`s, denn viel exponierter kann ein Spot nicht liegen: Ca. 200 km nördlich von Mauritius (ohnehin ja schon weit vorgelagert)  erhebt sich aus ca. 4000 m Tiefe ein Vulkan/Unterwasserberg (wohlbemerkt: KEIN Riff!!). 28 x 18 sm groß </p>
<div style="text-align: center">
	Von Enrico Wyrwa</div>
<p> <em>So denne .. auf Empfehlung von Reinhold alias &#8222;Marlin2&#8220; hab ich mich hier mal angemeldet. Moin in die Runde <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich  beginne hier mit `nem Bericht von  unserem Trip nach Mauritius. Vorab: Nochmals (zum gefühlt 1000ten Mal) ein riesen Dank an Reinhold für die vorbereitenden Tipps und Connections, Taxifahrern etc. etc. Das alles hat erst zu unserem unvergesslich perfekten Urlaub (auch ohne Fischen) geführt &#8230;</em><br />
 <br />
Grundsätzlich war es eigentlich unser winterlicher Family-Urlaub auf Mauritius. Mein liebes Weibchen genehmigte mir (wohlwissend, dass ich ohne Angeln wahrscheinlich nicht über die Runden komme) vorab 3 Tage Fischen. Da diese (zumeist überteuerten) Tagescharter vor der Küste so gar nicht mein Ding sind, hakte ich das Thema eigentlich schon ab, aber unverhofft kommt oft! Durch glückliche Umstände, Zufall und was weiß ich nicht noch alles, kam das Projekt „Soudanbank” irgendwann auf die Schirm. Daraus resultierte die Idee: alle 3 Tage in einen Trip zusammenlegen ;-), also kurz mit 2 potentiellen Mitstreitern (mehr als zu dritt will ich nicht) die Sache ausdiskutiert und dingfest gemacht. So zahlte jeder von uns eine Tagescharter und konnte dafür 3 Tage fischen – perfekt! <br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2016-03/16-03-07-00.jpg" style="width: 666px;height: 444px" /><br />
Die Ausfahrt via Trolling mit stumpfen 8,4 kn ging über Nacht, Ankunft sollte morgens 5 Uhr sein. Zusammenfassend zum Positiven: geniales Boot mit super technischer Ausstattung, mit Dusche, gutem Essen, genügend Platz und Schlafmöglichkeiten etc. Das Revier ist unglaublich pervers endgeil und hat gewaltiges Potenzial. Die Mauri`s wissen gar nicht, was die da für `ne Perle vor der Tür haben, aber  wen wundert`s, denn viel exponierter kann ein Spot nicht liegen: Ca. 200 km nördlich von Mauritius (ohnehin ja schon weit vorgelagert)  erhebt sich aus ca. 4000 m Tiefe ein Vulkan/Unterwasserberg (wohlbemerkt: KEIN Riff!!). 28 x 18 sm großes Plateau mit durchschnittlicher Tiefe 40-60 m. Die Bestandsdichte dort ist brutal. Warum dort kaum ein Boot mal raus fährt, ist mir unerklärlich, wir waren komplett alleine draußen.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2016-03/16-03-07-02.jpg" style="width: 666px;height: 432px" /><br />
Ein richtiger Skipper könnte da jedem Angler `ne Garantie  auf seinen 50+ Doggy geben, denn  das Gebiet kann getrost als ”Doggy-Town” bezeichnet werden. Wenn der Schwarm gefunden wurde, klebten auf Ansage Doggies von 10-15 kg an unsern Jigs. Und die großen Brüder attackierten auch auf Ansage ihre lütten Artgenossen. Selbst beim mittäglichen Trolling knallten uns die Biester auf die überdimensionierten Marlin-Lures, echt unglaublich!!! Zudem gab es Unmengen an Green Jobfish und Black Trevallies. Die sammelten sich dort gerade scheinbar zum Laichen, denn fast jeder Fisch lief an Bord sofort aus.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2016-03/16-03-07-03.jpg" style="width: 666px;height: 728px" /><br />
GT waren eher weniger, wenn dann aber immer jenseits der 20 kg und erstaunlich tief bei ca. 90 m. kleines Schmankerl für mich war mein erster Amberjack – auch wenn´s ein Almaco ist: Seriola ist Seriola<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2016-03/16-03-07-01.jpg" style="width: 666px;height: 488px" /><br />
Aaaaaber: Leider hatte die Sache auch einen „Geschmacksverderber”: Alle Boote, die dort (sehr selten) raus fahren, werden fast ausschließlich von richtig alt festgefahrenen Marlinskippern gesteuert. Es gibt dort kein anderes Thema als Marlin. Für 90% der Angler wäre unser Trip sicher als „äußerst gelungen” durchgegangen. Aber wenn man selber (dummerweise) 15 Jahre im selben Business tätig ist, erkennt man nach den ersten Driften schnell, dass da grundlegend was schief läuft!<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2016-03/16-03-07-05.jpg" style="width: 666px;height: 451px" /><br />
So sehr ich unseren supernetten, 76-jährigen Skipper Philippe schätzen und respektieren gelernt habe, aber für`s Jiggen ist er einfach nicht zu gebrauchen. Es fing bei so banalen Sachen wie „Boot nicht aufstoppen”, „falsch in die Drift legen”, „Schwarm falsch anfahren” etc. an und zog sich mit all seinen Fassetten wie ein roter Faden durch die ganze Tour. Die Elektronik an Bord wurde nicht annähernd genutzt, geschweige denn ausgereizt.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2016-03/16-03-07-06.jpg" style="width: 666px;height: 392px" /><br />
Morgens um 5 Uhr angekommen, wollte Philippe erstmal gemütlich die Südkante bis 7 Uhr auf Marlin „abtrollen”… Ich habe ihm dann unmissverständlich erklärt, dass ich in der Prime-Jigging-Time jedes gehakte Schnabeltier sofort abgeschnitten hätte, um mir die Zeit nich mit `nem Sinnlosdrill am 130er Gedönse zu versauen. Unsere Prioritäten waren halt anders gesetzt und vorab klar definiert. Der Plotter war immer im Outzoom, die Bank war in ihrer Gesamtheit immer komplett auf dem Screen (für`s Marlintrolling unerheblich). Er konnte also nie dieselbe Drift wieder finden. Nach `ner halben Stunde Fahrt bewegte sich der Cursor vom Boot gerade 1 cm! Grausam!  Jeder, der mich kennt, weiß wie ich gelitten habe. Ich hätte ihm am liebsten das Steuer aus der Hand gerissen. Abends zur besten Zeit, wurde um 18 Uhr das Angeln wegen Ankern abgebrochen. Morgens dann das gleiche Spiel: zwar frühzeitig los, aber erstmal Trolling bis 7 Uhr zum Fishing-Place .. <br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2016-03/16-03-07-04.jpg" style="width: 666px;height: 513px" /><br />
