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	<title>Malediven &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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	<title>Malediven &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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		<title>Rewe sammelt Plastikmüll auf Malediven ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jun 2019 07:38:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Malediven]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ob Lidl, Aldi oder Rewe: Die Lebensmitteldiscounter haben längst den profitträchtigen „Bio“-Markt für sich entdeckt und bieten immer mehr umwelt- und tiergerechte Produkte an. Die Rewe-Gruppe (mit Penny) geht nun in der schwer in Mode gekommen „umweltorientierten Unternehmenskommunikation“ einen Schritt weiter, der Respekt verdient: Gemeinsam mit ihrem Thunfisch-Lieferanten, dem (öko) Lebensmittelhändler Followfood, unterstützen REWE und... <a href="https://ultimatefishingnews.com/rewe-sammelt-plastikmuell-auf-malediven-ein/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ob Lidl, Aldi oder Rewe: Die Lebensmitteldiscounter haben längst den profitträchtigen „Bio“-Markt für sich entdeckt und bieten immer mehr umwelt- und tiergerechte Produkte an. Die Rewe-Gruppe (mit Penny) geht nun in der schwer in Mode gekommen „umweltorientierten Unternehmenskommunikation“ einen Schritt weiter, der Respekt verdient: Gemeinsam mit ihrem Thunfisch-Lieferanten, dem (öko) Lebensmittelhändler Followfood, unterstützen REWE und PENNY die Malediven im Laamu-Atoll mit drei Projekten beim Kampf gegen den Plastikmüll, wie der Discounter mitteilte.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/aaa-1024x572.jpg" alt="" class="wp-image-8329" /><figcaption>Foto: UNPD Maldives</figcaption></figure>



<p>Demnach soll auf den Inseln des Atolls ein Mehrweg-Trinkwassersystemen
zur Vermeidung von jährlich über einer viertel Million benötigter
Plastikflaschen auf Fischerbooten aufgebaut werden. Erste Installationen von
Trinkwassersystemen seien bereits gestartet.</p>



<p>Zudem soll Plastikmüll mit Booten der lokalen Fischereien
gesammelt und an eine Umweltorganisation übergeben werden, die aus wiederverwertbaren
Kunststoff neue Produkte fertigt.</p>



<p>In einem dritten Projekt werden Kinder und Jugendlich ökologisch geschult, um ein Bewusstsein für die Müllproblematik zu schaffen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/ccc-1024x744.jpg" alt="" class="wp-image-8331" /><figcaption>Bild: wikimedia commons</figcaption></figure>



<p>Warum das Engagement auf den Malediven? – Rewe arbeite mit dem ökologisch orientierten Lebensmittelunternehmen Followfood zusammen. Es bezieht Thunfisch (Skipjack Tuna), der auf den Malediven mit Rute und Leinen gefangen wird, nachhaltig also, wirklich Delfin-sicher und frei von Beifängen. Die Followfood-Produkte haben dem Unternehmen zufolge einen „ökologisch einwandfreien Ursprung, der per Tracking-Code zurückverfolgt werden kann“.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/tuna.jpg" alt="" class="wp-image-8332" /></figure></div>



<p>Rewe hat diesen Thun in Dosen (mit MSC-Siegel)
auch im Programm</p>
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		<title>Malediven Februar 2016: Für mich noch immer ein lohnendes Ziel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2016 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Malediven]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Kai Jendrusch Nochmal auf die Malediven! Robert wäre zwar lieber nach Tansania oder Madagaskar gefahren, ist aber durchaus auch gewillt ein weiteres Mal mitzukommen. Meine Vereinskollegen Jonas und Fabian sind sofort begeistert, also buche ich für Anfang Februar die mir vertraute KandiHibaru bei Eigner Ubey Naif- teurer denn je. Ein wenig besorgt allerdings: Von... <a href="https://ultimatefishingnews.com/malediven-februar-2016-fuer-mich-noch-immer-ein-lohnendes-ziel/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center">Von Kai Jendrusch</div>
<p>Nochmal auf die Malediven! Robert wäre zwar lieber nach Tansania oder Madagaskar gefahren, ist aber durchaus auch gewillt ein weiteres Mal mitzukommen. Meine Vereinskollegen Jonas und Fabian sind sofort begeistert, also buche ich für Anfang Februar die mir vertraute KandiHibaru bei Eigner Ubey Naif- teurer denn je. Ein wenig besorgt allerdings: Von herausragenden Angelerlebnissen um die Malediven habe ich in den letzten Jahren nichts mehr gelesen. Roberts letzter Trip im Februar 2014 war bestenfalls durchschnittlich, eher wohl unterdurchschnittlich. Die GT-Fischerei wurde schon zusehends schlechter als ich das letzte Mal 2009 vor Ort war. Wir wollen zwar auch poppern, aber auch jiggen, mit Livebait fischen und natürlich trollen.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 425px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-22.jpg" alt="" /><br />
Auch Rolf Falkenberg, ein erfahrener Maledivenfischer, hat wenig Gutes zu berichten. Er war im Dezember 2015 auf der Kandi. Sein Bericht hier auf dieser Seite und unsere Telefonate stimmten mich ebenfalls bedenklich: Er sagt, es war die schlechteste Tour die er je hatte, insbesondere beim Trolling – die große Flaute.<br />
Nun ja: Zwischen Dezember und Februar liegt ein ganzer Monat, bei uns könnte ja alles viel besser werden, hoffe ich.  Die Angelfreunde  Andreas und Thorsten leihen uns Gerät und Rolf erlaubt uns, sein Vorortmaterial zu nutzen.<br />
Am 1. Februar  landen wir dann morgens in Male und nach weniger als 15 Minuten Fahrt mit dem Wassertaxi erreichen wir die KandiHibaru. Ihr Kapitän Ibrahim (der bei uns nur Ibi 2 heißt, weil der Kapitän der MasHibaru auch Ibrahim heißt und Ibi 1 genannt wird)  ist immer noch derselbe. Ansonsten eine neue Crew. Ibrahim erkennt mich sofort und redet mich mit meinem Vornamen an. Ich freue mich, dass er sich nach so vielen Jahren noch erinnert. Er erklärt, dass er soeben von einer Tour aus dem Süden zurückgekommen sei, mit Japanern an Bord, die hätten nur gepoppert und das sei sehr zäh gewesen. Er ist deshalb für eine Tour gen Norden, wir folgen seinem Ratschlag.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 347px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-01.jpg" alt="" /><br />
Um 11 Uhr laufen wir aus. Als ob Ibrahim meinen Bericht &#8222;Der Prof. Brinkmann des Bauchlappenriggens&#8220;(<a href="https://www.anglerpraxis.de/ausgaben-archiv/januar-2008/malediven-dezember-2007-ende-gut-alles-gut.html">https://www.anglerpraxis.de/ausgaben-archiv/januar-2008/malediven-dezember-2007-ende-gut-alles-gut.html</a>)gelesen hätte, liegt im Eimer ein Wahoo-Bauchlappen zum Auftauen. Sailfish-Lures und Wobbler sollen wir montieren. Die Lures werden mit Bauchlappen bestückt und es dauert nicht lange, bis Fabian den ersten Wahoo unserer Tour verhaften kann. Für maledivische Verhältnisse ein stattliches Exemplar, knapp über 10 Kg. Robert kann gleich nachlegen und fängt einen etwas kleineren. Der Nahrungsvorrat ist aufgefüllt und Bauchlappen für die Lures haben wir auch erstmal genug. Zum Nachfischen sind wir zu müde.<br />
<img decoding="async" style="width: 657px;height: 431px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-27.jpg" alt="" /><br />
Am nächsten Tag ist um 7.00 Uhr Frühstück. Wir sollen wieder Wobbler und Sail-Lures montieren. Über den Channel kommen wir heute nicht, weil es zu windig ist. Ibrahim ist gleichwohl optimistisch, dass wir einen Sail erwischen. Wir laufen zwischen zwei Riffen hindurch zum Außenriff und Robert und ich können den ersten Sail unserer Tour sichten. Er beißt aber nicht, sondern schaut sich die Lures nur an. Am Außenriff ist es sehr wellig, mit der MasHibaru hätte das kaum geklappt. Nach einiger Zeit bekommen wir einen Doppelstike auf Wobbler. Jonas und ich drillen. Mein Wahoo klinkt sich kurz vorm Boot aus, der von Jonas kann sichert gegafft werden.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 479px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-05.jpg" alt="" /><br />
