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		<title>1.850 Fuß Tiefe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 14:18:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Schwertfisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Reich der Schattenjäger Noch einmal auf Schwertfisch! Dieser Gedanke verfolgt mich seit mehr als 30 Jahren. Genauer: Seit der Nacht auf den 16. Dezember 1993. Der Nacht, in der ich vor Kenia meinen ersten Schwertfisch fing, mit Skipper Andrew Wright auf der „Snow Goose“, 68 kg wog der Broadbill. Für einen Schwertfisch nicht sonderlich... <a href="https://ultimatefishingnews.com/1-850-fuss-tiefe/">mehr</a>]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Im Reich der Schattenjäger</h2>



<p><em>Noch einmal auf Schwertfisch!</em> Dieser Gedanke verfolgt mich seit mehr als 30 Jahren. Genauer: Seit der Nacht auf den 16. Dezember 1993. Der Nacht, in der ich vor Kenia meinen ersten Schwertfisch fing, mit Skipper Andrew Wright auf der „Snow Goose“, 68 kg wog der Broadbill. Für einen Schwertfisch nicht sonderlich schwer, aber unvergleichlich stärker als jeder Marlin oder Thun in dieser Gewichtsklasse. Vor allem sein Kampfverhalten beeindruckte mich: Kein „show-time“-Fisch, der mit wilden Fluchten oder Sprüngen seine Kraft unnötig verausgabt, eher ein Taktiker in der Tiefe, einer der weiß, was er macht. Schwertfische sind die wahren Herrscher der See, sie greifen alles an, was ihnen zu nahekommt. Eigene Artgenossen und selbst ihren Todfeind, den Mako-Hai. Nicht umsonst lautete ihr wissenschaftlicher Name einst Xiphias imperator, der „Kaiser mit dem Schwert“.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="686" height="1024" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/001-686x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17762" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/001-686x1024.jpg 686w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/001-201x300.jpg 201w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/001-768x1146.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/001-1030x1536.jpg 1030w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/001-1000x1492.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/001.jpg 1301w" sizes="(max-width: 686px) 100vw, 686px" /></figure>



<p>Schwertfische habe ich später auch in der Adria und um Mallorca gefangen. Auf der Suche nach einem größeren als meinem ersten war das vergeudete Liebesmüh. Im überfischten Mittelmeer kam keiner der Schwertfische auch nur annähernd an das Gewicht des Kenia-Fisches heran.</p>



<p>Endlich Rentner, wollte ich meinen Traum Wirklichkeit werden lassen und im März ‘19 noch einmal auf ‚richtige‘ Schwertfische angeln, im Norden Neuseelands, um die sagenumwobenen Three Kings Islands, wo große mit 300 kg und mehr vorkommen und wo man eine spezielle Lizenz braucht, um dort fischen zu dürfen. Flug und Boot waren gebucht und bezahlt. Doch ich landete im Januar wegen einer bösen Erkrankung für Monate in einer Klinik. Viel Zeit zu träumen: <em>Noch einmal Schwertfisch?</em></p>



<p><em>Klar</em>,<em> wenn ich kann</em>, sagte ich mir, dann aber zurück zu den Anfängen. Nach Kenia. Dort wurden schon immer Broadbills gefangen. Vor allem nachts, aber auch schon einige am Tag beim Deep Drop in 1.850 Fuß Tiefe. Kenia, das war schon immer meine Wahlheimat. Dort hatte ich das Big Game auf der Snow Goose mit Skipper Andrew Wright gelernt, Segelfisch-, Marlin- und Hai-Rekorde aufgestellt und vor allem stimmte auch der Beifang und die relaxte Atmosphäre.</p>



<p>Ich buchte also gemeinsam mit meinem Freund Micha den besten Skipper vor Ort, Peter Darnborough und seine „Alleycat“, für 5 Ausfahrten zum Fischen am Tag auf den Imperator.</p>



<p>Was mir dann im März 2023 widerfuhr, wühlt mich immer noch auf: Wir fuhren am ersten Tag hinaus an einen Unterwasserberg, und hatten zunächst 3 Stunden Kurzweil mit Beifang von einem kleinen Marlin, über Wahoo bis hin zu Yellowfins und großen Mahi Mahi.</p>



<p>Am Berg angekommen, machte ich die Augen weit auf, um die Technik des Deep Drop in der Praxis zu sehen. Geriggt wurde wie auf der folgenden Grafik, mit leichten Modifikationen: Wir fischten mit einer 50W-Rolle, gefüllt mit knapp 1.000 m 80 lb geflochtener Hauptschnur. Verbunden wurde sie per Albright Knot mit dem etwa 30 m langen Top-Shot (Mono, 250 lb Tragkraft).</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="768" height="817" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/002.jpg" alt="" class="wp-image-17763" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/002.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/002-282x300.jpg 282w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Kurz vor dem Leader befestigte Pete dann eines der klassischen, grünen Knicklichter und entschied sich für einen Circle-Hook, anstatt der Salmon-Hooks, die die Skipper vor Kenia auch beim Night Trolling auf Broadbill nutzen. Diese Haken haben zwar einen weiten Bogen (was gut ist), ihr Widerhaken mit scharfer Schneide ist aber überaus groß. „Wir hatten schon viele Fehlbisse beim nächtlichen Trolling auf Schwertfisch, sagte Pete. Also dann, ein Circle Hook. Nun wurden der Köder (ein Belly Strip vom frisch gefangenen Mahi) und der Top-Shot ausgelassen.</p>



<p>Dann befestigte Pete kurz unterhalb der Verbindung des Top Shots zur Hauptschnur eine etwa 10 m lange Mono-Reißleine und an deren Ende wiederum ein etwa 7 kg schweres Betongewicht. &nbsp;Abreißmontage wie beim Wallerfischen, dachte ich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="768" height="758" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/003-1.jpg" alt="" class="wp-image-17765" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/003-1.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/003-1-300x296.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/003-1-100x100.jpg 100w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<p>Um diese Reißleine (Monofil mit etwa 30 lb Tragkraft) machen alle Skipper ein Riesen-Bohei. Sie soll nicht zu früh reißen, etwa bei einem versehentlichen Grundkontakt des Gewichts, aber trotzdem reißen, wenn ein Schwertfisch gebissen hat. Also nicht zu schwach und nicht zu stark soll sie sein. Jeder Skipper hat dafür ‚seine‘ Schnur und nimmt keine andere. In die Reißleine kommen zuvor noch am oberen Ende einige einfache Knoten als Sollbruchstelle. Ansonsten gibt es Chaos bis hin zum Fischverlust, wenn der Angler den Top-Shot auf die Rolle winscht und sich eine womöglich 10 m lange Mono mit immerhin 30 lb Tragkraft an den Ringen verheddert oder gar die Rolle blockiert. Diese Knoten relativieren die Tragkraft der Reißleine allerdings deutlich. Micha und ich haben uns heute für die Stroft ABR entschieden: kaum Dehnung, exakte Tragkraftangaben und salzwasserfest.</p>



<p>Das Ablassen des Köders in 550 m Tiefe ist ein zeitraubender Akt: Damit das schwere Betongewicht nicht allem voran hinabsaust und sich das Vorfach dabei samt Köder um die Hauptschnur wickelt, muss das Boot beim Ablassen mit leicht eingestellter Bremse langsam gegen die Strömung vorwärtsfahren. Fast 1 km weit, wegen des Schnurwinkels, der dabei entsteht und entstehen soll.</p>