Aber was soll‘s, es wurde gefangen, auch wenn das Potential bei weitem nicht ausgeschöpft wurde. Ein Jammer, wenn man schon in solch einem Jigging-Paradies unterwegs ist. Man verliert dort nicht mal Jigs durch Hänger oder an scharfen Korallenbänken. Im Prinzip ist es wie überall weltweit: Einer von 100 Skippern hat`s drauf und man muss den „kranken Angler“ unter den Skippern finden und nicht den, der dort jobmäßig nur die Zeit abfährt&#8230; <br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2016-03/16-03-07-07.jpg" style="width: 666px;height: 627px" /><br />
Fazit für mich: Die Bank wird mich (hoffentlich) irgendwann mal wieder sehen, dann allerdings unter anderen Voraussetzungen: Mit den mir bisher bekannten Booten, die zurzeit die Bank ansteuern, ist es meiner Meinung nach nicht möglich, dort `ne vernünftige Jiggingtour zu organisieren. Aber vielleicht ergibt sich mit der Zeit mal was. Reinhold hatte mit ja schon ein paar Möglichkeiten in Form von jüngeren „Gastskippern“ aufgezeigt. Schau mer mal, fertig bin ich mit dem Revier jedenfalls noch nicht, da ist noch eine Rechnung offen. <br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2016-03/16-03-07-08.jpg" style="width: 666px;height: 1066px" /><br />
Alles in allem keine schlechte Tour, mit viel Spaß untereinander. Die Jiggerei ist dort traumhaft. Wer Routine beim Drillen bekommen möchte, ist dort genau richtig. Für diejenigen, welche nur 4-5 Stunden jiggen wollen (können) und den Rest der Zeit trollen (Kombi-Tour): Perfekt!! Für mich persönlich gab`s 4 Persona Bests. Ich würde mich freuen, wenn mir einer der User hier das „rote Tier” genau bestimmen könnte…<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2016-03/16-03-07-09.jpg" style="width: 666px;height: 811px" /><br />
 </p>
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		<title>Weltrekord &#8211; Doggie mit 236 lb</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2015 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
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					<description><![CDATA[Was für ein Fisch! Über 107 kg (236 lb) schwer war der Hundezahnthun, den der britische Angler John Patten vor Tansania nach einstündigem Drill am 80er Gerät fangen konnte. Der bislang schwerste von der IGFA registrierte Doggie nah Was f&#38;uuml;r ein Fisch! &#38;Uuml;ber 107 kg (236 lb) schwer war der Hundezahnthun, den der britische Angler... <a href="https://ultimatefishingnews.com/weltrekord-doggie-mit-236-lb/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein Fisch! Über 107 kg (236 lb) schwer war der Hundezahnthun, den der britische Angler John Patten vor Tansania nach einstündigem Drill am 80er Gerät fangen konnte. Der bislang schwerste von der IGFA registrierte Doggie nah Was f&amp;uuml;r ein Fisch! &amp;Uuml;ber 107 kg (236 lb) schwer war der Hundezahnthun, den der britische Angler John Patten vor Tansania nach einst&amp;uuml;ndigem Drill am 80er Ger&amp;auml;t fangen konnte. Der bislang schwerste von der IGFA registrierte Doggie nahm einen Yellowfin Tuna und wird nun voraussichtlich als All Tackle- und Schnurklassen-Weltrekord gelistet. Der Fisch &amp;uuml;bertrifft damit den bestehenden Rekord, einen rund &amp;nbsp;230 lb schweren Doggi, der 2007 vor Mauritius gefangen wurde.<br />
&amp;nbsp;<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2015-12/K800_2015-12-24-01.JPG" style="width: 666px;height: 951px" /></p>
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		<title>Mauri-Report</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/mauri-report/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2015 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem Zyklon bei Mauritius hat so heftiger Regen eingesetzt, dass im Black River-Gebiet laut Cor Woudhuizen sogar „Straßenfischen“ möglich war. Nach dem Zyklon bei Mauritius hat so heftiger Regen eingesetzt, dass im Black River-Gebiet laut Cor Woudhuizen sogar „Straßenfischen“ möglich war. Mittlerweile springt das Fischen weiter draußen allmählich wieder an. Vor der Grand Bay... <a href="https://ultimatefishingnews.com/mauri-report/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Zyklon bei Mauritius hat so heftiger Regen eingesetzt, dass im Black River-Gebiet laut Cor Woudhuizen  sogar „Straßenfischen“ möglich war. Nach dem Zyklon bei Mauritius hat so heftiger Regen eingesetzt, dass im Black River-Gebiet laut Cor Woudhuizen  sogar „Straßenfischen“ möglich war.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5941aa.jpg" alt="Reinhold Schwarzwälder, Mauri"></p>
<p>Mittlerweile springt das Fischen weiter draußen allmählich wieder an. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5941b.jpg" alt="Reinhold Schwarzwälder, Mauri"></p>
<p>Vor der Grand Bay wurde ein erster Marlin reingebracht und auch Skipjacks in Rekordgröße.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5941c.jpg" alt="Reinhold Schwarzwälder, Mauri"></p>