Es dauert nicht lange und ein Sail hat den kleinen blau-weißen Ilander genommen. Nach einem kurzen Drill kann ich den Fisch sicher zum Boot bringen. Ein schöner Fisch um die 30 Kg. Kaum sind die Ruten wieder im Wasser, fängt Fabian seinen ersten Sailfish. Für ihn hat sich der Trip schon gelohnt. Die Popperei ist dagegen äußerst zäh, erst am Abend bleiben drei kleine GT hängen.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 441px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-08.jpg" alt="" /><br />
Beim Nachtfischen fangen Robert und Jonas einige kleinere Two-spotted Red Snapper und dazu einige ansehnlichere  Grouper. Wir sind begeistert, die wichtige Währung &#8222;Besser als erwartet&#8220; ist schon jetzt erfüllt. Der kommende Tag sollte dann den gesamten Urlaub schon rund machen.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 469px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-09.jpg" alt="" /><br />
Der Skipper befiehlt am nächsten Morgen, Marlin- und Sailfish-Lures auszulegen und Bonita-Wobbler für etwaige Yellowfins. Befehl ist Befehl, und wir gehorchen natürlich gerne einem Skipper, der uns die Fische mit Ansage fangen lässt. Seine Glaskugel (siehe mein Bericht: Der Skipper mit der Glaskugel &#8211; https://www.anglerpraxis.de/ausgaben-archiv/januar-2009/malediven-2008-der-skipper-mit-der-glaskugel.html) hat er wohl immer noch nicht ins Pfandhaus gebracht.<br />
Robert ist dran, er sitzt mit Fabian und Jonas hinten und passt auf die Ruten auf. Ich liege vorne auf der Liege und döse vor mich hin. Nach ca. einer Stunde großes Geschrei, ich düse nach hinten. Robert hat schon seine mit einem Moldcraft-Lure bestückte Rute in der Hand. Die Biegung lässt vermuten: da ist ein anständiger Gegner am anderen Ende der Schnur. Ein Marlin, wie ich höre, der gleich zu Beginn mehrfach gesprungen ist. Er macht dann einen großen Run. Ich lege Robert den Black Magic Harnes und Belt an. Im Gegensatz zu unseren Leibchen kann man sich in ihn hineinsetzen und mit dem Körpergewicht drillen. Das spart jede Menge Kraft.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 367px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-26.jpg" alt="" /><br />
Nach 10 Minuten kommt der Marlin in einem Affenzahn auf uns zu. Robert kurbelt wie ein Weltmeister. Ich hatte schon befürchtet, wir hätten den Fisch verloren. Doch nach einiger Zeit ist wieder Zug auf der Rute. Die Doppelleine kommt auf die Rolle und der Optimismus steigt, doch der Fisch macht noch eine Flucht und nimmt Robert sehr schnell wieder hundert Meter ab.  Erst danach ist er ausgepowert. Mohamed kann ihm am Schwert packen und die Badetreppe hochziehen. Sicherheitshalber wird noch eine Gaff gesetzt. Der Fisch ist an Bord, die Stimmung ist ausgelassen. Auch die Crew ist begeistert: Der erste Marlin 2016.<br />
Anekdote am Rande: Das Beiboot wurde, um am Heck Platz zum Drillen zu haben, weiter vorne an der Reling vertäut. Nach kurzer Zeit kam es dann aber hinten vorbeigeschwommen, mit einem Stück herausgerissener Reling-Planke im Schlepp.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 371px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-21.jpg" alt="" /><br />
Wir laufen die nächste Insel an für ein Fotoshooting mit dem Marlin am Strand. Es wird gemütlich gegessen, alle sind begeistert.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 485px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-19.jpg" alt="" /><br />
Dann nimmt der Wind zu und es ist nicht klar, ob wir über den nächsten Channel übersetzen können. Ibrahim will es probieren. Lures werden wieder ausgelegt und keine halbe Stunde später kreischt Roberts 30 VSW los. Doch gleich ist wieder Ruhe. Das Spiel geht drei Mal hin und her. Beim letzten Alarm schiebe ich die Bremse zu – und fange den zweiten Marlin unserer Tour. Mit 50 Kg ist er deutlich kleiner, gleichwohl ein toller Drill. Zwei Marline an einem Tag, das hatten wir noch nie und auch Ibrahim nicht.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 489px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-04.jpg" alt="" /><br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 383px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-15.jpg" alt="" /><br />
Der Urlaub war insoweit gelaufen, bevor er richtig angefangen hat. Wir übernachten im Heimathafen der Crew, Kurendhoo. Die Jungs können zu ihren Familien und wir sind hoch zufrieden.<br />
Auch das Nachtfischen war diesmal sehr erfolgreich. Wetterbendigt konnten wir nachts häufig an guten Stellen in Außenkanälen ankern. Es ging teilweise bis auf 60 Meter runter. Jonas und Fabian fangen große Rochen und beim nächtlichen Jiggen kommen immer wieder kleinere Bigeye Trevally nach oben.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 485px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-17.jpg" alt="" /><br />
Beim Fischen mit Naturköder fängt insbesondere Robert diverse Snapper und Grouper. Auf dem größeren Gerät können wir am ganzen Bigeye einen schön gezeichneten Grouper landen, der sich zunächst im Riff festgesetzt hatte. Jonas fängt am Rainbowrunner-Kopf einen stattlichen Hai. Fabian zwei kleinere.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 492px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-10.jpg" alt="" /><br />
An einem Abend liegen wir zwei Channels von Kurendhoo entfernt. Um das Boot herum tobt das Leben im Wasser. Plötzlich scheint sich ein großer Jäger in Bootsnähe zu tummeln: Barrakudas springen weit aus dem Wasser. Einer schießt kerzengerade hinaus, wir schätzen gut 5 Meter hoch.<br />
Auf die hintere Hälfte eines kleinen Rusty Jobfish bekommt Jonas einen sehr starken Biss, der leider nur wenige Sekunden andauert. Der Gegner nimmt in einem irren Tempo Schnur und hat den 8mm-Stahl nach nur wenigen Sekunden durchgebissen. Dergleichen habe ich noch nicht erlebt. Wir verstehen nun, warum andere auf Hai mit teilweise 2mm starkem Stahldraht fischen.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 478px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-16.jpg" alt="" /><br />
An einem Tag trollen wir Offshore mit zwei kleinere Marlinködern, zwei Sail-Ilander und dem Magic Candy (Bluewaterfishinglures), dazu einen Wobbler und einen Bonita. Als Ibrahim Treibgut an der Oberfläche sieht, kreuzt er umher. Am Magic Candy fangen wir den ersten kleinen Yellowfin, dann einen zweiten und einen kleinen MahiMahi. Fabian meint,  so einen kleinen Dorado habe er noch nicht gesehen. Die erfahreneren Kollegen sehen das Positive und ich vereinbare, dass wir mittags Sahimi von Yellowfin und MahiMahi serviert bekommen.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 457px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-28.jpg" alt="" /><br />
Nach dem Mahi gibt es einen Doppelstrike mit kleinen Yellowfins. Für Unterhaltung ist gesorgt. Ein Boot mit einheimischen Fischern gesellt sich zu uns.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 441px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-29.jpg" alt="" /><br />
Ibrahim meint, wir sollten jiggen. Ich halte das zunächst für blanken Aktionismus. Habe meinen Jigg aber noch nicht zwei Mal angezogen, da hängt auch bereits der erste Yellowfin am Haken. Sicher, es sind keine Riesen, aber das Gewimmel am Boot macht Laune. Nicht nur kleine Yellowfins sind da, sondern auch Dorados und Rainbowrunner. Als mein zweiter gejiggter Yellowfin sich der Oberfläche nähert, wird er von zwei stattlichen Haien verfolgt. Sie sind zwischen 1,5 und 2 Meter und haben es ersichtlich auf meinen Fisch abgesehen. Weil er nicht sehr groß ist, kann ich ihn noch schnell vor den Haien retten.<br />