<p>Dann wird gestoppt, langsam zum Drop zurückgefahren und Schnur eingeholt, bis sie senkrecht am Bootsheck steht. Ist so der Grund erreicht, werden nochmals 20-30 m Schnur aufgenommen: die ideale Tiefe zum Fischen im Reich der Schattenjäger.</p>



<p>Und nun. Warten. „Kreischt die Rolle Alarm, wie etwa bei einem Marlin-Biss?“ Pete schmunzelt: „Du hörst den Strike nicht, du siehst ihn“, sagt er. Und so kam es auch. Unser Alarm war das lautlose, zarte Wippen der Rutenspitze, kurz auf und ab um 3-4 cm. &#8211; Klar: Wir fischten in über 550 m Tiefe, mit einem etwa 7 kg schweren Betongewicht und noch mal 30 m lockerem Top-Shot. Viel Wasserwiderstand also für einen Fisch, der melden wollte: „Hallo, ich hänge am Haken“.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/004-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-17766" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/004-1024x683.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/004-300x200.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/004-768x512.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/004-1000x667.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/004.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Und da war er, der Biss. Ein kurzes Zucken, und die gekrümmte Rute entspannte sich. „STRIKE“, schrie Pete von der Brücke und ich war auch schon an der Rute und die Rolle am Black Magic Harness eingeklinkt. „Wind, wind, wind!“ rief Pete. Wie aus weiter Ferne: Ich war bereits in meinem Tunnel und nahm die Außenwelt nur noch gefiltert war. „<em>Was hat er denn! Ich kurble doch schon wie wild. Ist der Fisch dran? Weiterkurbeln! Kontakt aufnehmen. Bleib ruhig. Finger weg von der Bremse. Pete hat sie eingestellt. Er weiß, was er macht. Ich auch. Konzentriere dich. Spannung auf die Schnur! Weiterkurbeln, </em>sagte meine innere Stimme<em>.</em></p>



<p>Und dann tat der Schwertfisch, was sie immer tun, wenn sie mit dem Haken im Maul, den Widerstand des Abreißgewichts spüren. Sie schießen nach oben (nach unten können sie ja nicht), um das Gewicht loszuwerden. Reißt es dann ab, kommt ein erster kritischer Moment: Der große Schnurbogen im Wasser muss so schnell wie möglich aufgenommen werden, also nochmals: ‚wind, wind, wind!‘.</p>



<p>Reißt das Gewicht nicht ab, was auch in den Jahren danach immer wieder vorkam, hängt meist ein kleinerer Beifang dran: Pomfret, Ölfisch, kleine Grundhaie oder auch ein großer Fuchshai. Sie müssen dann mit dem Betonklotz nach oben gewinscht werden. – Sehr mühsam.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/005-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-17767" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/005-1024x683.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/005-300x200.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/005-768x512.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/005-1000x667.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/005.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Beifang Ölfisch, einmal ganz ok, danach lästig. </p>



<p>Nun war er aber dran. Ich an der Bordwand im Stand-Up schaute erstmal zu, wie Schnur von der Rolle lief. <em>Er nimmt Schnur, immer mehr. Nochmal 100 Meter. Mindestens 18 kg Bremse. Ein Großer? Halte endlich an, Fisch! Hoffentlich nicht zu groß. Sonst geht’s mir noch wie Callum Looman. </em>Seine Geschichte kennen alle Big Gamer an Kenias Küste. Beim Nachtangeln hakte Callum einen Fisch, der ihm langsam, aber unerbittlich die Schnur von der Rolle leerte. Fast am Ende angekommen hängte Callum an die Öse dieser Rolle per Wirbel und Snap eine zweite Kombo an und warf die erste über Bord. Als dann auch die zweite Rolle leer war, wiederholte er die Aktion mit einer dritten Rute und Rolle. Die Last dieses an die 2 km langen Geleitzugs war dann aber zu viel für die Schnur, sie riss und der Fisch plus zwei Ruten und Rollen waren weg. Callum hatte den Riesen nie zu Gesicht bekommen, er war all die Zeit in der Tiefe geblieben.</p>



<p>Mein Schwertfisch war mittlerweile in den Stellungskampf übergegangen. 100 m mühsam rauf und 80 m schnell wieder runter. Und nochmal 100 m rauf. Kraft gegen Kraft, Stillstand. Dann wieder einen Schlag mit der Kurbel, einen halben, zwei, drei, zehn. Dann wieder 60 m runter, so ging das knapp eine Stunde lang. <em>Meine Knie zittern schon leicht. Fragende Augen um dich rum. Die beobachten dich. Kann der noch? &#8211; Kann ich noch? Ja, es sind noch ein paar Körnchen in Reserve. Aber die Knie. Wie lange noch, Fisch? Der Schnurwinkel wird flacher, er kommt hoch! Gottseidank.</em></p>



<p>Ja, der Drill wurde leichter, das Top-Shot war schon einige Meter auf der Rolle. <em>Nicht mehr lange, dann habe ich ihn. Endlich, meinen ersten richtigen Imperator!</em></p>



<p>Der Fisch war nun so nah am Boot, dass ich zwei Schritte zurücktreten musste, damit Mate Amiri das Vorfach greifen konnte. Nur für einen kurzen Moment. Wie sich zeigte, war der Broadbill nicht mangels Kraft und Ermüdung ans Boot gekommen, sondern vielmehr aus Neugier. So, als ob er mal sehen wollte, wer oder was ihn da so nervt. &#8211; Amiri schaute auf den Fisch, Michael schaute auf den Fisch, und Pete oben am Steuerstand. Es war still, alle sahen den Broadbill, nur ich nicht, in der Mitte auf dem Deck stehend. Der Fisch selbst hatte offenbar genug gesehen, machte eine Kehrtwende und zog in einem Run mehr als 160 m Schnur von der Rolle, sprang hoch aus dem Wasser und nahm nochmals 100 m Schnur.</p>



<p><em>Nicht nochmal alles auf Los. Ich schaffe das nicht</em>. &#8211; „Micha, ich habe den Fisch nicht gesehen, wie groß war er?“ – „Ich habe so was noch nie gesehen. Sein Rücken war breit wie ein Pferd!“, war seine Antwort. <em>Breit wie ein Pferd? Naja, er hatte wirklich noch keinen Schwertfisch gesehen.</em></p>



<p>Ich rief deshalb zu Pete auf der Brücke, „Wie groß ist er?“ Seine Erwiderung: „Ich kann es nicht sagen. Einen so großen Schwertfisch habe ich noch nie auf meinem Boot gesehen!“ Die Antwort machte mich fertig und gab mir Kraft zugleich. <em>Doch nochmal auf Los! Quäl dich. Der Fisch deines Lebens! Fang ihn. Du kannst noch. Bestimmt!</em></p>