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		<title>Kuba &#8211; Auf Hemingways Spuren</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/kuba-auf-hemingways-spuren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2014 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie selbstverständlich erzählte ich Freunden und Kollegen von meiner geplanten Reise nach Cuba/Havanna, um auf Marlin zu fischen und den Spuren Ernest Hemingways zu folgen. Was ein Marlin ist, wissen die meisten, die mich kennen, inzwischen und so konnte ich damit niemanden mehr schocken. Wie selbstverständlich erzählte ich Freunden und Kollegen von meiner geplanten Reise... <a href="https://ultimatefishingnews.com/kuba-auf-hemingways-spuren/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie selbstverständlich erzählte ich Freunden und Kollegen von meiner geplanten Reise nach Cuba/Havanna, um auf Marlin zu fischen und den Spuren Ernest Hemingways zu folgen. Was ein Marlin ist, wissen die meisten, die mich kennen, inzwischen und so konnte ich damit niemanden mehr schocken. Wie selbstverständlich erzählte ich Freunden und Kollegen von meiner geplanten Reise nach Cuba/Havanna, um auf Marlin zu fischen und den Spuren Ernest Hemingways zu folgen. Was ein Marlin ist, wissen die meisten, die mich kennen, inzwischen und so konnte ich damit niemanden mehr schocken. Nur auf wessen Spuren ich da wandeln wollte, das war vielen meiner jüngeren Kollegen völlig unbekannt. </p>
<div id="karte"></div>
<p>Total verdattert musste ich feststellen und akzeptieren, dass junge Leute heute meist nicht mehr wissen, wer der Mann war, der auf mich auch noch 53 Jahre nach seinem Tod, eine so starke Faszination ausübt. Seine Bücher haben ein Stück weit mein Leben geprägt: „Der alte Mann und das Meer“ hat meine Leidenschaft für die See erweckt und dazu geführt, dass ich mich mit dem Meeresangeln näher beschäftigte. Irgendwann waren dann nahezu alle Bücher und Biographien gelesen, die man von und über Hemingway bekommen kann, und am Ende wuchs in mir der Plan: „Einen Blue Marlin vor Havanna will ich fangen“ und einmal auf den Spuren des Mannes wandeln, von dem ich inzwischen so viel wusste, dass ich schon fast glaubte,  ihn persönlich zu kennen.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817aa.jpg"></p>
<p>Zwischen Erkenntnis und Umsetzung lagen dann drei Jahre. Jahre, in denen ich unendlich viele Mails nach Cuba schrieb – die meisten blieben unbeantwortet. Hoffnungsschimmer und wieder Enttäuschung. Das kann doch nicht so schwer sein, einen Angelurlaub zu buchen, wird sich mancher denken. Das dachte ich am Anfang auch. Bevor ich langsam lernen musste, dass im Kommunismus die Uhren anders gehen als an allen anderen Orten, an denen ich bisher war: Ein Land, in dem kein (normaler) Mensch selbst ein Boot besitzen darf, nur der Staat. Ein Land, in dem ein Skipper kein Interesse daran hat, dass sein Boot gebucht wird, weil er eh Staatsbediensteter ist und im Monat nur 20 Dollar verdient – egal ob er raus fährt oder nicht. Ein  Land, in dem das Internet läuft wie bei uns zu Modemzeiten und zig Seiten ohnehin gesperrt sind. Ein Email vom falschen Anbieter muss nicht unbedingt ankommen…. dies und vieles mehr lernte ich nach und nach. </p>
<p>Meine Recherchen im Internet ergaben praktisch keine nutzbaren Informationen. Die einzigen Infos, die man finden kann, sind die über das Hemingway-Marlinturnier, das jedes Jahr im Mai oder Juni in der Marina Hemingway stattfindet. Das war schon mal eine heiße Spur. Auf meine Anfragen in Deutschland meldeten sich auch einige Experten: „Vor Havanna gibt es keine Marline. Alle 30 Tage höchstens ein Strike – du musst auf die Karibikseite – ein Freund hat da ein Boot…“ Der nächste Experte meinte zu wissen:  „Die dürfen da nicht bis in die Marlin-Gründe fahren, wegen Fluchtgefahr nach Miami, die dürfen nur 3 Meilen raus“. Nochmal ein anderer wusste, dass die jeden Tag nur ein paar Liter Sprit in den Tank kriegen und deshalb nur küstennah auf Barrakuda rumdümpeln, weil sonst der Sprit nicht reicht, um heimzukommen und so weiter. Kurzum &#8211;  Marlinfischen kann man dort nicht.</p>
<p>Beinahe hätte ich schon aufgegeben. Doch dann entdeckte ich auf der Seite <a href="https://www.hemingwaycuba.com/" target="view" rel="noopener noreferrer">www.hemingwaycuba.com</a> die Werbung für das Buch „97 Miles South“, das ich mir sofort bestellte. Es handelt vom Marlinfischen vor Cuba und ich fand den Autor Phil Thompson auf Facebook und &#8211; „Heureka“ &#8211; er war schon mehrmals dort und hatte das Turnier gefischt. Und das Beste: Er war bereit, mir zu helfen und empfahl mir das seiner Meinung nach beste Boot in der Marina Hemingway. Überdies erklärte er mir, dass all das „Expertenwissen“, das ich zusammengetragen hatte, schlicht und einfach nur Quatsch war. Havanna sei nicht der beste Ort der Welt fürs Marlinangeln und die Boote, die man chartern kann, wären nicht besonders gut ausgestattet. Aber Marlin werde regelmäßig gefangen. Ja da schau her: Was ich immer gehofft und auch geglaubt hatte, schien doch möglich zu sein. Projekt Marlinfischen vor Havanna – es kann losgehen! </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817b.jpg"></p>
<p>Zur Bestimmung der besten Fangzeit standen mir aber immer noch nicht mehr Infos zur Verfügung als der Termin des jährlichen Turniers und die Zeiten, die drüben in Miami galten. Na gut &#8211; so riesig konnten die Unterschiede da nicht sein. Am Ende gab aber die  Lektüre aus den 1930ern von Hemingways Artikeln „Marlin off the Morro“ und „Marlin off Cuba“ den Ausschlag: September und Oktober werden dort als beste Monate für „größere“ Fische bezeichnet und als beste Beißzeit für Marlin wird generell das letzte Viertel zum Vollmond hin genannt. &#8211; Na gut… lange her… Aber an den grundsätzlichen Wanderruten wird sich nicht viel geändert haben, und der Mond ist auch immer noch derselbe.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817c.jpg"></p>
<p>Hmmm: Also Urlaub auf Cuba mitten in der Hurrikan-Saison? Auch Santiago &#8211; unser Held in „Der alte Mann und das Meer“,  hatte seinen Fisch im September gehakt.  Also: „No risk, no fun!” Fünf Ausfahrten wurden gebucht,  im letzten Viertel zum Vollmond hin und die Vorfreude war monatelang riesig.</p>