Danach versuchen wir unser Glück auf Marlin. Bei so vielen kleinen Yellowfins und Skipjacks sollten auch diese nicht weit sein. Ibrahim hat auch bereits welche springen sehe. Später kommt uns dann &#8211; 10 Meter vom Boot entfernt &#8211; ein Marlin entgegen. Seine Heckflosse zeigt aus dem Wasser. Als er dann etwa in Höhe der Köder ist, taucht er ab. – Doch das ersehnte RRRrrr der Rolle bleibt aus.<br />
Nachdem wir noch mehrere kleinere Fische gefangen haben, kehren wir nochmals zu der Stelle zurück, an der wir morgens gejiggt haben. Mein Köder wird in ca. 30 Meter tiefe mehrfach attackiert, am Ende bleibt ein guter Rainbowrunner hängen. Robert jiggt seinen ersten Yellowfin. Ums Boot herum wimmelt es von Dorados, Yellowfins, Rainbowrunnern und auch Amberjacks sind da.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 400px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-30.jpg" alt="" /><br />
Die Jungs von der Crew fangen alles mit der Handleine und sind viel schneller als wir mit der Angel.<br />
Robert montiert eine 20 cm große Gummiforelle (eigentlich für Hecht gedacht) auf die Popperrute, mit dem Ziel, einen Dorado zum Biss zu überreden. Nicht weit vom Boot raubt es, Ibrahim ruft sein bekanntes: &#8222;Cast, cast&#8220; und Robert wirft in die Richtung. Was dann kommt, wird keiner glauben, der nicht dabei war: Ein Marlin attackiert Roberts Gummiforelle und bleibt tatsächlich hängen.  Nach ca. 5 Minuten ist das Stahlvorfach der Gummiforelle leider am Ende und reißt. Die Bremse der Saltiga war bombenfest angezogen, doch der Marlin war für das Gerät zu stark. &#8211; Robert ist schwer aus der Puste, gleichwohl freuen wir uns über das Erlebte.<br />
Die drittletzte Nacht verbringen wir im Hafen von Kurendhoo, wo bis tief in die Nacht für die Erweiterung des Hafens gebaut wird. Während wir am Essen sind, besucht uns Kapitän Ibi 1. Herzlich werden Robert und ich begrüßt.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 441px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-14.jpg" alt="" /><br />
Ibrahim freut sich ersichtlich uns zu sehen. Er hat tschechische Gäste an Bord. Mit ihnen sei es nicht einfach, weil zwei von den fünf Fliegenfischer wären und die anderen wollten Poppern, zudem hätten sie vom Trolling keine Ahnung. Mit uns wäre es da immer einfacher gewesen, scherzt Ibrahim. Wir stellen fest, dass unsere erste Tour derweil 11 (!) Jahre zurückliegt. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir langsam alt werden.<br />
Am nächsten Morgen geht es dann zurück Richtung Nordmale-Atoll. Die Überfahrt ist die beste Chance für Marlin. Bis zur nördlichen Insel des Gaafaru Atoll bleiben wir ohne Attacke. Auch unserer Popper verschmähen die GT. Nach dem Mittagessen, als wir über den nächsten Kanal fahren, bekommen wir dann aber doch den ersehnten Marlinbiss, wieder auf den links außen laufenden weiß-pinken Moldcraft. Ich schiebe den Bremshebel auf volle Last, doch als ich die Rute aus dem Rutenhalter nehmen will, erstirbt der Widerstand. &#8211; Es gibt Tage da verliert man und es gibt Tage da gewinnen die anderen. Wenig später taucht ein kleinerer Marlin auf. Er schnappt sich ebenfalls den weiß-pinken Moldcraft, schüttelt ihn aber auch genauso schnell wieder ab.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 468px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-31.jpg" alt="" /><br />
An der zweiten Insel des Gaafaru Atolls jiggen wir. Kaum sind die Jigs auf Grund, sind die Ruten von Jonas, Fabian und Robert krumm. Alle fangen mittelprächtige GT. Bei mir bleibt der Biss leider aus. Jonas fängt einen zweiten GT. Dann kommt, wofür man eigentlich gekommen ist, und von dem jeder weiß, dass es bestenfalls ein Mal im Urlaub vorkommt:  Ich bekomme beim Jiggen einen Hammerbiss. Der Fisch zieht Schnur von der 16.000er Stellaals ob es keine Bremse gäbe. Dabei ist sie so hart eingestellt, dass man mit bloßer Hand keine Schnur runter bekommt.<br />
Gimbal und Leibchen werden mir angelegt. Zwar hat der Fisch zwei bis drei kleine Pausen eingelegt, doch danach zieht er im Riesentempo weiter. Die anderen haben das Jiggen derweil eingestellt, alle wissen, dass da ein Ausnahmefisch am anderen Ende der Schnur kämpft. Ich stehe fast in der Spitze des Bootes, Ibrahim fährt dem Fisch hinterher. Plötzlich ist der Zug weg. Die Vorfachschnur wurde &#8211; wie sich bei genauem Hinsehen ergab &#8211; durchgebissen. Ein Hundezahnthun vermuten wir und Ibrahim sieht das genauso. Den hätte ich zur Abrundung der Tour natürlich noch gerne der Fangliste hinzugefügt. Es sollte nicht sein. Es gibt halt Tage da verliert man und&#8230;<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 425px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-24.jpg" alt="" /><br />
Was war sonst noch? Die Popperfischerei war &#8211; das kann man nicht anderes sagen &#8211; grottenschlecht. Ob es am warmen Oberflächenwasser lag oder an der Überfischung der Einheimischen für die vielen Touris in den vielen Lodges? Wer weiß.  – Ich selbst hatte im ganzen Urlaub nur eine (!) Attacke auf meinen Popper.<br />
Einen brauchbaren GT haben wir nicht erpoppert &#8211; nur zwei beim Trolling auf Wobbler &#8211; wobei auch dies keine Riesen waren. Beim Trolling haben ich noch einen 14 Kg Wahoo erwischen können, der sich bei einem Stopp den wohl abtaumelnden Ilander schnappte. Für die Malediven ist das bei Durchschnittsgrößen von 8-12 kg  schon ein Ausnahmefisch. Fabian erwies sich als Rochenschreck, insgesamt fing er vier Stück.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 438px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-07.jpg" alt="" /><br />
Zum Thema Marlin:  Der eine oder andere Moralapostel aus der Fraktion der radikalisierten Releaser wird sich möglicherweise darüber mokieren, dass wir die beiden Marline – obschon keine Ausnahmefische – nicht releast haben. (Ob sie überlebt hätten, steht auf einem anderen Blatt.) Wir hatten ein reines Gewissen: Die Fische wurden von unserer Crew fachgerecht zerlegt und an Bord eingefroren, bevor sie am nächsten Tag an Freunde und Verwandte verteilt wurden. Wir selbst haben mehrfach Marlin in verschiedenen Varianten gegessen. Er hat uns durchaus geschmeckt.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 500px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-20.jpg" alt="" /><br />
Geflogen sind wir mit Emirates über Dubai. Die Strecke Frankfurt-Dubai jeweils mit einem A 380 und den Rest mit einer Boeing 777. Die Preise sind gut und der Service an Bord ebenfalls. Man hat mehr Beinfreiheit als bei Condor und Lufthansa und vor allem: Emirates nimmt als zweites Gepäckstück das Rutenrohr ohne Aufpreis mit, wenn man insgesamt die 30 Kg-Marke nicht überschreitet!<br />
Fazit: Die Malediven sind für mich nach wie vor ein sehr lohnenswertes Ziel. Sie sind aber sicher nicht der Ort für Rekordjäger, für Angler, die sich mal eine Auszeit nehmen wollen, aber schon.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 425px" src="/files/images/2016-02/16-02-21-22.jpg" alt="" /></p>
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		<title>Maledivenurlaub &#8211; Die Sonnenuntergänge waren schön</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2016 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Malediven]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Klaus Häffner Rolf liebt die Malediven. Seit 2003 war er nun 18 Mal dort, um zwischen den Atollen auf all die kampfstarken Riffboliden zu angeln. Doch die letzte Reise gemeinsam mit 4 Freunden  im Dezember verlief extrem enttäuschend, was das Fischen anbelangt. „Es war so schlecht wie nie zuvor“, sagt Rolf. Er zweifelt nun,... <a href="https://ultimatefishingnews.com/maledivenurlaub-die-sonnenuntergaenge-waren-schoen/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center">Von Klaus Häffner<br />