<p>Ich konnte noch weitere 40 Minuten lang, dann wurde die Schnur schlaff. Er war endgültig weg. &#8211; Die Spitze des Circle Hooks hatte sich unter der Bremskraft von zuletzt 21 kg nach außen gebogen. Wir vermuteten später, dass der Fisch nicht im Maulwinkel gehakt war, sondern sich der Circle Hook am harten Schwert verklemmt hatte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="999" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006-1024x999.jpg" alt="" class="wp-image-17768" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006-1024x999.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006-300x293.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006-768x750.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006-1000x976.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Ich hatte den Fisch meines Lebens nach IGFA-Regeln zwar ‚gefangen‘ (Amiri hatte das Vorfach in der Hand), aber doch verloren. Was nutz da die Fahne in der Hand?</p>



<p>Erschöpft und enttäuscht, kletterte ich zu Pete auf die Flybridge. Ich wollte von ihm unbedingt eine Schätzung: „Pete, der größte Broadbill, den du tagtäglich siehst, hängt in der Rezeption vom ‚Ocean Sports Hotel‘, 163 kg schwer. War er so groß?“ – „Viel größer“, murmelte er mit flacher Stimme. &#8211; Was mich bis heute wie ein Albtraum verfolgt: Ich habe den Schwertfisch nicht gesehen und keine Vorstellung von seiner Größe.</p>



<p>In den folgenden Tagen lernten wir aus Fehlern hinzu, fischten mit J-Hooks und fingen auch einige Schwertfische, kleinere. Doch das aufwühlende Erlebnis ließ mir keine Ruhe. <em>Noch ein nächstes Mal auf Schwertfisch. Dann aber alles richtig machen.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006a-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17769" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006a-683x1024.jpg 683w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006a-200x300.jpg 200w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006a.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Vor allem bessere Haken. Ich telefonierte mit Skippern in Neuseeland und bekam die Antwort: „Paklula Haken sind die besten“. Ein Haken mit weitem Bogen (damit er im weichen Maul tiefer greift), kurzem Schenkel (damit er nicht aushebelt) und vor allem mit einer runden Spitze, (die nicht durch den Kiefer schneidet).</p>



<p>Auch die üblichen chemischen Knicklichter wollte ich austauschen. Sie sind zwar gut fürs nächtliche Trolling. Dem Wasserdruck in 550 m Tiefe waren sie nicht gewachsen, einige waren geplatzt. Ich entschied mich für druckfeste, blinkende LED-Leuchten in der Farbe Blau.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="640" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/007-1024x640.jpg" alt="" class="wp-image-17770" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/007-1024x640.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/007-300x188.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/007-768x480.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/007-1536x960.jpg 1536w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/007-1000x625.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/007.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Und eine Stuhlrute ließ ich mir bauen. Der große BB hatte mir Respekt eingeflößt. Die Rute sollte eine sensible Spitze für die Bisserkennung haben und eine parabolische Aktion, damit der Haken auch bei wilden Schlägen des Schwertfischs nicht aus dem weichen Maul gerissen wurde.</p>



<p>Mein Freund Rene, Experte für das schwere Stand Up, empfahl mir einen eGlas-Blank von Calstar und SIC-Ringe und einen Top-Roller von Winthrop. Eine gute Wahl. Und weil Old Shatterhand einen „Bärentöter“ hatte und Winnetou eine „Silberbüchse“, sollte meine Rute auch einen Namen bekommen. Der Imperator heißt in der modernen Wissenschaft Xiphias gladius. Zweimal ‚Schwert‘, einmal auf Griechisch und einmal lateinisch, nach dem Kurzschwert der römischen Legionäre, dem ‚gladius‘. Damit war klar, meine Rute sollte „gladius fighter“ heißen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="532" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/008-1024x532.jpg" alt="" class="wp-image-17771" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/008-1024x532.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/008-300x156.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/008-768x399.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/008-1536x798.jpg 1536w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/008-2048x1064.jpg 2048w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/008-1000x520.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Dann kam die Krankheit zurück. Mein linker Oberschenkel schwoll rasant an und ein MRT bestätigte: „Er ist wieder da“. Mit einer der modernsten Strahlenkanonen der Republik wurde an 23 Tagen im September so erfolgreich weggebeamt, dass ich im November wieder fischen konnte.</p>



<p>So gerüstet, fischte ich wieder mit Pete und wir hatten in 5 Ausfahrten 7 Schwertfische an den neuen Haken. Dass im Dill nur 2 verloren gingen, bezeichnete Pete als „fantastisch gute Quote“. Mein personal best stand mittlerweile nun schon bei knapp 100 kg, aber der Verlust des ersten großen Broadbills nagte weiter in mir. Ich buchte deshalb mit Micha Pete und seine ‚Alleycat‘ für März ’25. Die Rute ließ ich an Bord (Die Lufthansa verlangt 200 Euro für den Transport von Sportgepäck – pro Weg!) Pete fing an ihr weitere Schwertfische, taggte sie und dann kam das Unfassbare für Petes Familie und Freunde: Pete verstarb Weihnachten ’24 an einem üblen Krebs.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006b.jpg" alt="" class="wp-image-17772" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006b.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006b-300x225.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006b-768x576.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/006b-1000x750.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Obwohl alle anderen top-Boote bereits ausgebucht waren, konnten wir trotzdem fischen. Und das kam so: Petes bester Freund Mark Jury, Skipper auf Blauflossenthun vor Englands Südküste hatte mich zuvor schon kennengelernt, und als er hörte, dass unsere Charter nun nicht mehr möglich war, lud er mich spontan auf seine Privatyacht ‚Lulu‘ in Kilifi ein &#8211; und gab das Chartergeld Petes Witwe Michelle. Welch noble Geste!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/08b.jpg" alt="" class="wp-image-17773" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/08b.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/08b-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Nick weiß, was er macht: Schwertfisch mit knapp 120 kg.</p>



<p>Wir angelten mit Mark und dem bereits erwähnten Experten Nick Michalidis vor Kilifi. Micha fing seinen ersten ‚richtigen’ Schwertfisch mit etwa 60 kg – und ich lernte von Nick die letzten Feinheiten, wie etwa seine Köderwahl. Er benutzt zwar auch Bauchlappen von Mahis, aber lieber noch sind ihm die vom Wahoo. „Irgendwie fangen die noch besser!“, sagt er. Warum sie besser fangen, habe ich dann bei der Lektüre wissenschaftlicher Aufsätze von Barbara Block herausgefunden. (Broadbill sind Augenjäger: Ein ondulierender Köder reizt sie mehr als alles andere).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="509" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/009-1024x509.jpg" alt="" class="wp-image-17774" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/009-1024x509.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/009-300x149.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/009-768x382.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/009-1536x763.jpg 1536w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/009-1000x497.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/11/009.jpg 1546w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Nach den schönen Tagen mit Mark und Nick waren wir wieder in Watamu. Ich fragte Sean Darnborough, Petes Sohn, nach meiner ‚gladius fighter‘. Er erzählte mir dann, dass Pete mit ihr Broadbills gefangen und getaggt hatte und nun, 2 Monate nach dem Tod seines Vaters, habe er die Nachricht erhalten, dass einer der Fische wieder gefangen worden sei. Das sei für ihn wie ein Zeichen und er würde mir die Rute gerne abkaufen, als ehrende Erinnerung an seinen Vater. Und außerdem habe auch er Broadies daran gefangen, die Rute sei phantastisch gut.  – Was kann man dazu anderes sagen als: „Ja, geht klar“?</p>