<p>Mehr als zwei meiner 80er Sets waren beim besten Willen nicht  im Reisegepäck unterzubringen. Ein paar Klamotten müssen ja auch noch mit, neben Lures, Gimbal, Harness, Schnur usw. Oh Mann, ich hatte nicht viel anzuziehen! </p>
<p>Die Unterkunft hatte ich im Hotel Acuario in der Marina Hemingway gebucht. Denn direkt dort lag mein Boot und ich hatte keine Lust, jeden Tag mit zwei 80ern und komplettem Gerödel in ein Strandhotel zu fahren und morgens wieder in die Marina. So buchte ich trotz der katastrophalen Bewertungen das genannte Hotel. </p>
<p>Die Marina Hemingway war einmal (Ende der 60er glaub ich) ein Prachtbau: Ein riesiges Areal wurde komplett unter dem Motto „Hemingway“ erbaut. Ein Hotel (inzwischen geschlossen) hieß sogar auf Spanisch „Der alte Mann und das Meer“ und im Pool stand Santiago mit dem Marlin kämpfend. Es gibt „Papas Restaurant“ und die Bar „Wild Ernie“, und fast alles heißt irgendwie nach Hemingway oder seinen Romanen. Der Bau muss ein Vermögen gekostet haben und war ein Paradies für Fans des Schriftstellers. Sogar eine Replika der Pilar schwimmt herum. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817d.jpg"></p>
<p>Leider ist alles irgendwie kaputt, verschlissen, defekt, versifft, verfallen oder sonst wie am Ende. Die Marina selber ist etwa zu 20% ausgelastet, würd‘ ich schätzen. Ein Hotel ist zu. Das andere ist zu 2/3 verfallen. Das andere Drittel wird noch betrieben und da wohnte ich drin… Cuba authentica:</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817e.jpg"></p>
<p>Nach ca. 9 Stunden Flug in Condors Holzklasse und einem kurzen Transfer kam ich mitsamt des Transportrohrs spät am Abend bei einer völlig entnervten Rezeptionistin an. Die wurde erst nach Überreichung eines 10 Euro Scheins freundlicher und tauschte auch direkt die Zimmerkarten noch mal aus. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817f.jpg"></p>
<p>So wohnte ich in der besten Kategorie des Hauses, direkt am Kanal zum Golf. Na, da hatte sich das Schmieren schon mal gelohnt. Aber dennoch: Von Luxus keine Spur,  aber es war ok. Am nächsten Tag  wollte ich erst mal ausschlafen und für den Nachmittag hatte ich eine Stadtführung in Havanna gebucht. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817g.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817gg.jpg"></p>
<p>Am Folgetag sollte dann die Jagd auf den Urenkel von Santiagos Fisch beginnen. Als ich das Boot sah war ich erst mal happy – damit lässt sich arbeiten:</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817h.jpg"></p>
<p>Zu einem Charterpreis von 450 Euro für 8 Std. mit Skipper und Crewman kann man zufrieden sein. Kaum dass wir aus dem Hafen raus waren, hing schon ein Barrakuda an meinem Marlinlure. Na, geht doch!</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817i.jpg"></p>
<p>Kaum waren wir im Fanggebiet, dachte ich, dass ich hier nun direkt im Kielwasser der „Pilar“ fahre, und wie lang ich mich darauf gefreut hatte und so weiter, da knurrte auch schon meine 80er mit dem Lure  „Big Smoker“ in den höchsten Tönen. </p>
<p>Keiner hatte was mitgekriegt, die Gegenwehr war nicht allzu kräftig und ich mir nicht sicher, was da am Haken hing. Eventuell ein Thun oder ein großer Wahoo? Doch nach 10 Minuten zeigte sich tatsächlich ein kleiner Blue Marlin hinterm Boot. Ja gibt’s denn das!!! So viele Probleme und Unkenrufe und nach 3 Stunden schon der erste Marlin im Boot. Es war kein Riese. Aber es war ein Blue Marlin, mit meinem Tackle gefangen, vor Havanna mit Blick auf den „Morro“-Felsen und das nach all den Widrigkeiten. Ich hab mich wirklich riesig über diesen Fisch gefreut!  Das Ziel dieses Trips war schon erfüllt und alles Weitere konnte nur noch Bonus sein.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817j.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817k.jpg"></p>
<p>Am Folgetag machte ich eine „Tour de Hemingway“. Dabei besichtigte ich zuerst den Ort Cojimar, wo „Der alte Mann und das Meer“ handelte und den Steg, an dem auch Hemingways Boot, die „Pilar“, oftmals  vertäut war. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817l.jpg"></p>
<p>Auch sah ich das Haus von Gregorio, seinem Mate. Dessen Sohn trank gerade vorm Haus einen Kaffee. Auf dem Programm stand auch das Restaurant „Terraza“,  wo die Fischer in „Der alte Mann und das Meer“ ihre Drinks nahmen.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817m.jpg"></p>
<p>Darüber hinaus gibt es hier die Büste zu besichtigen, welche die Fischer Cojimars stifteten, als sie von Hemingways Tod erfuhren. Angeblich schmolzen sie sogar Schiffschrauben ein, um an das Material für die Büste zu kommen. Trotz aller Sympathie weist die Inschrift aber einen Fehler im Geburtsjahr Hemingways auf.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817n.jpg"></p>
<p>Danach besichtigten wir die Finca Vigia, wo der Schriftsteller viele Jahre lebte und wo auch die Original-Pilar ausgestellt ist.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817o.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817p.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817q.jpg"></p>
<p>Weiter ging es in die berühmte Kneipe „Floridita“, die auch im Roman „Inseln im Strom“ erwähnt wird. Dort findet man den teuersten und besten Daiquiri Havannas und eine Statue Hemingways die immer noch an seinem Stammplatz am Ende der Bar steht (siehe oben mit mir). </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817r.jpg"></p>
<p>Natürlich  waren wir auch noch in der „Bodeguita del Medio“  wo Ernest seinen Mojito trank – den fand ich aber recht enttäuschend. Dort kann man auch die bekannte Inschrift lesen, die beiden Bars zu Weltruhm verholfen hat: „Mi Mojito en La Bodeguita“ und „Mi Daiquiri en El Floridita“</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817s.jpg"></p>