<em>Rolf liebt die Malediven. Seit 2003 war er nun 18 Mal dort, um zwischen den Atollen auf all die kampfstarken Riffboliden zu angeln. Doch die letzte Reise gemeinsam mit 4 Freunden  im Dezember verlief extrem enttäuschend, was das Fischen anbelangt. „Es war so schlecht wie nie zuvor“, sagt Rolf. Er zweifelt nun, dass er sich auch angesichts der steigenden Preise für die das Boot, die KANDI HIBARU, eine weitere Reise antun wird. Dass er nicht nur einfach Pech hatte, sondern das Fischen allgemein schlechter wird, zeigt sich auch an den Sorgen des Kapitäns, dem „kleinen“ Ibrahim. „Er macht sich Gedanken um seiner Zukunft und sieht keine Perspektive mehr als Angelbootkapitän“, sagt Rolf.  Unter den 5 Mann an Bord war auch ein Nichtangler: Klaus Häffner hat uns seine Eindrücke niedergeschrieben:</em></div>
<p>Anfang Dezember, Samstagvormittags Abschied bei frühlingshaften Temperaturen: Vier erfahrene Angler und ein „Sehmann“ auf Tour. Als wir in Male ankommen, ist es bewölkt und hat geregnet. Also nichts mit den Aufnahmen der vielen Trauminseln beim Landeanflug; Sebastian hatte mir extra einen Fensterplatz gebucht.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 500px" src="/files/images/2016-01/16-01-18-01.JPG" alt="" /><br />
Ein Wassertaxi bringt uns zur KANDI HIBARU, unserem zu Hause für die nächsten 2 Wochen. Kaum an Bord, verstauen die Angler notdürftig das Gepäck und kümmern sich intensiv um den Einsatz ihrer Angelausrüstung. Die Koffer können warten, denn angeln ist angesagt.</p>
<p>Für mich ist das zwar alles Neuland, aber trotzdem irgendwie vertraut. Schließlich habe ich meinen Wehrdienst als Flusspionier auf einem seetüchtigen Boot ähnlicher Größe abgeleistet.  Diese Uralt- Erfahrung bewahrte mich aber nicht vor einem heftigen Anfall von „Würfelhusten“. Da man in so einer Situation sehr mit sich selbst beschäftigt ist, entging mir der Fang des einzigen und zum Leidwesen der Angler leider auch kleinen Thunfischs unserer zweiwöchigen Tour.</p>
<p>Von Sebastian mit einem Pflaster gegen Übelkeit versorgt, ließ sich der Abend dann besser an und das blieb auch so.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 428px" src="/files/images/2016-01/16-01-18-02.JPG" alt="" /><br />
Für mich faszinierend sind die tropisch kurzen Sonnenuntergänge und manchmal sternenklaren Nächte: Kein Streulicht, kein Flugverkehr, gelegentlich eine Sternschnuppe für die stillen Wünsche. &#8211; Der Ventilator in der Kajüte ist eine Wohltat.</p>
<p>Kapitän Ibrahim bespricht jeden Abend mit den Anglern die Route für den nächsten Tag. Aber es gibt keine sicheren Fischgründe. Jeden Tag bringt viele neue Versuche mit Popping, Jigging und Trolling. Ausdauer und Nerven sind gefragt.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 500px" src="/files/images/2016-01/16-01-18-02b.JPG" alt="" /><br />
Wird abends an einer Riffkante geankert, bedeutet das noch lange nicht Müßiggang: Nach dem Abendessen wird weitergeangelt, von Achtern, unterstützt durch die Bootsbeleuchtung. Das Licht lockt kleine Fische, denen häufig größere folgen. Karkassen vorausgegangener Fänge werden als Köder ausgeworfen um Haie anzulocken. Dies führt aber nicht zum Erfolg.</p>
<p>Anglerglück sieht anders aus.</p>
<p>Erstaunlich sind dagegen die Fänge der einheimischen Crew. Mit einfachster Ausrüstung (Haken, Perlonschnur auf leerer Cola Flasche) angeln sie immer wieder erfolgreich.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 375px" src="/files/images/2016-01/16-01-18-03.jpg" alt="" /><br />
Das Wetter wechselt oft kurzfristig. Wer zeitig aus der Koje kommt, kann vor dem Frühstück beeindruckende Sonnenaufgänge erleben, denen aber oft  Regen und bewölkter Himmel  folgt.  Abends unternehme ich unzählige Versuche den perfekten tropischen Sonnenuntergang zu fotografieren, was gar nicht so einfach ist.</p>
<p>Jeden Tag geht es weiter in Richtung Norden. Die Fahrt zeigt aber auch eine Wirklichkeit, der man nicht ausweichen sollte: Wie sehen immer wieder Müll in allen Varianten soweit er schwimmen kann. Irgendwo dort draußen im Pazifik soll ein Teppich aus Plastikmüll treiben, so groß wie Deutschland.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 409px" src="/files/images/2016-01/16-01-18-04.JPG" alt="" /><br />
Zu Hause sehe ich mich nicht unbedingt als Verursacher, da ich keine Plastiktüten in den Rhein oder in ein anderes Gewässer Richtung Weltmeere entsorge. Gleichzeitig werden die Meere überfischt. Könnte man nicht den kommerziellen Fischfang für 2-3 Jahren einschränken und die Fangflotten gegen Entgelt diesen Müll bergen lassen?<br />
An manchen Tagen will es mit dem Angeln überhaupt nicht klappen.<br />
Eine kleine Delphinschule bringt dann an einem Nachmittag zum Glück eine kleine Wende: ein kleiner Hai, Trevallies , ebenfalls klein, sowie ein kleiner Grouper und ein Red Snapper für das  Abendessen.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 480px" src="/files/images/2016-01/16-01-18-05.JPG" alt="" /><br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 490px" src="/files/images/2016-01/16-01-18-06.JPG" alt="" /><br />
Das Anglerglück hält an: Am nächsten Morgen zieht Sebastian einen 20 kg GT aus dem Meer und später einen 20 kg Napoleon beim Jigging. Keine Schätzung, sondern mittels Kofferwaage belegt. Es wird der insgesamt erfolgreichste Tag: Kapitän Ibrahim fängt auch einen Grouper und Peter und Sebastian kleine Haie, alles bei Prospektwetter.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 429px" src="/files/images/2016-01/16-01-18-07.JPG" alt="" /><br />
Am Abend mache ich eine schreckhafte Erfahrung: Ruckzuck zieht mich die Strömung beim Schwimmen  vom Heck weg. Der schnelle Dingi-Einsatz unserer aufmerksamen Crew klärt die Situation schnell und gefahrlos. So endet die erste Woche unseres Aufenthalts.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 824px" src="/files/images/2016-01/16-01-18-08.JPG" alt="" /><br />
Unsere exklusive Tour, ganz anders als der Ressort Tourismus, lässt uns aber auch Eindrücke gewinnen, welche dem Pauschal-Touristen nicht möglich sind. Wir ankern eine Nacht im Hafen von Ibrahims Heimatinsel.  Er bewirtet uns in seinem Haus und stellt uns seine Familie vor. Beim Ruf des Muezzin zum Abendgebet wird uns richtig bewusst in einer anderen Welt zu sein. Übernachtet wird auf dem Schiff,  die angebotene Betelnuss inklusive.<br />
Auch in der zweiten Woche gibt es: glatte See, sehr heißes Wetter, Nebel, viele Fotos und wenig Fische. Dann versagt auch noch die Unterwasser-Kamera. Was aber bleibt, sind sehr viele Eindrücke beim Schnorcheln. Dazu werden wir mit dem Dinghi in ein Atoll oder an ein Riff gebracht. Sehr schön: Kleine Rochen im Flachwasser eines Atolls, wo sie, geschützt vor Fressfeinden, zu beobachten und zu filmen waren.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 500px" src="/files/images/2016-01/16-01-18-09.JPG" alt="" /><br />
Die beiden letzten Tage der Tour bringen Sebastian ein 12 kg schweren Barrakuda, Peter einen GT von 16 kg &#8211; und ansonsten etliche klein Fische für Rolf und Christian.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 416px" src="/files/images/2016-01/16-01-18-10.JPG" alt="" /><br />
Am Freitag, dem Abreisetag, gab es noch vor dem Frühstück großes Hallo: schnorcheln mit Mantas welche unser Schiff umkreisen. Abends sind die Terminals am Flughafen taghell erleuchtet, die Shops machen mit uns aber keine Geschäfte. Wir sind keine Raucher und dem Alkohol hatten wir in den letzten beiden Wochen ohnehin entsagt.<br />
Wir erreichen Frankfurt  am nächsten Morgen. Rolf und ich vertrauen auf die Unpünktlichkeit der Bahn, um den nächsten Zug zu erreichen. Unsere Spekulation geht auf. Wir müssen sogar noch warten. Wir hätten überhaupt nicht, atemlos und bepackt wie die Maulesel, durch den Bahnhof hetzen müssen.<br />