<p>Nun erwäge ich den Bau der „<em>Gladius Fighter II</em>“. Kürzer, für das Stand Up und auch ein wenig härter, um auch einen Fisch samt Betongewicht schneller hochpumpen zu können. <em>Noch einmal auf Schwertfisch? &#8211; Klar!</em></p>



<p></p>
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		<title>Hitzestress lässt Fische schrumpfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 15:32:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch Fische leiden unter steigenden Meerestemperaturen. Sie verändern ihr Jagdverhalten, werden kleiner und könnten sogar aussterben, wie nun zwei Studien herausfanden: Erhitzt sich das Oberflächenwasser, kommt es zur sogenannten Schichtung. Dabei vermischen sich die kälteren und dichteren Wasserschichten in der Tiefe kaum mit den wärmeren, weniger dichten Schichten an der Oberfläche. Nährstoffe aus der Tiefe... <a href="https://ultimatefishingnews.com/hitzestress-laesst-fische-schrumpfen/">mehr</a>]]></description>
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<p>Auch Fische leiden unter steigenden Meerestemperaturen. Sie verändern ihr Jagdverhalten, werden kleiner und könnten sogar aussterben, wie nun zwei Studien herausfanden: Erhitzt sich das Oberflächenwasser, kommt es zur sogenannten Schichtung. Dabei vermischen sich die kälteren und dichteren Wasserschichten in der Tiefe kaum mit den wärmeren, weniger dichten Schichten an der Oberfläche. Nährstoffe aus der Tiefe gelangen schlecht an die Oberfläche, es wächst weniger Phytoplankton, dem Futter des Zooplanktons, das wiederum die Nahrungsgrundlage für Fische ist. Laut einer Studie des Wissenschaftlers Shin-ichi Ito an der Uni Tokio werden Fische durch den Klimawandel mehr hungern und über Generationen deshalb immer kleiner und leichter. <a href="https://doi.org/10.1111/faf.12818">https://doi.org/10.1111/faf.12818</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/ost1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-17721" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/ost1-1024x683.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/ost1-300x200.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/ost1-768x512.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/ost1-1000x667.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/ost1.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-text-align-center">Große Ostseelachse könnten wegen der Klimaerwärmuung bald der Vergangenheit angehören.  </p>



<p>Eine weitere große Studie in der Ostsee (https://www.nature.com/articles/s41558-024-01946-y ) kommt zu dem Ergebnis, dass sich Raubfische bei steigenden Temperaturen zudem auf kleinere(!) Beutetiere konzentrieren. Das hatte die Wissenschaftler überrascht: Bei steigenden Temperaturen nimmt der Energiebedarf der Fische eigentlich zu, sie brauchen also mehr Nahrung, um ihren Energiebedarf zu decken. Kleine Beutetiere sind im Vergleich zu großen aber energetisch weniger lohnend. Es bedeutet also mehr Aufwand bei weniger Energiegewinn, auf kleinere Beute zu wechseln.</p>



<p>Warum Dorsche, Plattfische oder Lachse sich im Hitzestress für Beute entscheiden, die ihnen nicht genug Energie liefert, ist für die Wissenschaftler um Benoit Gauzens vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung in Jena weiterhin ein Rätsel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="546" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/ost2-1024x546.jpg" alt="" class="wp-image-17722" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/ost2-1024x546.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/ost2-300x160.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/ost2-768x409.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/ost2-1000x533.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/ost2.jpg 1441w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-text-align-center">Nicht nur die Überfsichung, auch das Klima lässt Dorsche weiter schrumpfen.</p>



<p>Besonders für große Raubfische sind die Schichtung und die Umstellung auf weniger nahrhafte Beute ein Problem. In der Ostsee kann das dramatische Folgen haben, erklärt Gauzens: &#8222;Große Fischarten werden viel stärker unter dem Temperaturanstieg leiden, als bisher vorhergesagt und verstanden wurde. Das bedeutet, dass zunächst die Biomasse der Populationen abnimmt, bevor sie schließlich aussterben.&#8220;</p>



<p>So sieht es auch in anderen Meeren aus. Shin-ichi Ito plädiert deshalb für schnelle Maßnahmen: &#8222;Selbst wenn wir den Ausstoß von Kohlendioxid heute stoppen, wird die Temperatur noch mindestens 50 Jahre lang weiter steigen.</p>
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		<title>Panama: Kein Upwelling – kein Fisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 10:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Panamaupwelling]]></category>
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					<description><![CDATA[Kein Fisch vor Panamas Südküste. Der Grund: Dort ist wegen der Klimaerwärmung das saisonale „Upwelling“ erstmals seit 40 Jahren ausgeblieben. Upwelling (oder Auftrieb) ist der Prozess, bei dem tiefes, kaltes und nährstoffreiches Wasser an die Meeresoberfläche aufsteigt, um die Lücke zu füllen, die durch vom Wind verdrängtes Oberflächenwasser entsteht. Upwelling-Zonen sind besonders produktiv, da diese... <a href="https://ultimatefishingnews.com/panama-kein-upwelling-kein-fisch/">mehr</a>]]></description>
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<p>Kein Fisch vor Panamas Südküste. Der Grund: Dort ist wegen der Klimaerwärmung das saisonale „Upwelling“ erstmals seit 40 Jahren ausgeblieben. Upwelling (oder Auftrieb) ist der Prozess, bei dem tiefes, kaltes und nährstoffreiches Wasser an die Meeresoberfläche aufsteigt, um die Lücke zu füllen, die durch vom Wind verdrängtes Oberflächenwasser entsteht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="401" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA1-1024x401.jpg" alt="" class="wp-image-17709" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA1-1024x401.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA1-300x118.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA1-768x301.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA1-1536x602.jpg 1536w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA1-2048x802.jpg 2048w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA1-1000x392.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Upwelling-Zonen sind besonders produktiv, da diese Nährstoffe das Oberflächenwasser „düngen“ und damit die Nahrungskette ankurbeln. Daher finden sich gute Fischgründe in der Regel dort, wo Auftrieb häufig vorkommt.</p>



<p>Das ist vor der Pazifikküste Panamas normalerweise in der Regel zwischen Dezember und April der Fall, wenn der aus Norden kommende Passatwind, das Oberflächenwasser von der Küste wegschiebt. In diesem Jahr fand diese wichtige Auftriebsströmung jedoch zum ersten Mal seit mindestens 40 Jahren nicht statt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="776" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA2-1024x776.jpg" alt="" class="wp-image-17710" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA2-1024x776.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA2-300x227.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA2-768x582.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA2-1536x1164.jpg 1536w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA2-2048x1552.jpg 2048w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA2-1000x758.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Chlorophyllkonzentrationen in den Ozeanen um Panama (blau = niedrig, rot = hoch) im Februar 2024, die die höchste Produktivität im Golf von Panama während einer typischen Auftriebsperiode zeigen. Quelle: Aaron O’Dea</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="776" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA3-1024x776.jpg" alt="" class="wp-image-17711" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA3-1024x776.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA3-300x227.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA3-768x582.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA3-1536x1164.jpg 1536w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA3-2048x1552.jpg 2048w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/09/PA3-1000x758.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Extrem niedrige Chlorophyllkonzentrationen in den Ozeanen um Panama (blau = niedrig, rot = hoch) im Februar 2025, die das Versagen der Auftriebsströmung im Golf von Panama im Jahr 2025 zeigen – zum ersten Mal seit mindestens 40 Jahren. Bildquelle: Aaron O’Dea</p>