<p>Zum Schluss wollte ich noch das Hotel Ambos Mundos sehen, wo Hemingway mehrere Jahre wohnte und auch an einigen Romanen schrieb. Noch immer kann man sein Zimmer dort besichtigen. Leider wurde es gerade renoviert, so dass mir dies verwehrt blieb. Für mich war der Tag eine faszinierende Zeitreise im Oldtimer Cabrio und ich werde noch lange daran zurück denken.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817t.jpg"></p>
<p>Der Folgetag gehörte wieder dem Fischen – doch ich will es kurz machen. Viele fliegende Fische, springende Delfine am Boot und ein wunderbarer Tag auf See. Aber kein einziger Biss von irgendwas. Von nun an sollten täglich am frühen Nachmittag Gewitter auftürmen.<br />
Und was für welche! Nur einmal blieben wir draußen, wenn sie aufzogen. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817u.jpg"></p>
<p>Am Folgetag fuhr ich  nach Pinar del Rio und Vinales. Dort wird angeblich der beste Tabak der Welt angebaut und es gibt wunderschöne Natur zu besichtigen. In Vinales ist die Welt noch in Ordnung und man lebt noch von und mit der Natur. Zumindest wurde mir dieser Eindruck vom sehr netten Guide sehr nachhaltig und glaubhaft vermittelt.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817v.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817w.jpg"></p>
<p>Nach so viel grün wurde es wieder Zeit für BLAU!! Nun gut, das Meer war blau und der Captain motiviert. Er hatte mitgekriegt, dass es nur bei Marlin gutes Trinkgeld gibt. Hatte also sogar Ballyhoos besorgt und tauchte die Haken vorm Rauslassen in stinkiges „Reiheröl“ und bemühte ähnliches Voodoo: Auf meinen Wunsch opferte er &#8211; wenn auch unter Protest &#8211; ein wenig vom guten „Mulata-Rum“ an Neptuns See und beträufelte sogar noch die Rollen mit diesem edlen Elixier als sei es Weihwasser:  Gibt es Angler die nicht abergläubisch sind??  &#8211; Jedenfalls biss kurz nach der „Rumweihe“ ein Blue Marlin. Ich habe ihn gesehen und er hatte in etwa die gleiche „Kleinheit“ wie der am ersten Tag gefangene. Leider konnte er den Haken nach kurzer Zeit abschütteln. Das war‘s dann auch für diesen Tag&#8230; </p>
<p>Tags drauf musste die Ausfahrt leider wegen schwerer Gewitter ausfallen. Das war auch gut so: Es wurde ein toller Tag in Havanna. Der Reiseführer meinte &#8211; wenn man den Kameraden auf dem Bild unten am Bart packt, darf man sich was wünschen. Drei mal dürft ihr raten, was mein Begehren war….</p>
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<p>Auch am kommenden Tag konnte man nicht raus wegen der Gewitter. Am Land war es aber gut auszuhalten und ein Tag am Pool war auch mal eine tolle Sache. Ich hatte auch noch ein Buch mit etlichen Stories von Hemingway dabei, die ich mir extra aufgespart hatte.</p>
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<p>Dann kam der letzte Tag, der für die Fischerei  reserviert war. Die Gewitter waren erst für Abends angemeldet und so kam es auch. Mit der Crew war ich trotz der Sprachprobleme schon fast befreundet, und sie beschenkten mich mit allerhand kubanischen Spezialitäten. Der Kapitän Jose ist total scharf auf Marlin – aber er hat fast nie Kunden, die seine Leidenschaft teilen. Die meisten wollen halt mal irgendwas fangen…. </p>
<p>Aber wenn man ehrlich ist, hat er auch fast keine Chance, einen guten Fisch zu kriegen. Er hat sechs halbvolle 50er Penn Int. 2 auf seinem Boot. Die sind immerhin auf ordentlichen „Cpt. Harris“ Ruten montiert.  Dann hat er 6 Lures – die meisten viel zu klein für Blue Marlin und ein paar Wobbler. Die Haken sind der Hammer: So was dünndrähtiges würde man normal nicht einmal für Sail nehmen. Aber wenn man eben sonst nichts hat, und von umgerec 16 Euro Monatslohn überlegt man es sich  genau, ob man selber etwas „zukauft“. Somit war Jose auch ganz erpicht darauf, mal was ordentliches auf meine Lures und meine Angeln zu kriegen. Und das ist ihm gelungen! </p>
<p>Nach etwa sechs  Stunden gab es einen brachialen Strike und ein guter Blue schlug das Wasser hinterm Boot schaumig. Aufgrund meiner Erfahrung würde ich ihn auf mindestens 400 und 500 lb schätzen. Der wär‘s gewesen und hätte aus dem gelungenen Urlaub einen ganz besonderen gemacht! Doch leider schwamm der Fisch nach einiger Zeit Vollgas aufs Boot zu, und der Kapitän hätte Gas geben müssen. Ich schrie wie ein Berserker, aber er hörte oder verstand mich nicht und so kam der Fisch durch die entstandene Schnurschlaufe ab. Was für eine Enttäuschung!!! </p>
<p>Schade – so ein Fisch wurde in Havanna schon viele Jahre nicht mehr gewogen. Damit wären wir dort bekannt geworden wie die bunten Hunde. Aber das liegt nicht daran, dass es diese Fische dort nicht gibt. NEIN – es liegt nur daran dass dort kaum jemand fischt, und dass die Charterboote kein ausreichendes Tackle haben und die ausländischen Yachten dicht halten oder keine Verwendung für die Fische haben und sie wieder schwimmen lassen. Das käme den Kubanern auf meinem Boot niemals in den Sinn.  &#8211; Und ich werde Leuten, die ums Überleben kämpfen sicher nicht vorschreiben, was sie mit einem in ihrem Gewässer mit Rute und Rolle gefangenen Fisch zu tun haben.</p>
<p>Fazit Fischerei: Boot und Crew ok. Mangels Erfahrung nicht vergleichbar mit den Crews  etwa. auf Mauritius oder Cabo Verde. Aber sie kennen die Plätze und wissen, was sie tun. Sie wissen auch genau, dass sie mit ihrem Tackle die ordentlichen Fische nicht kriegen. Überdies gibt es außer zum Hemingway-Turnier fast überhaupt keine Chartergäste! Beim Turnier wird nur mit 50er gefischt: Im Mai-Juni gibt es dann überwiegend kleine Blues oder auch White Marlin – dafür reicht‘s. </p>