In Karlsruhe stehen wir dann mit unserem vielen und sperrigen Gepäck sortierend auf dem Bahnsteig, um die letzten Meter zu schaffen. Ein netter Mann spricht uns an: „Darf ich Ihnen helfen?“ &#8211; Erstaunen bei Rolf und mir. Wir dachten nach 14 Tagen Malediven nicht nur gebräunt zu sein, sondern auch fit und ausgeruht zu wirken. Aber wir nehmen gerne an. Die Bahnhofsmission Karlsruhe erleichtert uns die letzten Meter der Reise, hin zu meiner Frau und dem Hund, die uns schon auf dem Bahnhofsvorplatz erwarten.</p>
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		<title>Andamanen – Geht auch günstig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2014 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Malediven]]></category>
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					<description><![CDATA[Für die meisten Touris sind sie zwischen Thailand und Indien liegenden Inseln aber noch immer ein weißer Fleck auf der Landkarte. Und das ist auch gut so, den wir Angler finden deshalb dort noch Fische, die etwa um die unzähligen Resorts auf den Malediven längst in Mägen von Menschen aus aller Welt verschwunden sind. Nein,... <a href="https://ultimatefishingnews.com/andamanen-geht-auch-guenstig/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für die meisten Touris sind sie zwischen Thailand und Indien liegenden Inseln aber noch immer ein weißer Fleck auf der Landkarte. Und das ist  auch gut so, den wir Angler finden deshalb dort noch Fische, die etwa um die unzähligen Resorts  auf den Malediven längst in Mägen von Menschen aus aller Welt verschwunden sind. Nein, die Andamanen liegen nicht mehr am Ende der Welt.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614aa.jpg"></p>
<p>Für die meisten Touris sind sie zwischen Thailand und Indien liegenden Inseln aber noch immer ein weißer Fleck auf der Landkarte. Und das ist  auch gut so, den wir Angler finden deshalb dort noch Fische, die etwa um die unzähligen Resorts  auf den Malediven längst in Mägen von Menschen aus aller Welt verschwunden sind. Selbst zentnerschwere Dogtooth Tuna können dort noch gefangen werden und vor allem Giant Trevallies, die mit Gewichten von über 50 kg ihrem „Vornamen“ alle Ehre machen.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614b.jpg"></p>
<p>Dass aber auch auf den Andamanen Jahreszeit, Wetter und Mondphase passen müssen, wenn große Fische beißen sollen, diese Erfahrung machten die Karlsruher Angler Robert Walter und Christian Seidl bei einer selbstorganisierten Tour auf die Insel Havelock. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614c.jpg"></p>
<p>Solch kostensparende Eigeninitiative ist mittlerweile möglich, weil die indische Regierung einige wenige Inseln für einen vorsichtigen Öko-Tourmsimus freigegen hat.  Statt weiter Überfahrten und teurer Mehrtagescharter wie früher mit Booten von Thailand aus, können Angler nun in Lodges direkt vor Ort wohnen und fischen.  „Wir hatten uns für solch eine Lösung entschieden und im Internet den Anbieter ‚Capt. Hook‘ auf der Insel Havelock gefunden“, sagt Robert.  </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614d.jpg"></p>
<p>Für einen 16-tägigen Aufenthalt mit 12 Tagen Fischen zahlten sie unter 2000 Euro pro Person (bei ÜF) und waren damit durchaus zufrieden. Saubere Unterkünfte und Boote, sehr gutes Essen mit frischem Fisch und Langusten und jeden Tag krumme Ruten, das habe gepasst. Mit Einschränkungen: „Wir haben viele Fische gefangen, aber nicht die erhofften großen GT. Rund 23 kg wog mein schwerster“, erinnert sich Robert. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614e.jpg"></p>
<p>Der Grund für die verhaltene Beißlaune: Die beiden waren im April vor Ort und hatten eine Wassertemperatur von über 30 Grad Celsius sowie sehr windstille Tage. Warmer Ententeich also:  Nicht die besten Voraussetzungen zum Fischen mit Popper und Stickbait an der Wasseroberfläche. – </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614f.jpg"></p>
<p>Kleinere GT, bis zu zehn Grouper, Wahoo und selbst Haie gingen fast täglich an die Kunstköder. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614g.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614h.jpg"></p>
<p>Dass es die erhofften Riesen-GT vor Havelock durchaus gibt, bewies ein Stammkunde des Camp-Eigners Qutub Taher, der im März zwei GT mit  43 kg und  53 kg auf die Schuppen legen konnte. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614i.jpg"></p>
<p>Der Vorteil, den die Lodge bietet &#8211; jeden Abend festen Boden unter den Füßen, sehr gutes Essen, ordentliche Zimmer und das Wissen der Crews um „ihre“ Fanggebiete &#8211; muss allerdings mit einem Nachteil erkauft werden: Das knapp 7 m lange, von nur einem 60 PS Außenborder angetriebene Boot GREAT WHITE  ist keine Rakete. Es braucht bis zu 3 Stunden, um an die Hot Spots des Außenriffs zu kommen. In der Zeit kann man zwar Wobbler schleppen, doch zum Poppern wird die Zeit dann knapp, sagt Robert.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614j.jpg"></p>
<p>Auf dem Weg von und zum Riff fingen die beiden dann aber doch etliche Fische mit Wobblern. Dabei reichte die Palette von großen Barrakudas über Kingfish, Grouper, Snapper udnandere Arten. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614k.jpg"></p>
<p>Als bester Köder beim Oberflächenfischen erwies sich das 17cm lange  Stickbait „Freestiler“ von Savagear. Ihn haben die Leopard Coral Grouper Robert zufolge regelrecht gefressen. Die Fische die wegen ihrer auffälligen blauen Punkte früher auch Bluedotted Coral Trout genannt wurden,  sidn um Havelkock sehr häufig und schmecken auch sehr gut. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614l.jpg"></p>
<p>Eine Nummer größer war der Halco Popper, mit dem die beiden den größten Erfolg beim Fischen auf GT  hatten. Er war auch bei Haien sehr beliebt.  Fünf Schwarzspitzenhaie,  bis zu 1,3 m lang, fingen sie beim Poppern. „Der Drill machte zwar Spaß. Doch ohne die vielen Haie und deren Attacken auf gehakte Fische hätten wir mehr fangen können. Etliche gingen an die Haie verloren, darunter auch ein sehr guter Trevally“, sagt Robert.  </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614m.jpg"></p>
<p>Robert hatte überdies drei Tage lang Pech mit Schnurbruch, weil er mit seiner 33 kg starken Spider Wire Schnur einige „Granatenfische“ vom Riff fernhalten wollte. Fische gingen den beiden zudem verloren, weil sie mit Wirbeln fischten: Die verursachten beim Poppern so attraktive Blasenspuren, dass sich Garfish (Long Toms) darauf stürzten und mit ihren spitzen Zähnchen die Schnur kappten.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614n.jpg"></p>
<p>„Ich werde auf jeden Fall nochmal hinfliegen“, sagt Robert. Diesmal brauchte er insgesamt 30 Stunden, um ans  Ziel zu kommen. Grund dafür war eine lange Zwischenlandung und die Überfahrt per Fähre von Port Blair, der Hauptstadt der Andamanen, nach Havelock. Ab 2015 gibt es bessere Flugverbindungen und wer statt Fähre das Wasserflugzeug nimmt, wird noch schneller zu den Fischen kommen.<br />
Das nächste Mal will Robert zur Topzeit dort sein, zwischen Januar und Anfang/Mitte März bei Neumond. Das sei am besten, sagt auch der indische Stammgast und GT-Fänger. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614o.jpg"></p>
<p>INFO:<br />
Fischen auf den Andamen haben mittlerweile mehrere Anbieter im Programm: Individuell, mit mobilen Camps auf Inseln, die sonst kaum angefahren werden und immer hart am Fisch: Das ist das Portfolio von GetAway Tours mit Guide Robert Balkow (www.getawaytours.eu)</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614p.jpg"></p>