<p>In einem kürzlich in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichten Artikel vermuten die Wissenschaftler, dass eine deutliche Abschwächung der Windverhältnisse die Ursache für dieses beispiellose Ereignis war, und zeigen damit, wie Klimastörungen grundlegende ozeanische Prozesse, die seit Jahrtausenden die Lebensgrundlage der Küstenfischereigemeinden bilden, schnell verändern können.</p>



<p>Quelle: „Unprecedented suppression of Panama’s Pacific upwelling in 2025” von Aaron O’Dea, et al, Proceedings of the National Academy of Sciences. DOI: 10.1073/pnas.2512056122</p>



<p></p>
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		<title>Andamanen: Bei Neumond</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2025 09:16:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andamanen]]></category>
		<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Und nicht nur dort! Zugegeben, auch auf den Andamanen geht der Traum von „dem“ großen GT in der 50 kg-Klasse nur für wenige Angler in Erfüllung. In diesem Punkt unterscheiden sich die zu Indien gehörenden Inseln wenig von gerne besuchten Destinationen wie den Malediven, Nosy Bé vor Madagaskar oder den inneren Riffen der Seychellen. Dort... <a href="https://ultimatefishingnews.com/andamanen-bei-neumond/">mehr</a>]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">Und nicht nur dort!</h3>



<p>Zugegeben, auch auf den Andamanen geht der Traum von „dem“ großen GT in der 50 kg-Klasse nur für wenige Angler in Erfüllung. In diesem Punkt unterscheiden sich die zu Indien gehörenden Inseln wenig von gerne besuchten Destinationen wie den Malediven, Nosy Bé vor Madagaskar oder den inneren Riffen der Seychellen. Dort hat nun eine internationale Studie herausgefunden, dass große GT, die ein oder zweimal einen harten Drill überstanden haben, aus diesem Trauma dazulernen und ein „Vermeidungsverhalten“ entwickeln. Das laute Plopp und die Blasenspur erschreckt sie eher. Und mehr noch: Die eigentlich standorttreuen Fische verlassen endgültig viel befischte Riffe und ziehen häufig in die Tiefe. Das erklärt auch, warum sehr große GT mittlerweile häufiger an Jigs gefangen werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="565" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-a-1024x565.jpg" alt="" class="wp-image-17679" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-a-1024x565.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-a-300x166.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-a-768x424.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-a-1000x552.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-a.jpg 1391w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-text-align-center">116 cm lang, GT in der 35-40 kg-Klasse werden noch immer gefangen</p>



<p>Gegen dieses verständliche Verhalten der großen GT ist auch um die Andamanen kein Kraut gewachsen. Wann man dort gleichwohl lange Arme beim Drill von GT, Grouper oder Snapper bekommt, erklärt einer der erfolgreichste Skipper auf den Andamanen, Akshay Malavi.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="648" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-b-1024x648.jpg" alt="" class="wp-image-17680" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-b-1024x648.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-b-300x190.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-b-768x486.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-b-1000x633.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-b.jpg 1214w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-text-align-center">Akshays Boot mit 2&#215;250 PS bietet auch 4 Anglern viel Platz.</p>



<p>Er sagt, Fischen ist erfolgreicher bei abnehmender Flut, weil das abfließende Wasser Futter vom Riff ins Tiefe spült. Dort sammelt sich dann Kleinfisch und in ihrem Gefolge die größeren Räuber. Zudem bevorzugt Akshay die Wochen um Neumond und die Woche vor Vollmond. Die Woche danach sei nicht so gut, sagt er und bestätigt die Erfahrung der Big Gamer beim Angeln auf Thun und Marlin. Und klar, um die Tage der stärksten Tiden ist auch die Drift schneller und umso besser das Topwater-Fischen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="575" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-c-1024x575.jpg" alt="" class="wp-image-17681" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-c-1024x575.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-c-300x169.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-c-768x431.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-c-1000x562.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_BG01-c.jpg 1118w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-text-align-center">Beim Jiggen steigen auch Dogtooth Tuna ein, dieser hier wog 52 kg</p>



<p>Zumindest auf diese beiden Kriterien haben Angler bei der Wahl ihrer Reisepläne also durchaus Einfluss: Ein Blick in den Mondkalender und die Tiden-Tabelle vor Port Blair (der Hauptstadt der Andamanen) genügt dazu. Die Auswahl der Popper ist laut Akshay auch kein Hexenwerk: An dunklen Tagen fangen dunkle besser und an hellen Tagen helle.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1139" height="767" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_IMG_20230322_122431.jpg" alt="" class="wp-image-17683" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_IMG_20230322_122431.jpg 1139w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_IMG_20230322_122431-300x202.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_IMG_20230322_122431-1024x690.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_IMG_20230322_122431-768x517.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/05/K1024_IMG_20230322_122431-1000x673.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1139px) 100vw, 1139px" /></figure>



<p>Darüber hinaus zählt die Erfahrung des Skippers. Er weiß, wann und wo die dort operierenden 7 Boote tags zuvor gefischt haben, und meidet diese Riffe wegen der Maulvernagelung von GT &amp; CO. Und er kennt Alternativen wie etwa, die Invisible Bank, die Insel Havelock oder die Dalrymple Bank. Beste Plätze auch zum Slow- oder Speed Jiggen auf starke Räuber, wenn die Bedingungen zum Topwater-Fischen nicht passen.</p>



<p><strong>Infos</strong></p>



<p>Beste Saison: Mitte Februar &#8211; Mitte Mai (Trockenzeit) und November (Regenzeit)</p>



<p><strong>Beste Skipper</strong></p>



<p>Akshay Malavi (andamanangler.com)</p>



<p>Mohan “Bunty” Rao (andamangtfishingclub.com)</p>



<p>Darren Devis (Gamefishingasia.com)</p>



<p>Captain Hook &#8211; Qutub (Info: andamansportsfishing.com)</p>



<p></p>
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		<title>Kenia im Februar – mit Licht und Schatten</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/kenia-im-februar-mit-licht-und-schatten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2025 10:27:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich schulde euch noch meinen Report zum Angeln im Februar 2025 vor Watamu, Kenia. Kurz gesagt, es war durchwachsen. Blaue Marline wurden bis auf einige Ausnahmen nicht gefangen. Skipper sprachen von einem der schlechtesten Marlin-Jahre überhaupt und vermuteten, dass die Fische vor Westaustralien geblieben waren. Von dort wandern sie eigentlich vor die kenianische Küste und... <a href="https://ultimatefishingnews.com/kenia-im-februar-mit-licht-und-schatten/">mehr</a>]]></description>
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<p>Ich schulde euch noch meinen Report zum Angeln im Februar 2025 vor Watamu, Kenia. Kurz gesagt, es war durchwachsen. Blaue Marline wurden bis auf einige Ausnahmen nicht gefangen. Skipper sprachen von einem der schlechtesten Marlin-Jahre überhaupt und vermuteten, dass die Fische vor Westaustralien geblieben waren. Von dort wandern sie eigentlich vor die kenianische Küste und später im Jahr wieder zurück. Selbst die größeren schwarzen „Mamas“ blieben in diesem Jahr aus.</p>