<p>Das Hotel in der Marina ist eigentlich eine Katastrophe – aber es erfüllt seinen Zweck gerade so. Zum Essen sollte man in die Paladares (private Restaurants)  außerhalb gehen. Ich würde nächstes Mal ein ordentliches Hotel in Havanna buchen (Hotel Nacional) und den Jungs gegen Trinkgeld die Betreuung meines Tackles anvertrauen. </p>
<p>Das Fanggebiet selbst? Was soll ich sagen: Nix für Kapverdenverwöhnte. Aber dort ist durchaus Potenzial. An vier fischbaren Tagen drei Marlinstrikes: einen gefangen, einen kleinen am Band gehabt und einen guten Fisch im Kampf verloren. Das ist nicht Weltklasse. Aber ich hab das auch schon oft schlechter erlebt beim Marlinfischen. </p>
<p>Der Charterpreis ist für das wirklich gute Boot sehr günstig. Man muss aber bereit sein, sämtliches Material mitzubringen, um eine reelle Chance auf die (wie mir glaubhaft versichert und vorgeführt wurde) gar nicht mal selten vorkommenden guten Marline zu haben. Minimal sollte man Lures, ein paar Kilometer 50er Mono, Sampo-Wirbel und einen guten Harness für gerade Rutenfüße mit sich führen, um mit dem vorhandenen 50er Tackle eine Chance zu haben: die Rollen und Ruten an Bord tun es auf jeden Fall.</p>
<p>Zum Schluss fuhr ich zum Ausspannen noch ein paar Tage in ein „richtiges“ Hotel nach Varadero. Das „Blau“ ist  eine Empfehlung wert. Ein wirklich guter, gehobener 4Sterner! </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5817yy.jpg"></p>
<p>Also Leute – auf geht’s ins Land von Fidel Castro, Che Guevara und Ernest Hemingway. Es ist auf jeden Fall eine Reise wert…  und man kann dort immer noch einen Blue Marlin fangen!</p>
<p>Viva la revolucion und Beste Grüße</p>
<p>Franz</p>
<p>P.S. – Wer Infos zum Marlinfischen vor Havanna braucht, darf sich gerne über dieses Forum bei mir melden</p>
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		<title>Mauritius ohne Senator</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2014 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich wollte dieses Mal einfach mehr Urlaub machen auf Mauritius und das Angeln locker angehen, ganz ohne Stress und Zwang: Mauritius hatte mir immer so schöne Fische geschenkt, dass mir abends oftmals die Arme wehtaten. Ich wollte dieses Mal einfach mehr Urlaub machen auf Mauritius und das Angeln locker angehen, ganz ohne Stress und Zwang:... <a href="https://ultimatefishingnews.com/mauritius-ohne-senator/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte dieses Mal einfach mehr Urlaub machen auf Mauritius  und das Angeln locker angehen, ganz ohne Stress und Zwang: Mauritius hatte mir immer so schöne Fische geschenkt, dass mir abends oftmals die Arme wehtaten. Ich wollte dieses Mal einfach mehr Urlaub machen auf Mauritius  und das Angeln locker angehen, ganz ohne Stress und Zwang: Mauritius hatte mir immer so schöne Fische geschenkt, dass mir abends oftmals die Arme wehtaten.</p>
<p>Jetzt im Februar wollte ich einfach Freunde wieder treffen, die mir schon wirklich ans Herz gewachsen sind. Ja, schon gut: Klar, ich hatte wieder einen Koffer voller Angelzeugs mit und musste auch extra Sportgepäck anmelden. Daheim hatte ich ja schon etwas vorbereitet &#8211; damit alles perfekt wird.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5567aa.jpg"></p>
<p>Wieder buchte ich ein Apartment bei Ginette in ihrer kleinen Villa (eine herzensgute und wirklich tolle Frau, die sich um alles kümmert) in Flic en Flac. Diesmal ist es das Penthouse auf dem Dach geworden. &#8211; In 5 Minuten ist man von dort aus am Strand oder beim Spar-Markt, und das wichtigste: beim Mafiozzo (eine Bar die seines Gleichen sucht).</p>
<p>Von zu Hause hatte ich mit Moli (mein Kapitän) schon besprochen, wie wir Fischen werden und wann es losgehen sollte. Moli und sein Bruder Jerry sind wirklich 2 Fischer die wissen wo und wie was geht, unglaublich! Zusammen mit ihrem 24 Fuß langen Console-Boot mit dem Namen SON OF THE SEA, und seit diesem Jahr sogar 2&#215;30 PS Suzuki Außenbordern, haben Marlin&amp;Co keine Chance!</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5567b.jpg"></p>
<p>Auf dem Boot ist sämtliches Tackle in einem wirklich guten  Zustand und es kommt immer mal wieder neues hinzu, wie zwei Penn International I,  eine 130st und eine 80stw ( wo die nur her kommen… ). Somit brauch keiner &#8211; außer man besteht drauf &#8211;  mit ‘ner 12/0 Senator fischen.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5567c.jpg"></p>
<p>Die ersten zwei Tage habe ich nur relaxt und mich gesonnt &#61514;.</p>
<p>Dann ging es am Montag früh um 5 Uhr von Flic en Flac los, raus zum fischen. Was für ein Gefühl, in der Dunkelheit am Stand entlang zu laufen und dann taucht auf einmal das Boot auf. Ich habe mich so gefreut, wieder mit den Jungs zu fischen.  Wir quatschten ein wenig und nach 5 Minuten ließ Jerry eine Rute mit einem Wobbler raus, und gab mir die andere in die Hand.</p>
<p>Wirklich keine 2 Minuten später war diese Rute schon krumm und der erste Skipjack hing. Der hintere Drilling hatte ihn aber so stark verletzt, dass er nicht als Livebait zu verwenden war. Egal. Rute wieder raus…..und beim Rauslassen knallte der nächste drauf!</p>
<p>Die Größe war super, also den Skipjack schnell an die 130er geriggt und ab ins Wasser. Es waren hunderte von Möwen unterwegs und überall sprangen die kleinen YFT und Skipjacks aus dem Wasser…. Wie habe ich das vermisst!</p>
<p>Die Sonne ging gerade über den Bergen von Mauritius auf, da knallte der Clip aus dem Outrigger.<br />
Boar…. bin ich auf einmal hellwach. Ich stell‘ mich neben die Rute und warte was passiert.<br />