<p>Gamefish India ist ein hochprofessioneller Anbieter vor Ort. Er hat auch 7-Tage-Touren auf „Monster GT“ sowie große Dogtooth Tune im Programm und fährt überdies Barren Island,  das Ritchie Archipel (zu dem die Insel Havelock) gehört  und die südlichen Andamanen an. (www.gamefishindia.com, Kontakt: Mr. Akshay Malavi, Tel. +91 9933235622)<br />
Auf Havelock operiert Capt. Hook Sportfishing mit einer einfachen aber sauberen Lodge, gutem Essen  und drei Booten von 14-32 Fuß. (www.andamansportsfishing.com, Kontakt: Mr Qutub Taher Tel.  +91 9434280543), Mail:  qutubtaher@yahoo.co.in)</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614q.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5614r.jpg"></p>
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		<title>Malediven auf der NOARANEE 2</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/malediven-auf-der-noaranee-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2014 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Malediven]]></category>
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					<description><![CDATA[Willi Brocks hat uns hier einen Bericht über seine erste Salzwassertour geschickt, die ihn gemeinsam mit Freunden auf die Malediven führte. Wie die Reise der fünf Österreicher dann verlief, beschreibt Willi auf 55 Seiten, den Beitrag können wir hier deshalb nur als PDF wiedergeben. Willi Brocks hat uns hier einen Bericht über seine erste Salzwassertour... <a href="https://ultimatefishingnews.com/malediven-auf-der-noaranee-2/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Willi Brocks hat uns hier einen Bericht über  seine erste Salzwassertour geschickt, die ihn gemeinsam mit Freunden auf die Malediven führte.  Wie die Reise der  fünf Österreicher dann verlief,  beschreibt Willi  auf 55 Seiten, den Beitrag können wir hier deshalb nur als PDF  wiedergeben. Willi Brocks hat uns hier einen Bericht über  seine erste Salzwassertour geschickt, die ihn gemeinsam mit Freunden auf die Malediven führte.  Wie die Reise der  fünf Österreicher dann verlief,  beschreibt Willi  auf 55 Seiten, den Beitrag können wir hier deshalb nur als PDF  wiedergeben.</p>
<p>Unterwegs waren die Jungs übrigens, mit der bekannten und bewährten NORANEE 2:  Sie gehört mit zum Besten, was auf den Malediven für Geld zu haben ist. Vor allem das schnelle Beiboot ist zum Verfolgen von Thunfischschwärmen oder riffnahen Jiggen ein großes Plus.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5489aa.jpg"></p>
<p>Dass ich das Quintett zu einer Bootssafari entschieden hat und nicht für einen stationären Aufenthalt auf einer Lodge, ist eine Entscheidung, die auch ich treffen würde.</p>
<p>Noch einige Korrekturen zu den gefangenen Arten: Der auf Seite 9 ff  gezeigte  „Red Bass“ ist ein um die Malediven weit verbreiteter  Two-spot red snapper (Lutjanus bohar). </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5489b.jpg"></p>
<p>Weil die beiden silber-hellen Flecken nur bei Jungfischen zu sehen sind, heißt  er unter uns Anglern deshalb auch nur „Red Snapper“. Dass Willi den 4 kg schweren Fisch in sein Element entließ, ehrt ihn: Ich hätte ihn in die Küche geschickt…</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5489c.jpg"></p>
<p>Zweite Korrektur:  Die etwa 10 kg schwere „Coral Trout“  auf Seite 10 ist, da hat die Besatzung recht, ist wirklich ein Grouper:  ein Blacksaddled coralgouper (Plectropomus laevis)  in der dunklen Phase.</p>
<p>Die IUCN führt die Bestände des Fisches (der im Alter von 4 Jahren sein Geschlecht wechselt und zum Männchen wird) in ihrer Roten Liste  wegen des hohen Befischungsdrucks als „vulnerable“. Also das nächste Mal ihn nicht in die Küche, es sei denn er ist aus größerer Tiefe hochgeholt und wegen des Barotraumas (Taucherkrankheit) ein Todeskandidat.</p>
<p>Der Grouper auf Seite 30 ist auch kein Potato-Grouper (Epinephelus tukula), sondern ein Brown-marbled Grouper (Epinephelus fuscogutattus).  Sie unterscheiden sich  unter anderem durch die Form ihrer Kiemendeckel, aber vor allem auch durch ihre Zeichnung, wie der Vergleich zwischen dem braunen Zacki (oben) und dem Kartoffel-Grouper (unten) zeigt:</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5489d.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5489e.jpg"></p>
<p>Und noch eine letzte Anmerkung: Der “Tomato Cod“  auf Seite 25  heißt richtig Tomato Hind. Der  Cephalopholis sonnerati ist auch ein Grouper, wird maximal 57 cm lang  &#8211; und schmeckt auch sehr gut.</p>
<p>Vielleicht werde ich mit diesen Anmerkungen schon zum Haarspalter. Ich habe mich aber in den vergangenen Tagen SEHR intensiv mit der Identifizierung von Groupern befasst, weil auch sie in der E-Version meines Buches aktualisiert und um zahlreiche Artgenossen bereichert  werden. </p>
<p>So, nun aber zum Beitrag von Willi:</p>
<p><a href="pdf/malediven2014.pdf" target="view" rel="noopener noreferrer">malediven2014.pdf</a></p>
<p><a href="https://www.angelreisen-teltow.de/st__Malediven-11134.html" target="view" rel="noopener noreferrer"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/banner/teltow_artikel.jpg"></p>
<p></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Malediven – Poppern und Jiggen im Januar 2014</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/malediven-poppern-und-jiggen-im-januar-2014/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2014 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Malediven]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Inselparadies im Indischen Ozean ist definitiv keine Destination für Monsterfisch-Jäger, es ist aber meiner Meinung nach das optimale Ziel für Einsteiger. All diejenigen, die sich im tropischen Fischen, Jiggen und Poppern erstmals versuchen möchten, kann ich die Malediven deshalb nur wärmstens empfehlen. Wie in jedem Jahr hatte ich auch in diesem Januar wieder einige... <a href="https://ultimatefishingnews.com/malediven-poppern-und-jiggen-im-januar-2014/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Inselparadies im Indischen Ozean ist definitiv keine Destination für Monsterfisch-Jäger, es ist aber meiner Meinung nach das optimale Ziel für Einsteiger. All diejenigen, die sich im tropischen Fischen, Jiggen und Poppern erstmals versuchen möchten, kann ich die Malediven deshalb nur wärmstens empfehlen. Wie in jedem Jahr hatte ich auch in diesem Januar wieder einige Guiding Touren auf den Malediven zum Popper-Fischen und Speed-Jiggen.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5383a.jpg"></p>
<p>Mein Fazit: Das Inselparadies im Indischen Ozean ist definitiv keine Destination für Monsterfisch-Jäger, es ist aber meiner Meinung nach das optimale Ziel für Einsteiger. All diejenigen, die sich im tropischen Fischen, Jiggen und Poppern erstmals versuchen möchten, kann ich die Malediven deshalb nur wärmstens empfehlen.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5383b.jpg"></p>
<p>Die Bedingungen sind einfach und auch von weniger erfahrenen Fischern ohne Probleme zu bewältigen. Zudem ist der Fischreichtum nach wie vor groß, und es vergeht immer nur eine kurze Zeitspanne am Riff, bis ein weiterer  Fisch den Jig oder Popper attackiert!</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5383c.jpg"></p>
<p>Um für mich persönlich das Fischen interessant zu gestalten, habe ich mich für leichtes Gerät entschieden. &#8211; Meine schweren Popper- und Jigruten kommen auf den Malediven so gut wie gar nicht mehr zum Einsatz. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5383d.jpg"></p>
<p>Was mich besonders freute: Wir konnten eine noch vergleichsweise junge Schildkröte aus einem Netz befreien und sie unbeschwert ihrem Element übergeben:</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5383e.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5383f.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5383g.jpg"></p>
