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	<title>Umwelt &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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		<title>Marline kommen ins Schwitzen – und wandern aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2024 08:36:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Marlin]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die menschengemachte Klimakrise erhitzt die Weltmeere so rasant, dass viele Fischarten bedroht sind. Selbst den Blauen Marlinen wird es in ihren angestammten tropischen Lebensräumen zu heiß, sie kommen ins Schwitzen und wandern aus, polwärts, in kühlere Gewässer. Dass hat Folgen auch für unsere Destinationen. Es wird Verlierer geben, neue kommen hinzu. Zu diesem Ergebnis kommt... <a href="https://ultimatefishingnews.com/marline-kommen-ins-schwitzen-und-wandern-aus/">mehr</a>]]></description>
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<p>Die menschengemachte Klimakrise erhitzt die Weltmeere so rasant, dass viele Fischarten bedroht sind. Selbst den <strong>Blauen Marlinen</strong> wird es in ihren angestammten tropischen Lebensräumen zu heiß, sie kommen ins Schwitzen und wandern aus, polwärts, in kühlere Gewässer. Dass hat Folgen auch für unsere Destinationen. Es wird Verlierer geben, neue kommen hinzu.</p>


<div class="wp-block-image is-resized is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="913" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240802-1-1.jpg" alt="" class="wp-image-15227" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240802-1-1.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240802-1-1-252x300.jpg 252w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240802-1-1-600x713.jpg 600w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dieser Marlin verendete vor Kenia nach 15 Minuten im Drill. Er war einer von mehreren, das Wasser war im März 2024 ungewöhnlich heiß.</figcaption></figure></div>


<p>Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, zu der wie Angler die Datenbasis mit dem Besendern (Popup Satellite Tag) der Marline die Basis gelegt haben. Nun hat mein Angler-Freund Ricky Benitez im Juli 2024 den ersten Mittelmeer-Speerfisch in spanischen Gewässern mit einem solch einem Tag besendert und wieder in die Freiheit entlassen. Warum das im Mittelmeer so bedeutsam ist, dazu später mehr.</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="960" height="720" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240802-3.jpg" alt="" class="wp-image-15225" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240802-3.jpg 960w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240802-3-300x225.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240802-3-768x576.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240802-3-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pop-up-Satellitensender. Diese Minicomputer haften an den Fischen (je nach Modell) zwischen 120 und 240 Tagen. Danach senden sie Daten zu den Wanderwegen und der Wassertemperatur per Satellit an Wissenschaftler.</figcaption></figure></div>


<p>Unwissende Tierschützer bezeichnen diese Aktionenunser als „Feigenblatt für unseren Blutsport“. Meeresbiologen sehen das anders. Für sie sind wir unverzichtbare Helfer, und sie bezeichnen das von der IGFA geförderte Markieren von Fischen deshalb sogar als „Citizen-Science-Programm“! Wie sehr wir ‚Amateurwissenschaftler‘ zur Erforschung der Blauen Marline und ihres Verlustes angestammter Lebensräume wegen der Klimaerwärmung beigetragen haben, belegt die Studie „Global habitat loss of a highly migratory predator, the blue marlin (Makaira nigricans)“.</p>



<p>Das ernüchternde Ergebnis. Den Marlinen wird es weltweit zu heiß, sie ziehen um in kühlere Gewässer.</p>



<p>Die von uns besenderten Marline waren vom Aussetzen bis zum Lösen der Sender insgesamt rund 14.928 Tage unterwegs und legten dabei 210.983 km zurück. Auf Grundlage dieses großen Datensatzes „bürgerbasierter Wissenschaft“ (Zitat) kommen die Forscher zu dem Ergebnis, dass der eigentliche Lebensraum der Blauen Marline, die äquatorialen Gewässer in allen drei Ozeanen, immer lebensfeindlicher wird. Schuld daran ist die globale Erwärmung, die alle Ozeane immer mehr aufheizt. Insgesamt, so heißt es in der Studie „nahm die Eignung der Kernlebensräume (der Marline) ab, während die Eignung der Randzonen gleichzeitig polwärts zunahm“.</p>



<p>Wer zu den Gewinnern und Verlieren unserer Destination zum Marlin-Angeln künftig zählen wird, zeigt folgende Grafik. In ihr sind neue Lebensräume rot dargestellt und Habitat-Verluste blau. Die durchgezogenen schwarzen Linien umgrenzen ihren Kernlebensraum:</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="601" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/2408-02-4-1024x601.jpg" alt="" class="wp-image-15222" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/2408-02-4-1024x601.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/2408-02-4-1000x587.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/2408-02-4-300x176.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/2408-02-4-768x451.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/2408-02-4.jpg 1452w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>