Da zieht der Fisch mit einem so kräftigen Ruck die Schnur von der Rolle und bleibt einfach wieder stehen, dass sich die Spule 2-3  Umdrehungen überschlägt! Nein eine Schlaufe…. Bitte nicht jetzt! </p>
<p>Molli und ich zogen so schnell und vorsichtig es ging paar Meter ab.  Alles ist gut&#61514;. Den Hebel auf Strike und Vollgas ….und: Er hängt!!  Also pack ich mir die Rute, ab in den Mauritius Fighting Chair, und los geht’s!</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5567d.jpg"></p>
<p>Er kommt hoch und macht geniale Sprünge, es ist wie ein Film, der sich vor den Augen abspielt.<br />
Das Schöne ist die Rolle, die Rute, die Schnur und dass Vorfach: Alles ist neu und war noch nie auf dem Wasser. Es fühlt sich alles perfekt an. Ich musste so lachen vor Freude, weil alles so genial lief, gerade einmal 20 Min war der Skipjack im Wasser gewesen und schon ging‘s ab. Wow, das ist Mauritius!  Der Marlin gab alles, mit dem 130 er Tackle hatte er aber keine Chance und somit war er in ca. 30 min am Boot. Ein toller Fisch, wir drei sicherten ihn und zogen ihn zusammen ins Boot. &#8211; Was für ein Start in den Urlaub!</p>
<p>Molli deckte den Marlin gut ab und ich schrubbte das Boot….Wir guckten und lachten uns an: Was wir doch für ein Glück haben!</p>
<p>In der Zeit machte Jerry die 30er Ruten zum Köderfisch fang wieder fertig, und es dauerte auch nicht lang da hing schon der nächste. Also ab an die 130er und raus damit …. Der Tag ist ja noch lang. Doch nach 3 Stunden war der Köfi zu sehr erschöpft und ich beschloss, noch 1-2 zu fangen. Dann haben wir was für den Grill und wir hauen ab …. Wir hatten ja was wir wollten.</p>
<p>Am Strand von Tamarin angekommen, wartete auch schon der Metzger auf uns. Mit 4 Leuten haben sie den Marlin ruck zuck in handliche Stücke geteilt und insgesamt ergab sich ein Gewicht von 138 kg. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5567f.jpg"></p>
<p>Was sollte ich sagen, außer: Ich bin überglücklich. &#8211; Der Metzger hat mich sogar noch zum Appartement gefahren, und ich sagte ihm: „Bis morgen dann!“</p>
<p>Am zweiten Tag, noch unter  Biereinfluss vom Abend zuvor mit Holger und Arnold im Mafiozzo,  spazierte ich dann wieder um die gleiche Zeit zum Strand, wo Moli und Jerry, so pünktlich wie sie sind, schon auf mich warteten. Es ging wieder los, raus aufs blaue Meer. Doch irgendwie war der Wind etwas kühler als sonst &#8211; oder war es doch das Bier. Naja, an den Bojen angekommen, versuchten wir unser Glück, doch es war nicht einfach an dem Tag.</p>
<p>Nach mehr als einer Stunde und einem immer schwerer werdenden Arm vom Köder switchen kam endlich ein kleiner Skipjack, der sofort wieder geriggt wurde. Doch nach etwa 30 Minuten war Ende: Der Köfi war platt. Also wieder Thunfische suchen und weiter switchen. Ah, da ist wieder einer dran, …..oh wieder ab…. wieder dran….ah, Mist wieder ab. Dann blieb doch einer hängen, aber auch er lebte nur kurz, warum auch immer. </p>
<p>Also llander Lure  raus, erst mal frühstucken und die Sonne genießen. Es war eine drückende Luft und auf einmal gefühlt viel wärmer, aber am Horizont zogen richtig dunkle Wolken auf. Man spürte: Der Zyklon rückt uns immer näher auf die Pelle.</p>
<p>Tja, um 10 Uhr standen wir dann voll im Regen und man hat um uns herum nix mehr gesehen.<br />
Also wir müssen auffallen, deshalb kommen auf allen Ruten Birds drauf.  Um 11.00 Uhr kam die Sonne zurück, die Thunfische sprangen wieder, teilweise nur 2 Meter neben dem Boot.<br />
Moli und ich waren gerade in einem Gespräch vertieft und schauten dabei den Lures und den Birds zu, wie schön sie im Wasser spielten. In dem Moment schießt ein Marlin aus dem Wasser, springt wie verrückt und riss Schnur ohne Ende von der 80er.</p>
<p>Wir gucken uns an, Jerry gibt Vollgas und brachten so schnell es ging die andern Köder aus dem Wasser. Es waren jetzt locker 400 Meter abgespult und der Marlin sprang immer noch wie wild.<br />
Tja, und die GoPro-Kamera verweigerte ihren Dienst, da ich leider vergessen hatte das Akku zu tauschen &#61516;.</p>
<p>Egal, ich schob die Rute in den Stuhl und zog die Weste an. Jetzt wäre Kurbeln angesagt, doch der Marlin schoss immer noch über die Oberfläche. Wir mussten beidrehen, um nicht noch mehr Schnur zu verlieren und ein Schnurbruch zu riskieren.</p>
<p>Es klappte und ich bekam ein paar Meter wieder zurück, doch jetzt schwamm der Marlin auf uns zu und ging immer tiefer und tiefer. Die Sonne knallte und die Luft war wie Suppe. Ich konzentrierte mich, gleichmäßig zu atmen und dabei den Rhythmus zwischen Pumpen und Kurbeln einzuhalten.<br />
Nach mehr als einer Stunde war der etwa 600 Meter tief oder gar noch tiefer.</p>
<p>Ich hatte kaum noch Schnur drauf und ich bekam ihn auch nicht mehr hoch gekurbelt. Wir probierten ihn mit Manövern auszuhebeln. Aber immer wieder rutschte die Bremse nach und wir verloren immer mehr an Leine.  &#8211; Dann fiel es mir auf: Er ist tot und sinkt in die Tiefe!!! Moli griff in die Schnur und zog etwas und es war klar,  jetzt haben wir ein Problem. </p>
<p>Wir steckten die Rute in den Rutenhalter und zogen ihn mit den Händen an der Schnur 50 cm für 50 cm hoch. Es war die Hölle….Wir wechselten uns ständig ab, zwei zogen und einer kurbelte. Wir wussten, dass wir wirklich nur eine geringe Chance mit der 80er hatten. Ständig ging mir durch den Kopf: Wenn jetzt ein Hai kommt, dann ist es vorbei. Oder: Die Schnur reißt!  Dann nach mehr als einer Stunde kam endlich die Doppelleine und darunter sahen den Marlin hoch kommen.</p>
<p>Was für ein Tier! Wunderschön. Ich griff nach dem Schwert, klopfte den Marlin auf die Seite und bedankte mich bei ihm. -Ein kurzer Moment der Stille. Ich freute mich so sehr, dass wir drei es doch geschafft haben und nicht aufgeben mussten. Wir umarmten uns und klatschten ab. Wir wussten: Er hat 400 Pfund!</p>