<p>Gefangen wurden stattdessen Blacks in der Klasse von 50-100 kg auf den Banks vor Watamu. Dort waren unzählige kleine Bonitos unterwegs und mit einem lebenden Bonito fing mein Freund Micha auf Callums „Tarka“ auch solch einen Schwarzen Marlin mit etwa 60 kg.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="823" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K01.jpg" alt="" class="wp-image-17653" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K01.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K01-280x300.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<p>Auf Banks ging es zweitweise allerdings zu, wie in der Rushhour am Frankfurter Kreuz. An manchen Tagen fischten dort mehr als ein Dutzend Einheimische mit kleinen Dingis auch auf Marlin und das trotz einfachster Ausrüstung (Bambusstangen als Ausleger) sehr effektiv. &nbsp;– Crews der Big Game Boote, in Corona-Zeiten arbeitslos geworden, hatten die Techniken des Marlinangelns auf die Basics runtergebrochen und leben nun als Berufsfischer.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="689" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K06-1024x689.jpg" alt="" class="wp-image-17654" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K06-1024x689.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K06-300x202.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K06-768x516.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K06-1000x673.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K06.jpg 1142w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Wir hatten eines dieser Boote mit Ibrahim als Skipper für kleines Geld gechartert und auch mit ihm zwei Blackies am Straps. Nun wird Ibrahim in eine 32 ft Center Console mit zwei Außenbordern investieren und wir auch mit ihm nächste Saison (in den Canyons fischen. &#8211; Callum ist bis auf zwei für uns reservierte Tage leider schon komplett ausgebucht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K02-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-17655" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K02-1024x683.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K02-300x200.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K02-768x512.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K02-1000x667.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K02.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Mein Wunsch, ein schöner Schwertfisch, blieb diesmal unerfüllt: Wie waren vom sympathischen Mark Jury auf dessen 41 Fuß Yacht „Lulu“ mit dem Broadbill-Experten Nick Michaelidis an Bord eingeladen worden. Und dies kam so: Marks langjähriger guter Freund und Skipper Pete Darnborough war an Weihnachten verstorben. Bei ihm hatten wir drei Tage Schwertfischangeln gebucht. Mark hatte dann spontan entschieden, dass wir die Charter gleichwohl an Petes Witwe Michelle bezahlen und er die Ausfahrten übernimmt, um auch Michelle damit zu helfen. Wie generös! &#8211; Micha und ich hatten vereinbart, dass er den ersten Schwertfisch fangen sollte. Der war allerdings mit etwa 10 kg so klein, dass er nicht zählte. Sein zweiter wog dann um die 60 kg – und zählte. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="677" height="1024" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K03-677x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17656" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K03-677x1024.jpg 677w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K03-198x300.jpg 198w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K03.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 677px) 100vw, 677px" /></figure></div>


<p>&nbsp;Ich hatte dann am folgenden Tag einen Biss in 500 m Tiefe. Das über 7 kg schwere Gewicht an der „Reißleine“ hatte sich aber nicht gelöst, und was dann nach knapp einer Stunde Winschen an die Oberfläche kam, war ein durchaus schöner Fuchshai, mein zweiter vor Kenia. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="835" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K09.jpg" alt="" class="wp-image-17657" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K09.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K09-276x300.jpg 276w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<p>Am dritten Tag änderte sich die Strömung wegen des Vollmondes so stark, dass Driften entlang der Kanten nicht mehr möglich war. &#8211; Gleichwohl waren die Tage mit Mark (bei dem wir auch wohnten) großartig und voller Heiterkeit. &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K04-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-17662" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K04-1-1024x683.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K04-1-300x200.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K04-1-768x512.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K04-1-1000x667.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K04-1.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Nun hat mich Mark für kommende Saison zum Schwertfischangeln eingeladen – vorausgesetzt, ich höre auf zu rauchen! Beste Gelegenheit dafür ist nun der Mai, da bin ich nochmal im Krankenhaus und werde operiert. Und sobald ich wieder auf eigenen Beinen stehen kann, geht’s ab ins Trainingslager. Stand &nbsp;Up auf Broadbill ist das Ziel!</p>



<p> Und hier noch einige Bilder vom Grundangeln mit leckeren Red Snapper, Moustache Grouper bis 25 kg und dem obligatorsichen Pomfret:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K08-1-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17667" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K08-1-683x1024.jpg 683w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K08-1-200x300.jpg 200w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K08-1.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K08-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17660" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K08-683x1024.jpg 683w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K08-200x300.jpg 200w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K08-rotated.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure></div>


<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K05-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-17661" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K05-1024x683.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K05-300x200.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K05-768x512.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K05-1000x667.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/04/K05.jpg 1152w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Balearen: Neues Bag-Limit für Angler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2025 08:42:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Mallorca]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Speerfischer auch betroffen Die Regierung der Balearen hat ein Bag-Limit verschiedener Arten für Angler (ob vom Ufer oder Boot) und Speerfischer festgelegt. Die gemeinsam mit dem Sportfischerverband entschiedene neue Regelung sieht je nach Fischart zwei Quoten vor, eine pro Person und eine Höchstfangmenge pro Boot, unabhängig von der Anzahl der Personen an Bord. Demnach dürfen... <a href="https://ultimatefishingnews.com/balearen-begrenzt-fang-quoten-fuer-angler/">mehr</a>]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Speerfischer auch betroffen</h4>



<p>Die Regierung der Balearen hat ein Bag-Limit verschiedener Arten für Angler (ob vom Ufer oder Boot) und Speerfischer festgelegt. Die gemeinsam mit dem Sportfischerverband entschiedene neue Regelung sieht je nach Fischart zwei Quoten vor, eine pro Person und eine Höchstfangmenge pro Boot, unabhängig von der Anzahl der Personen an Bord. Demnach dürfen in der strengsten Kategorie pro Person oder Boot jeweils nur noch ein Wolfsbarsch, Zackenbarsch oder eine Geißbrasse am Tag entnommen werden.</p>



<p>Werden Goldbrassen (Dorada) gefangen, dürfen jeweils nur noch zwei Fische pro Person oder Boot entnommen werden. Bei Zahnbrassen (Dentol) gilt künftig, dass maximal zwei Fische pro Person und drei Fische pro Boot getötet werden dürfen.</p>