<p>In diesem Jahr habe ich mich überdies vor allem auf das Slow Pitch Jigging konzentriert und muss sagen, dass die Ergebnisse fantastisch waren: Die meisten und auch die größten Fische gingen auf Slow Jigs!! </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5383h.jpg"></p>
<p>Mein Highlight war definitiv ein Doggie von ca. 30 kg auf einer 100 gr Slow Jigging Rute, PE2-Schnur und 40lb shock leader!</p>
<p>Enjoy the pics!<br />
Euer Marc Inoue</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5383i.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5383j.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5383k.jpg"></p>
<p><a href="https://www.angelreisen-teltow.de/st__Malediven-11134.html" target="view" rel="noopener noreferrer"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/banner/teltow_artikel.jpg"></p>
<p></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Malediven &#8211; Das Paradies im Indischen Ozean</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/malediven-das-paradies-im-indischen-ozean/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Malediven]]></category>
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					<description><![CDATA[Im November also auf die Malediven: Rolf, der dort seit Jahren fischt, meinte, das sei auch eine gute Zeit. Die Spannung und Vorfreude bei uns Newbies, Sven und mir, waren auf dem Höhepunkt, als wir nach einem ereignislosen Flug in der Hauptstadt Male ankamen. Dort erwartete uns am Flughafen: strahlendes Wetter und Ubey, der Besitzer... <a href="https://ultimatefishingnews.com/malediven-das-paradies-im-indischen-ozean/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im November also auf die Malediven: Rolf, der dort seit Jahren fischt, meinte, das sei auch eine gute Zeit. Die Spannung und Vorfreude bei uns Newbies, Sven und mir, waren auf dem Höhepunkt, als wir nach einem ereignislosen Flug in der Hauptstadt Male ankamen. Dort erwartete uns am Flughafen: strahlendes Wetter und Ubey, der Besitzer von drei Booten. Eines davon, die MAS HIBARU sollte für zwei Wochen zu Hause und Angelplattform in einem werden. Im November also auf die Malediven: Rolf, der dort seit Jahren fischt, meinte, das sei auch eine gute Zeit. Die Spannung und Vorfreude bei uns Newbies, Sven und mir, waren auf dem Höhepunkt, als wir nach einem ereignislosen Flug in der Hauptstadt Male ankamen. Dort erwartete uns am Flughafen: strahlendes Wetter und Ubey, der Besitzer von drei Booten. Eines davon, die MAS HIBARU sollte für zwei Wochen zu Hause und Angelplattform in einem werden.</p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4801a.jpg" /></p>
<p>Nachdem Ubey uns zum Boot begleitet hatte und die letzten Details geklärt waren, hieß es auch schon „Leinen los“: Die Fahrt, so hatten wir es vereinbart, sollte zu den nördlichen Atollen gehen. Wir montierten unsere Ruten und legten zwei zum Trolling aus, allerdings ohne Erfolg. Dann war erst mal Ruhe angesagt nach dem langen Flug.</p>
<p>Nach einer erholsamen Nacht jiggten wir morgens erst Mal locker eine Runde mit Erfolg, dann machten wir uns auf zu einer sechsstündigen Fahrt in Richtung Baa- und Raa Atoll.</p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4801b.jpg" /></p>
<p>Dort angekommen, waren wir mitten drin und popperten was das Zeug hielt. Die Giant Trevallies hatten unsere Ankunft wohl schon erwartet, denn Sie begrüßten unsere Popper mit brutaler Gewalt. Wir fingen GTs bis etwa 28 kg, einige größere, die Rolf auf deutlich über 40 kg schätzte, folgten unseren Poppern zwar, bissen aber nicht. Ob sie schon verangelt waren und wussten, dass das durchs Wasser spritzende Stück Etwas weh tut?</p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4801c.jpg" /></p>
<p>Die Kraft der GTs erstaunte mich sehr. Als Süßwasserangler kannte ich bislang nur Karpfen und Welse. Doch selbst kleine „Giganten“ stellten alles bisher von mir Erlebte in den Schatten. Wurden unsere Arme vom Drillen und Werfen und Drillen zu lang, legten wir eine Runde Trolling ein. Viel Erholung fanden wir dabei nicht, aber große Freude mit unseren ersten Wahoos und Dogtooth Tuna.</p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4801d.jpg" /></p>
<p>Danach fuhren bis zum Shaviyani-Atoll. Doch dort zwang uns das aufkommende schlechte Wetter zurück zum Miladhunmadulu-Atoll. Um dem starken Wind auszuweichen, fuhren wir auf dessen Ostseite im Lee des Windes in Richtung Lhaviyani-Atoll.</p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4801dd.jpg" /></p>
<p>Das Lhaviyani- Atoll ist die Heimat von unserem Kapitän Ibrahim. Erkennt das Wasser wie kaum ein Zweiter und weil das Fischen wegen des Wetters eher mäßig war, empfahl er uns, mit Lebendködern auf Segelfisch zu angeln.</p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4801e.jpg" /></p>
<p>Ein guter Rat. Zunächst tat sich nichts, doch dann bekam Freund Sven nach etwa einer Stunde einen Biss. Weil im gleichen Moment auch meine Schnur ablief, dachten wir zunächst, dass der Fisch in meine Montage geschwommen war und sie „mitgenommen“ hatte. Doch dann, als Svens Fisch nach links kurvte und meine Schnur nach rechts auslief war klar: „Doppelstrike“!</p>
<p>Sven stieg mit seiner Rute deshalb ins Beiboot, um den Sail von dort aus zu drillen, und ich blieb an Bord der MAS HIBARU. Was für ein Erlebnis: Nach langem spannendem Drill auf leichtem Gerät konnten wir zum Schluss die beiden sehr großen Sails überglücklich landen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4801f.jpg" /></p>
<p>Am Abend lud uns noch Ibrahim der Kapitän zu sich nach Hause ein und wir ließen die erlebten Eindrücke noch mal Revue passieren. Leider wurde uns dabei auch bewusst, dass der Urlaub sich dem Ende zuneigte.</p>
<p>So klangen die letzten Tage traumhaft aus. Der Muskelkater und die schönen Bilder auf der Kamera zeigten uns aber, dass es kein Traum war, und wir beschlossen, sobald wie möglich zurückzukehren in das „Paradies“. (Anmerkung der Redaktion: Christians ersten Erfahrungen im tropischen Fischen haben ihn offenbar so tief geprägt, dass er im Dezember nochmals dorthin zurückkehrte).</p>
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		<title>Die Malediven: Smaragde im Indischen Ozean</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Malediven]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie Smaragde, aufgezogen auf einer Kette, erhebt sich die Inselgruppe der Malediven aus dem Kobaltblau des indischen Ozeans. Die Republik besteht aus einer Gruppe von 26 Atollen mit insgesamt 1196 Inseln, von welchen aber nur 220 bewohnt sind. Ihre Nord-Süd-Ausdehnung beträgt über 820 km bis knapp über den Äquator. Wie Smaragde, aufgezogen auf einer Kette,... <a href="https://ultimatefishingnews.com/die-malediven-smaragde-im-indischen-ozean/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Smaragde, aufgezogen auf einer Kette, erhebt sich die Inselgruppe der Malediven aus dem Kobaltblau des indischen Ozeans. Die Republik besteht aus einer Gruppe von 26 Atollen mit insgesamt  1196 Inseln, von welchen aber nur 220 bewohnt sind. Ihre Nord-Süd-Ausdehnung beträgt über 820 km bis knapp über den Äquator.  Wie Smaragde, aufgezogen auf einer Kette, erhebt sich die Inselgruppe der Malediven aus dem Kobaltblau des indischen Ozeans. Die Republik besteht aus einer Gruppe von 26 Atollen mit insgesamt  1196 Inseln, von welchen aber nur 220 bewohnt sind. Ihre Nord-Süd-Ausdehnung beträgt über 820 km bis knapp über den Äquator.<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709b.jpg"></p>
<p>Die höchste Erhebung erreicht gerade mal 2,40 m über dem Meeresspiegel! Den einzigen Schutz  vor den Gewalten des Ozeans mit seinen tropischen Stürmen sind Tausende Kilometer von Korallenriffen, welche diese Atolle bilden.<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709c.jpg"></p>