<p>Jetzt waren wir aber so ausgepowert, dass wir es einfach nicht mehr schafften, ihn ins Boot zu hieven. Wir probierten es bestimmt 10 Mal, aber wir hatten keine Kraft mehr. Es war schon 16.00 Uhr und wir entschieden, ihn außen fest zu machen und so rein zu fahren.  </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5567g.jpg"></p>
<p>Am Strand sah mich dann der Metzger vom Vortag, lachte und rief: „Hier ist dein Taxi.“</p>
<p>In Stücken gewogen brachte der Marlin 198 Kilo auf die Waage. Was für ein toller Fisch. Ich war begeistert. Wir können dort übrigens nur in Stücken wiegen, weil kein Galgen vorhanden ist.<br />
Nächstes Jahr wird vielleicht einer gebaut, also wenn einer von euch eine Kranwaage hat, die bis 1500 kg geht ( man weiß ja nie ), bringt die bitte mit. &#8211; Abends ging es dann zum Feiern wieder zum Mafiozzo…</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5567h.jpg"></p>
<p>Tag 3: Der Wind hat so stark angezogen, dass wir später rausfuhren.  Das Queren des Riffes im Dunklen wäre sonst zu gefährlich gewesen wäre. Moli und ich hatten noch immer so starke Rückenschmerzen vom Vortag, dass wir uns eine Tube Voltaren teilen mussten.<br />
Wir  fingen dann nur 2 Skipjacks, die aber durch den Wobbler wieder zu stark verletzt wurden und schleppten deshalb mit Lures. Die Wellen wurden stärker und gebissen hatte auch nix. Wir haben dann früher Schluss gemacht und Moli damit genug Zeit, sein Boot vor dem Zyklon zu sichern;<br />
 Warnstufe 3 war angesagt.</p>
<p>Ich hatte ja alles, was ich wollte und so machte ich mir die nächsten 4 Tage einfach mal einen „Lenz“: schön ausschlafen und dem Zyklon bei der Arbeit zusehen.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5567i.jpg"></p>
<p>Freitags fuhr ich mit dem Bus nach Port Louise zu Ah Fat (ein Angelgeschäft, in dem man gewesen sein muss) und deckte mich mit wieder mit Ködern, Haken und Schnur eingedeckt. …. Is dat schön.</p>
<p>Tja und am Sonntag war mein erster nicht Big Game Tag auf Mauritius:  Moli besorgte so ca. 200 kleine Barben, so groß wie Gründlinge. Die hälterten wir in einer großen Tonne. Dann ging es an eine Abbruchkannte, wo es von 60 auf 200 Metern runter ging. Die lebenden Köfis wurden an einer Grundmontage runtergelassen und es dauerte nur 5 Minuten, dann hing schon der erste Riffbewohner (Bitte fragt mich nicht, wie all die Fische hießen). Es ging Schlag auf Schlag, mit genau so viele Aussteigern und abgebissenen Fischen. Mit einer leichten Rute und Stationärrolle machte es wirklich richtig Spaß.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5567k.jpg"></p>
<p>Wir fingen Coral Grouper, Trevallys, Drückerfische einen Amberjack, einen Doggi und was weiß ich nicht alles. Ein großer Barrakuda von mindestens 1,5 Meter kam bis zum Boot und wollte einen kleinen Yellospottet Trevally vom Haken klauen. Und ein Sailfish sprang nur 15 Meter vor mir. Wir fütterten ihn an, aber er hatte kein Interesse. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5567l.jpg"></p>
<p>Der Tag tat richtig gut, und es machte viel Spaß, einfach mal etwas anderes zu fangen. Vor allem weil draußen auf dem offenen Meer noch das Chaos herrschte. . </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5567m.jpg"></p>
<p>Abends habe ich den Grill angeschmissen und Arnold und Ginette zum Essen eingeladen. Es gab gegrillten Corallgrouper, einen Snapper und den Doggi als Sushi. Ein echt herrlicher Abend. &#8211; Mittwoch, Donnerstag und Freitag probierte ich mein Glück wieder auf Marlin, aber es tat sich nichts, außer paar kleinen YFT und Skipjacks.</p>
<p>Hmmmmmmmm…. Und Samstagmorgens ging mein Flieger schon wieder nach Hause &#61516; </p>
<p>Es war ein wunderschöner Urlaub, der ganz tief in meinem Kopf gespeichert ist, damit ich ihn niemals vergessen werde. Aber vermissen werde ich die Insel sehr, denn ich hab nirgends so nette Menschen getroffen und zugleich so ein geniales Meer befischen können.</p>
<p>Danke Mauritius!</p>
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		<title>Mauritius :  Die Marline spielen verückt !!</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/mauritius-die-marline-spielen-verueckt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2014 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mauritius]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Völlig unglaublich was zur Zeit vor Mauritius Küste abgeht. Es sind kaum noch Angler da, die Saison ist längst vorbei und war Marlinmässig so schlecht wie noch nie. Die handvoll Boote die zur Zeit noch rausfahren haben Red Hot Marlin und YFT Fischen. Jeden Tag werden schön gemischt Schwarze und Blaue Marline zur Waage gebracht.... <a href="https://ultimatefishingnews.com/mauritius-die-marline-spielen-verueckt/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Völlig unglaublich was zur Zeit vor Mauritius Küste abgeht.<br />
Es sind kaum noch Angler da, die Saison ist längst vorbei und war<br />
Marlinmässig so schlecht wie noch nie.</p>
<p>Die handvoll Boote die zur Zeit noch rausfahren haben Red Hot Marlin und YFT Fischen. Jeden Tag werden schön gemischt Schwarze und Blaue Marline zur Waage gebracht. Richtig schöne Fische bis über 600 Pfund.<br />
Der größte vor Grand Bay hatte stolze 928 Pfund.<br />
Seit numehr fast 6 Wochen sind ununterbrochen grosse Yellowfins unterwegs.<br />
Der Run dauert in anderen Jahren sonst gerade mal eine Woche.<br />
Es werden gar keine Yellowfins mehr unter 150 Pfund gefangen.<br />
Was soll das denn alles, jetzt zu dieser Zeit ?</p>
<p>Zu welcher Zeit soll ich denn nächstes Jahr nur dahinfliegen ??</p>
<p>Beste Grüße<br />
Reinhold</p>
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