<p>Die genannten Arten werden immer weniger, auch weil mit Harpunen jagende Speerfischer und einheimische Angler wissen, in welcher Jahreszeit sie in größeren Stückzahlen gefangen werden können. Viele dieser Wildfänge werden illegal verkauft und erzielen höchste Preise. Die Inselregierung erwägt nun ebenfalls Fangbegrenzungen für den&nbsp; Großen roten Drachenkopf.</p>
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		<title>Fantasy Slam vor Watamu, Kenia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Feb 2025 15:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein sogenannter Fantasy Grand Slam ist das Größte, was einem Big Game Angler widerfahren kann. Dazu muss er an einem Tag vier verschiedene Schwertträger fangen. Dies ist nun in der zweiten Februarwoche vor Watamu gelungen. Der Angler releaste an Bord der Privatyacht „Sirai Sea“ einen Schwarzen-, Blauen und Gestreiften Marlin, sowie einen Schwertfisch und 2... <a href="https://ultimatefishingnews.com/fantasy-slam-vor-watamu-kenia/">mehr</a>]]></description>
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<p>Ein sogenannter Fantasy Grand Slam ist das Größte, was einem Big Game Angler widerfahren kann. Dazu muss er an einem Tag vier verschiedene Schwertträger fangen. Dies ist nun in der zweiten Februarwoche vor Watamu gelungen. Der Angler releaste an Bord der Privatyacht „Sirai Sea“ einen Schwarzen-, Blauen und Gestreiften Marlin, sowie einen Schwertfisch und 2 Segelfische. Dies ist nun der 7. Fantasy Slam in der Geschichte des Big Game – und der 4. der vor Watamu aufgestellt wurde.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/02/479741097_1193704305651245_7953347512094214492_n-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17631" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/02/479741097_1193704305651245_7953347512094214492_n-819x1024.jpg 819w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/02/479741097_1193704305651245_7953347512094214492_n-240x300.jpg 240w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/02/479741097_1193704305651245_7953347512094214492_n-768x960.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/02/479741097_1193704305651245_7953347512094214492_n-1000x1250.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/02/479741097_1193704305651245_7953347512094214492_n.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>



<p>Das Fischen dort ist nach der schweren See im Januar seit Anfang Februar wieder großartig. Selbst zahlreiche Schwarze Marline konnten mit Köderfisch erfolgreich gehakt werden. Grand Slams (3 verschiedene Billfish an einem Tag) wurden gemeldet und mehrere Schwertfische in der Klasse von 70-90 kg releast. &nbsp;&#8211; Sean Darnborough, der Sohn des an Weihnachten allzu früh verstorbenen Skippers Pete, hat nun das Steuer der berühmten „Alleycat“ übernommen und tritt erfolgreich in die Fußstapfen seines Vaters.</p>
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		<title>Panama – Tuna Coast</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 11:41:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
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					<description><![CDATA[„Oh wie schön ist Panama“, so lautet der Titel eines Kinderbuchklassikers. Angler, die schon dort waren, können das einhellig bestätigen. Dies gilt auch für das Popperfischen vor Pedasi an der „Tuna Coast“ im Südosten der Azuero-Halbinsel. Panama gehört unbestritten zu den besten Angelrevieren weltweit. Big Gamer fangen hier große Marline beim Trolling und weit über... <a href="https://ultimatefishingnews.com/panama-tuna-coast/">mehr</a>]]></description>
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<p><em>„Oh wie schön ist Panama“, so lautet der Titel eines Kinderbuchklassikers. Angler, die schon dort waren, können das einhellig bestätigen. Dies gilt auch für das Popperfischen vor Pedasi an der „Tuna Coast“ im Südosten der Azue</em>ro<em>-Halbinsel.</em></p>



<p>Panama gehört unbestritten zu den besten Angelrevieren weltweit. Big Gamer fangen hier große Marline beim Trolling und weit über 100 kg schwere Gelbflossenthune beim Driften mit Köderfisch auf der Hanibal Bank, während Popper-Angler es mit Yellowfins bis 60 kg aufnehmen oder küstennah Spaß haben beim Drill kampfstarker Cubera Snapper, Roosterfish und einem Dutzend weiterer Arten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="380" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01a-1024x380.jpg" alt="" class="wp-image-17569" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01a-1024x380.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01a-300x111.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01a-768x285.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01a-1536x570.jpg 1536w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01a-2048x759.jpg 2048w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01a-1000x371.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In der Regenzeit von Mai bis November ist das Angeln entlang der gesamten Küste trotz gelegentlicher Schauer am besten. Dann weht kaum Wind, das Meer ist ruhig und die Anfahrt zu den Thunfisch-Gründen im Gegensatz zur windigen Trockenzeit fast immer möglich. Gleichwohl unterscheiden sich die zahlreichen Reviere und Lodges. Entlang der Küste.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01c-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-17571" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01c-1024x768.jpeg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01c-300x225.jpeg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01c-768x576.jpeg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01c-1536x1152.jpeg 1536w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01c-2048x1536.jpeg 2048w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01c-1000x750.jpeg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Wer mit Robert Balkow in das beschauliche Pedasi reist, hat sich für „Angeln pur“ entschieden. Die Lodge mit 3 Guiding-Booten ist dort weithin die Einzige, die Popper-Fischen anbietet. Auf den Bänken, Abbruchkanten zum tiefen Wasser und rund um die Inseln werden hauptsächlich Yellowfins mit 15-60 kg gefangen. Einige Ausnahmefische knacken sogar die 100 kg-Marke. Cubera Snapper sind wegen des geringen Befischungsdrucks sehr groß und wurden schon in Gewichten von bis zu 30 kg auf Popper oder Slowjigs bezwungen. Beim küstennahen Jiggen gehen neben den Cuberas auch Broomtail Grouper, Pink Amberjack, Rooster und andere Arten an den Haken.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="736" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01b-1024x736.jpg" alt="" class="wp-image-17570" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01b-1024x736.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01b-300x216.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01b-768x552.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01b-1536x1104.jpg 1536w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01b-2048x1471.jpg 2048w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/BG01b-1000x718.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Folgendes Gerät zum Poppern ist ideal: Rute: 2,4 m mit 160-180 g WG und PE6 Schnur. Geeignete Popper sind RapalaX-Rap Magnum Xplode (17 cm, 145 g), Hero Cubera 100 (125) g sowie der Slidder Hybrida J1 Tropic. Jiggen ist sehr produktiv mit Slow Jigs mit 200 g sowie Speed Jigs 150-250 g.</p>



<p>Reiseanbieter und Guide</p>



<p>Robert Balkow</p>



<p><a href="http://Travel2fish.com" data-type="link" data-id="Travel2fish.com">Travel2fish.com</a></p>
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		<title>Das Knistern der Geflochtenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 10:12:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Costa Rica]]></category>
		<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Costa Rica&#160;ist spanisch für „reiche Küste“ und der Name damit Programm auch für uns. Und ob nun mit Popper oder Jig: Bei fast jedem Angeltrip kann man das leise, aber durch Mark und Bein gehende Knistern hören, wenn geflochtene Schnur von einem starken Fisch unter höchster Spannung von der Rolle gezogen wird. Costa Rica entwickelt... <a href="https://ultimatefishingnews.com/das-knistern-der-geflochtenen/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Costa Rica&nbsp;ist spanisch für „reiche Küste“ und der Name damit Programm auch für uns. Und ob nun mit Popper oder Jig: Bei fast jedem Angeltrip kann man das leise, aber durch Mark und Bein gehende Knistern hören, wenn geflochtene Schnur von einem starken Fisch unter höchster Spannung von der Rolle gezogen wird.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="589" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01a-1024x589.jpg" alt="" class="wp-image-17562" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01a-1024x589.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01a-300x172.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01a-768x441.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01a-1000x575.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01a.jpg 1336w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Costa Rica entwickelt sich immer mehr zu einem beliebten Reiseziel für uns Angler. Schon seit Jahren steht die „Schweiz Mittelamerikas“ weit oben auf der Liste der Big Gamer, vor allem aus den USA, weil über Winter dort neben Marlinen auch unzählige kapitale Segelfische an leichtem Gerät aufregende Drills versprechen. Vor allem aber jüngere Angler, die sehr viel sportlicher mit Popper- und Jigrute fischen, entdecken mittlerweile Costa Rica und finden ihr „El Dorado“ an den traumhaften Pazifikküsten von der Nicoya-Halbinsel im Nordosten bis hinunter zum Golf Dulce vor der Grenze zu Panama.</p>