<p>Wegen dieser endlosen  Korallenriffe komme ich auf Malediven, denn ihre Riffe sind Heimat der wohl kampfstärksten Kämpfe Fisch im Ozean: dem Giant Trevally oder einfach nur der „GT“! Sicher finden sich noch weitaus größere Exemplare dieser Gattung  vor Neukaledonien, den Andamanen , in Lakshadweep, Socotra oder  in Tansania  um Mafia Island, doch hat keiner dieser Orte hat die Infrastruktur und die leichte Erreichbarkeit wie die Malediven. Für diejenigen, welche zum ersten Mal in tropischen Gewässern fischen wollen, sind die Malediven der perfekte Ort, um ersten Erfahrungen zu sammeln. So war es auch für zwei Gruppen von engagierten Neulingen, für die sich die Malediven als ausgezeichnete Wahl erwiesen.<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709d.jpg"></p>
<p>Ich entschied mich, mit beiden Gruppen, die südlichen Atolle zu befischen, das Süd-Male-Atoll, Vaavu, und den nördlichen Teil des Meemu Atolls. Gleich nach der Landung auf dem Flughafen in Male fuhren wir mit dem  Boot in Richtung Süden. Unser 22 Meter langes und auf den Malediven gebautes Boot ist perfekt für längere Angelsafaris geeignet. Es hat sechs klimatisierte Kabinen mit Badezimmer, das Deck auf dem  Vorschiff bietet  viel Platz fürs Jiggen und Poppern und verfügt über eine hervorragende Crew und Koch, welche  für das Wohlbefinden der Gäste  sorgen. Außerdem steht noch ein kleineres 8 Meter langes Beiboot zur Verfügung, welches perfekt zum Popperfischen nahe am Riff geeignet ist.<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709e.jpg"></p>
<p>Hauptsächlich wird mit dem Popper gefischt oder vertikal gejiggt. Bei Verlegungsfahrten von einem Atoll zum nächsten ist trolling &#8211; Schleppfischen &#8211; angesagt. Alle diese Methoden sind hier sehr erfolgreich und haben uns viele verschiedenste Arten an die Haken gebracht.<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709f.jpg"></p>
<p>Um bei Fischen auf GT erfolgreich zu sein, bedarf es aber nicht nur einer dieser Methoden; hier sind wie in allen anderen tropischen Angelplätzen die Strömungen und die Gezeiten der Schlüssel zum Erfolg! Wenn es gelingt,  eine geeignete Riffkante zu finden,  auf die bei Ebbe das Wasser strömt, ist der Erfolg fast garantiert!<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709g.jpg"></p>
<p>Die  Ausrüstung für das Popperfischen auf GT`s muss so ziemlich aus dem stärksten Material gefertigt sein, das man sich vorstellen kann!  Es gibt allerdings einige Hersteller, die eigens für diesen Zweck bauen. </p>
<p>Ich mag am liebsten Ruten mit  einer Länge von 7 &#8211; 7,5 ft und einem Wurfgewicht von 150 bis 250 Gramm. In längeren Ruten konnte ich bisher noch keinen Vorteil erkennen. Folgende Ruten kamen bei diesem Trip zum Einsatz: Von Jigging Master  die &#8222;GT Monster&#8220;,  von Expert Graphite  die &#8222;Dozer&#8220;, von Xzoga die &#8222;Taka Pi&#8220;,  von Smith die  &#8222;77hiib Rocket&#8220; und von Hots die  &#8222;Gipang 7,5 xxh&#8220;. Alle Ruten wurden fürs GT-Fischen entwickelt und erledigten ihren Job hervorragend!<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709h.jpg"></p>
<p>Was die Rollen angeht, ist nur das Beste gut genug, ich spreche damit von der  “Stella 18000 SW” oder der “10000 FA” von Shimano oder der “Saltiga Dogfight” und der“6000GT” von Daiwa.<br />
Wir fischten mit alle mit diesen Rollen und hatten nie ein Problem. Ich möchte behaupten, dass alles, was kleiner gewesen wäre, diese Fights nicht durchgehalten hätten.<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709i.jpg"></p>
<p>Als Schnur empfiehlt sich Geflochtene von Spectra/Dyneema mit einer Tragkraft von 80 &#8211; 130 lbs, zusammen mit einem Vorfach mit einer Tragkraft von 130-150lbs. Das klingt ziemlich viel für einen Fisch, der gerade mal 50kg auf die Waage bekommt, oder?<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709j.jpg"></p>
<p>Vertrauen Sie mir, wenn ich sage, dass diese Kombi ein Muss für das Fischen auf GT ist. Der GT agiert noch härter als sein ebenso kampfstarker Kollege, der Thunfisch. Dabei müssen wir  auch den Lebensraum dieses Fisches betrachten. GTs leben in den Korallenriffen und an Steilwänden. Das heißt, sobald der Fisch am Haken ist, reicht eine kurze Flucht in die Korallen: Ein Abriss sit dann garantiert. Thunfische leben dagegen im offenen Meer und haben viel Raum, um sich müde zu laufen. </p>
<p>Der beste Weg, mit GTs fertig zu werden, heißt also maximale Bremskraft an der Rolle und voller Muskelkraft beim Angler &#8211; und dranbleiben! Schließlich wird etwas aufgeben müssen, entweder der Angler, die Ausrüstung oder der Fisch.<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709l.jpg"></p>
<p>Beim Angeln auf GTs wird die Ausrüstung auf das Extremste belastet und deshalb ist nur das Beste gut genug. Auf unseren Reisen zerbarsten unzählige Popper, etliche Schnüre rissen und Wirbel, Sprengringen und Haken wurden aufgebogen. Eines aber kann ich Ihnen garantieren, einmal dabei gewesen zu sein, wie ein wütender GT versucht hat, den Popper zu zerlegen, ist ein Erlebnis fürs Leben mit sehr hohem Suchtfaktor!<br />
Für das Jiggen  sollte man zwei  Sorten dabei haben, diverse Jigs im 200 Gramm Bereich, sowie die &#8222;Inchiku Jigs&#8220;.<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709m.jpg"></p>
<p>Mein erfolgreichstes Setup bestand auf dieser Reise einmal  aus der  &#8222;Fake Lez 50h&#8220; von Hots  mit der neuen SALTIGA 4500, fürs Speedjigging sowie aus der  &#8222;Taka ba 100&#8220; von Xzoga mit einer Daiwa &#8222;Ryoga Bay&#8220; für das Jigging mit den Inchiku Jigs. Um nochmal auf die Inchikus zurückzukommen. Dieser Jig ist hier die ultimative Wahl für alle Arten von Raubfischen<br />
Kürzere Jigs sind um die Malediven erfolgreicher, da auf die längeren Ausführungen meist nur Haie beißen. Am fängigsten erwiesen sich der &#8222;Stay&#8220; von Shout, der &#8222;Theos&#8220; von Molix sowie der &#8222;Mejiyume&#8220; und der &#8222;Jack Knife&#8220; von Smith. Einen Vorteil durch verschiedene Farbauswahl konnte ich nicht feststellen, doch es war es nie ein Fehler, fluoreszierende Farben zu verwenden oder einen kleinen leuchtenden Tintenfischbeifänger am Assist Hook  zu befestigen.<br />
Auf unserem Trip fingen wir etwa 10 &#8211; 15 verschiedene Arten, darunter Grouper, Amberjack, Almaco Jack, Black Jack, Trigger Fish und Emperor. (Die meisten davon wurden  auf Inchiku Jigs mit einem Gewicht 100 &#8211; 150gr. gefangen)<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709a.jpg"></p>
<p>Desweiteren kann man noch eine ganz andere Art des Angelns auf  Malediven erleben. &#8211; Das Fischen in den Flats. Beim Fischen im küstennahen Flachwasser trifft man auf eine unglaubliche Vielfalt von Fischen. Die beste Methode hier ist das Fischen mit der Fliege oder mit der Spinnrute. Da es diese Mal keinen Fliegenfischer in der Reisegruppe gab, fischten wir alle mit der Spinnrute.<br />
Ich angelte sehr erfolgreich mit einer  &#8222;Crostage 76ml&#8220; von Major Craft und einer &#8222;Seagate 3500QD&#8220; von Daiwa. Als ultimativer Köder für die Flats erwies sich der Shout &#8222;Dangan&#8220; Casting Jig  mit 20gr in silber-weiß.<br />
<BR><BR><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4709n.jpg"></p>
<p>Die beste Zeit, um auf die Malediven reisen, ist um den nordöstlichen Monsun, also von November bis April. Von Mai bis Oktober herrscht der Monsun aus Süd-West,  dann gibt es viel Regen und starken Wind.<br />
Die Währung auf den Malediven ist der maledivische Rufiyaa, dabei entspricht ein Euro ca. 20 Rufiyaas, ein US$ ca. 15 Rufiyaas. Da der Euro nicht so häufig verwendet wird, empfiehlt es sich mit US-Dollar zu bezahlen.</p>
<p>Kontakt: info(ad)maguro-fishing.com</p>
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