<p>Lebensräume werden vor allem dort verloren gehen, wo die Wassertemperatur bereits hoch ist, also etwa in der Karibik, an der Nordostküste Australiens vor Cairns und weiten Teilen des Indischen Ozeans. Vor Kenya war er im März 2024 (El Niño-Jahr) so heiß, dass mehrere Blaue Marline im Drill verendeten.</p>



<p>Neue, geeignetere Lebensräume für die Marline kommen in den nun noch kühlen Gewässern hinzu, etwa Kalifornien und der mexikanischen Halbinsel Bahia California im Ostpazifik. Aber auch vor Peru, einem einstigen Hot Spot für Marlin-Angler werden diese Schwertträger wieder häufiger werden. Im Nordatlantik wird die Küste vor Marokko zu den Gewinnern zählen und neben den Weißen auch mehr Blaue Marline auf Jagd gehen werden.</p>



<p>Die von den Wissenschaftlern für die Prognosen ausgewertete Daten stammen von Markierungsprogrammen aus den Jahren 2000-2017. Das ist besorgniserregend, denn die Weltmeere heizen sich seitdem rasant auf und sind so warm wie nie seit Beginn der globalen Erfassung. Schlimmer noch. Bislang galt 2023 als das Jahr der Rekordtemperaturen in den Ozeanen. Nun scheint es, dass diese Werte erneut übertroffen werden, wie folgende Grafik zeigt.</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240802-5-1024x955.jpg" alt="" class="wp-image-15226"/></figure></div>


<p>Es ist deshalb sehr wahrscheinlich, dass sich bald immer mehr Wanderfischarten auf den Weg in neue Lebensräume machen. Womöglich in Regionen, wo die industrielle Langleinenfischerei noch unreguliert ist und sie bereits überfischen Bestände weiter dezimieren.</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240730-1.jpg" alt="" class="wp-image-15220" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240730-1.jpg 960w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240730-1-300x225.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240730-1-768x576.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/240730-1-600x450.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure></div>


<p>Nun hat Ricky Benitez an Bord der „Mad Max“ vor Alcudia/Mallorca den ersten Mittelmeer-Speerfisch in spanischen Gewässern mit einem Pop-up Satelliten Tag markiert. Er wird sich nach etwa 120 Tagen lösen, wird er mit dessen Wanderwegen der Wissenschaft eine weiteres Mosaiksteinchen liefern zum besseren Verständnis und Schutz dieser noch weitgehend unerforschten Art. Hoffentlich findet Ricky noch viele Mitstreiter, denn die Zeit drängt. Nach Angaben des WWF erwärmt sich das Mittelmeer so schnell wie kein anderes Meer. Dort ist die Wassertemperatur laut WWF um 20 Prozent schneller als im Durchschnitt aller Weltmeere gestiegen.</p>



<p>Quellen:</p>



<p>Global habitat loss of a highly migratory predator, the blue marlin (Makaira nigricans):</p>



<p><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ddi.13606">https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ddi.13606</a></p>



<p>IGFA:</p>



<p><a href="https://igfa.org/the-great-marlin-race/">https://igfa.org/the-great-marlin-race/</a></p>



<p></p>
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		<title>Grundschleppnetzfischen setzt verheerend viel CO2 frei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2021 10:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Schleppnetzfischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Grundschleppnetzfischen tötet nicht nur nahezu alles Leben am Meeresgrund. Es reißt dabei auch tiefe Wunden in den Meeresgrund und setzt mit den verwirbelten Sedimenten weltweit ungeheure Mengen Kohlendioxid frei, das die Ozeane weiter versauert. Eine nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Studie von 26 Wissenschaftlern kommt zu dem Ergebnis, dass die Schleppnetzfischerei jedes Jahr... <a href="https://ultimatefishingnews.com/grundschleppnetzfischen-setzt-verheerend-viel-co2-frei/">mehr</a>]]></description>
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<p>Grundschleppnetzfischen tötet nicht nur nahezu alles Leben am Meeresgrund. Es reißt dabei auch tiefe Wunden in den Meeresgrund und setzt mit den verwirbelten Sedimenten weltweit ungeheure Mengen Kohlendioxid frei, das die Ozeane weiter versauert. Eine nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Studie von 26 Wissenschaftlern kommt zu dem Ergebnis, dass die Schleppnetzfischerei jedes Jahr Hunderte von Millionen Tonnen CO2 in den Ozean pumpt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/oseana-org.jpg" alt="" class="wp-image-14723" width="740" height="473" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/oseana-org.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/oseana-org-1000x640.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/oseana-org-300x192.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/oseana-org-768x491.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" /><figcaption>courtesy: oceana.org</figcaption></figure>