<p>Das Schöne daran: Überall gibt es Lodges und Boote, die durchaus noch erschwinglich sind, etwa in dem Städtchen Sámara auf Nicoya oder der Drake Bay auf der Osa Halbinsel im Süden. Und überall gibt es eine hervorragende Küstenfischerei. Ein Boot mit guten Außenbordern reicht, und schon ist man manchmal nur 100 Meter vom Strand entfernt am Fisch.&nbsp; Genauer, am Roosterfisch.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01b.jpg" alt="" class="wp-image-17561" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01b.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01b-300x225.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01b-768x576.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01b-1000x750.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Jon Vonzun fing den Hahnenkamm an einem kleinen Popper. Abends im Surf und um Felsen ist die beste Zeit für diese tollen Fische.&nbsp;</p>



<p>Die Artenvielfalt in den küstennahen Gewässern ist enorm. Große Schnapperarten wie der Cubera, oder Grouper, Bernsteinmakrele, Pompano, Sierra-Makrele, Jack Crevalle, Almaco Jack, Spanish Mackerel und viele andere Arten gehen hier an den Haken. Selbst Segelfische, Goldmakrelen oder Gelbflossenthune vergreifen sich immer wieder an Popper oder Stickbait.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01c-rotated.jpg" alt="" class="wp-image-17563" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01c-rotated.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2025/01/K1024_B01c-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>


<p class="has-text-align-center">Kampfstarke und wohlschmeckende Amberjacks stehen am Grund und nehmen Jigs oder Köderfische.</p>



<p>Es fängt, wer aufs Wetter achtet: An der nördlichen Pazifikküste dauert die Trockenzeit sechs Monate, von November bis Mai. Im regenreicheren Süden ist diese Periode kürzer und Januar bis April bestens zum Fischen. In dieser Zeit sammeln sich zudem große Sardinenschwärme unter der Küste &#8211; gefolgt von hungrigen Räubern aller Art! Die meisten Arten werden ganzjährig gefangen. Januar ist besonders gut für Segelfisch, Goldmakrele und Marlin.</p>



<p>Costa Rica ist für ‚Selbstfahrer‘ interessant. Es gibt unzählig viele Destinationen für jeden Geldbeutel, von der luxuriösen Marina Pez Vela bis hin zu günstigen unbekannteren wie Pochote an der Bahia Ballena. &#8211; Die passende Antwort weiß Google.</p>



<p>Die Geräteempfehlung hängt ab vom Zielfisch: Eine Popperrute der Klasse PE6 deckt schon ein weites Spektrum ab. Wer es auf spurtstarke Yellowfins abgesehen hat, ist mit einem Outfit der Klasse PE8 besser bedient. Bewährte Popper sind: HERU Cubera 150, Halco Roosta und Chug Norris. Kleinere Modelle fangen küstennah oft besser!  Zum leichten Fischen reichen 6000er Rollen an Ruten mit bis zu 100 g Wurfgewicht. Auch Slow-Jiggen lohnt sich!</p>



<p></p>
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		<title>Trevally reagieren beleidigt auf C&#038;R</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Dec 2024 10:32:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Seychellen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[Fische werden hakenscheu und wandern aus Das zu den Seychellen gehörende Alphonse Atoll ist eine der weltbesten und auch teuersten Destinationen für das Angeln auf Giant Trevally. Vor allem an Fliegenfischern aus aller Welt verdienen die lokalen Lodges und Guides so gutes Geld, dass sie diesen Markt, die sogenannte „Blaue Ökonomie“, mit Blick auf möglichst... <a href="https://ultimatefishingnews.com/gt-reagieren-beleidigt-auf-catch-release/">mehr</a>]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">Fische werden hakenscheu und wandern aus</h3>



<p>Das zu den Seychellen gehörende Alphonse Atoll ist eine der weltbesten und auch teuersten Destinationen für das Angeln auf Giant Trevally. Vor allem an Fliegenfischern aus aller Welt verdienen die lokalen Lodges und Guides so gutes Geld, dass sie diesen Markt, die sogenannte „Blaue Ökonomie“, mit Blick auf möglichst viele Angler und möglichst gute Fischbestände nachhaltig optimieren wollen. Etwa indem Riffe mit hohem Befischungsdruck für eine Zeit geschlossen werden, damit einmal gefangene und hakenscheu gewordene GT den Stress vergessen und dann dort wieder erfolgreich befischt werden können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="667" height="375" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/12/sey1.jpeg" alt="" class="wp-image-17535" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/12/sey1.jpeg 667w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/12/sey1-300x169.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 667px) 100vw, 667px" /></figure></div>


<p class="has-text-align-center">Reiseberichte von Stefan Kreupl zu den Seychellern findet ihr auf bluewaterfishing.eu</p>



<p class="has-text-align-center">Deshalb entschlossen sich die Alphonse Fishing Company, (heute bekannt als „Blue Safari Seychelles Fly Fishing“) gemeinsam mit der Island Conservation Society und Biologen von zwei US-Universitäten zu einem bislang einzigartigen Experiment. Sie fingen in den Flats und Riffkanten rund um Alphonse Giant Trevally und markierten sie mit akustischen Sendern, um das Verhalten der Fische nach dem Releasen zu erforschen.</p>



<p>Glück im Unglück für die Wissenschaftler, die Fische wurden unmittelbar vor Ausbruch der weltweiten Covid-Pandemie gefangen und besendert. Weil deshalb dort dann für knapp zwei Jahre nicht geangelt werden durfte, wurde das Experiment zu einer Langzeitstudie – mit allerdings ernüchterndem Ergebnis: Die relativ standorttreuen GT reagierten auf C&amp;R ‚beleidigt‘, wurden hakenscheu und wanderten von ihren Stammplätzen mit hohem Befischungsdruck ab. Wegen der insgesamt großen GT-Bestände wurden diese Plätze von Zuwanderern zwar wieder besetzt, doch die waren meist kleiner als jene mit einem Piercing am Maul.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/12/ingrid_2532-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-17536" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/12/ingrid_2532-1024x768.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/12/ingrid_2532-300x225.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/12/ingrid_2532-768x576.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/12/ingrid_2532-1536x1152.jpg 1536w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/12/ingrid_2532-2048x1536.jpg 2048w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/12/ingrid_2532-1000x750.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der Studienleiter Lucas Griffin fasst das Ergebnis der Untersuchung so zusammen: „Wir sind Teil der Ökologie dieser Fische. Wenn wir mehr von ihnen fangen wollen, müssen wir vielleicht die Anzahl der Angler begrenzen, die sie an einem bestimmten Ort beangeln“. –Mit anderen Worten: Das GT-Fischen auf Alphonse wird teuer werden.</p>



<p>Die Studie erschien im <a href="https://doi.org/10.1139/cjfas-2023-0329" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Canadian Journal of Fisheries and Aquatic Sciences</em></a></p>



<p></p>
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