<p>Die Autoren identifizierten bestimmte Bereiche des Ozeans, die einen mehrfachen Nutzen bieten könnten, wenn sie geschützt würden. Der Schutz dieser Regionen würde fast 80 % der Meeresarten schützen, die Fangmengen um mehr als 8 Millionen Tonnen erhöhen und die Freisetzung von mehr als einer Milliarde Tonnen Kohlendioxid allein dadurch verhindern, dass der Meeresboden vor Grundschleppnetzen geschützt wird.</p>



<p>&#8222;Es ist klar, dass die Menschheit und die Wirtschaft von einem gesünderen Ozean profitieren werden. Und wir können diese Vorteile schnell realisieren, wenn die Länder zusammenarbeiten, um mindestens 30 % des Ozeans bis 2030 zu schützen&#8220;, doch nur 7 % des Ozeans stehen derzeit unter irgendeinem Schutz&#8220;, sagt der Hauptautor der Studie, Enric Sala, ein Forscher der National Geographic Society.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="803" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/trawleduntrawled_0.png" alt="" class="wp-image-14724" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/trawleduntrawled_0.png 600w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/trawleduntrawled_0-224x300.png 224w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>courtesy: NOAA</figcaption></figure>



<p>Die Studie kommt im Vorfeld der 15. Konferenz der Vertragsparteien der UN-Konvention über biologische Vielfalt, die im Mai in Kunming, China, stattfinden wird. Das Treffen wird Vertreter von 190 Ländern zusammenbringen, um ein Abkommen zur Beendigung der weltweiten Biodiversitätskrise abzuschließen. Es wird erwartet, dass das Ziel, 30 % der Land- und Ozeanflächen des Planeten bis 2030 zu schützen (das &#8222;30&#215;30&#8220;-Ziel), eine Säule des Abkommens sein wird</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/greenpeace_coral-1024x629.jpg" alt="" class="wp-image-14725" width="740" height="454" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/greenpeace_coral-1024x629.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/greenpeace_coral-1000x614.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/greenpeace_coral-300x184.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/greenpeace_coral-768x472.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/greenpeace_coral.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" /></figure>



<p>Die Studie kommt überdies zu dem Schluss, dass klug platzierte Meeresschutzgebiete (MPAs), die Fischproduktion um über 8 Millionen Tonnen im Vergleich zu &#8222;business as usual&#8220; steigern könnte. Damit widerlegt die Studie die lange vorherrschende Meinung, dass Meeresschutz der Fischerei schadet. &#8222;Manche argumentieren, dass die Sperrung von Gebieten für die Fischerei den Fischereiinteressen schadet. Aber der schlimmste Feind einer erfolgreichen Fischerei ist die Überfischung, nicht die Schutzgebiete&#8220;, sagt Hauptautor Sala.</p>



<p>Dem Papier zufolge setzt die Grundschleppnetzfischerei mehr Kohlendioxid frei als der weltweite Flugverkehr. &#8222;Der Meeresboden ist der größte Kohlenstoffspeicher der Welt. Wenn es uns gelingen soll, die globale Erwärmung zu stoppen, müssen wir den kohlenstoffreichen Meeresboden ungestört lassen&#8220;, sagte Koautorin Trisha Atwood von der Utah State University. &#8222;Doch jeden Tag befahren wir den Meeresboden mit Schleppnetzen, dezimieren seine Artenvielfalt, mobilisieren jahrtausendealten Kohlenstoff und verschärfen so den Klimawandel. Unsere Erkenntnisse über die Klimaauswirkungen der Grundschleppnetzfischerei werden dazu führen, dass die Aktivitäten auf dem Meeresboden in zukünftigen Klimaplänen nicht mehr ignoriert werden können.&#8220;</p>



<p>Höchste Zeit also diese Fischerei zumindest ebenso wie den Flugverkehr und viele Industrien mit einer <strong>Steuer</strong> auf die Emission von Kohlendioxid zu belegen. Laut EU ist es das Ziel der <strong>CO2</strong>-Abgabe, die aus diesen Emissionen resultierenden Auswirkungen – wie die globale Erwärmung oder die Versauerung der Meere – mithilfe eines höheren Kohlenstoffpreises zu verringern.</p>



<p>Der Studie zufolge haben Länder mit großen nationalen Gewässern und großer industrieller Grundschleppnetzfischerei das höchste Potenzial, durch den Schutz der Kohlenstoffbestände zum Klimaschutz beizutragen. Die Autoren schätzen, dass der Schutz von nur 4 % des Ozeans &#8211; größtenteils innerhalb der nationalen Gewässer &#8211; 90 % des gegenwärtigen Risikos der Kohlenstoffstörung durch die Grundschleppnetzfischerei beseitigen würde.</p>
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