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	<title>Kap Verde &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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	<title>Kap Verde &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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		<title>Obrigado Cabo Verde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kap Verde]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Konkurrenzsituation der rund 30 Boote vor den Kapverden führt doch zu seltsamen Begebenheiten: Boote fahren so nah beieinander, dass wir erlebten, wie sich zwei an der Leine befindliche, von zwei Booten gedrillte Marline kreuzten und eine Schnur abbrannte! Von Jürgen Springer  12 Jahre nachdem wir Gast bei Peter Döbler in Mindelo waren, sind mein... <a href="https://ultimatefishingnews.com/obrigado-cabo-verde/">mehr</a>]]></description>
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<p>Die Konkurrenzsituation der rund 30 Boote vor den Kapverden führt doch zu seltsamen Begebenheiten: Boote fahren so nah beieinander, dass wir erlebten, wie sich zwei an der Leine befindliche, von zwei Booten gedrillte Marline kreuzten und eine Schnur abbrannte!</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Von Jürgen Springer</strong></p>



<p> 12 Jahre nachdem wir Gast bei Peter Döbler in Mindelo waren, sind mein alter Big Game Kumpel Jürgen Stegherrund ich letztes und dieses Jahr wieder auf die Kapverden zurückgekehrt. Der Grund: Auf den Azoren hatten uns die Kapitäne Olaf und Marty uns von vielen Neuerungen erzählt und uns zu diesem Schritt animiert.</p>



<p>Ja es stimmt: Es hat sich doch einiges getan seit den alten Döbler-Tagen, an denen man noch teilweise mit dem Beiboot zur guten alten BEBICHE gefahren wurde. Den Anfang macht der internationale Flughafen in Mindelo. Nun muss man nicht mehr in Sal landet und dann in seltsamen Zeitrastern nach Mindelo hüpfen. Die Flüge München &#8211; Lissabon und von dort nach Sao Vincente mit der TAP sind problemlos und nach ca. 7 Stunden ist man vor Ort. Inzwischen ist auch die Unterbringung vollkommen problemlos, es gibt eine gute Auswahl von Hotels, Restaurants, etc.</p>



<p>Was natürlich viel interessanter ist, ist die Fischerei. Im Hafen gibt es inzwischen nicht nur eine Marina,sondern sogar zwei mit insgesamt etwa 30 Booten &#8211; die einander reichlich Konkurrenz machen. Und das merkt man (dazu später mehr).</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="666" height="451" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image.jpeg" alt="" class="wp-image-16566" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image.jpeg 666w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-300x203.jpeg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-600x406.jpeg 600w" sizes="(max-width: 666px) 100vw, 666px" /></figure>



<p>Die Fischerei ist inzwischen aber noch besser als früher. Durch die Konkurrenz sind verschiedene Fangtechniken, unterschiedliche Zielfischangebote und die Suche nach alternativen Revieren angekommen, alles was hilft um die Fischerei noch interessanter zu machen – wenn man will. Früher zog man 4 Lures mit Haken hinter sich her, das war’s. Man fing im Schnitt pro Tag einen Marlin in der 200-400 lbs Klasse. Heute fischt man teils noch so, teils mit Pitch andBait oder vielleicht mal power jiggend auf andere Meeresbewohner. Je nach Woche bewegen sich die Fänge dann bei eher 1-2 Fischen pro Tag – und das obwohl im Vergleich zu früher die 10-15 fache Anzahl von Booten unterwegs ist.<br>Wir hatten dieses Jahr zwei Boote und konnten sie uns durch einen Ausfall zu dritt teilen. Um es vorweg zu nehmen, wir fingen 21 Marline bei 12 Angeltagen, die Größe lag bei 200 – 750 lbs.</p>



<p>Der Auftakt war allerdings kurios: Als wir ankamen hatte es rund um Sao Vincente „grünes Wasser“ &#8211; das hatten wir so auch noch nicht erlebt. Nach eingehenden Diskussionen wurde beschlossen, am nächsten Morgen auszuchecken und die 50 sm nach San Nicolao zu fahren. Es waren schon Boote, blaues Wasser und Marline dort, allerdings war für die nächsten Tage Sturm vorhergesagt. Jeder der mal auf den Kapverden war und die Hölle von Mindelo (so nennt man gerne mal die Hafeneinfahrt von Mindelo), sprich einmal Schleudergang in der Waschmaschine, erlebt hat, weiß was es heißt, wenn man dort von Sturm spricht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="666" height="702" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-1.jpeg" alt="" class="wp-image-16567" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-1.jpeg 666w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-1-285x300.jpeg 285w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-1-600x632.jpeg 600w" sizes="(max-width: 666px) 100vw, 666px" /></figure>



<p>Die Überfahrt war noch ruhig und ich fing im Windschatten der Insel meinen ersten Marlin 2016. Am Abend traf man sich in Tarafal, einem kleinen Hafenstädtchen am Ende der Welt, mit 6 anderen Bootsbesatzungen im Hotel nahe des Hafen, Unterbringung und Verpflegung waren einwandfrei und  in der Bar gegenüber konnten wir die ersten Spiele der EM verfolgen! In den nächsten drei Tagen fischten wir im Windschatten der Insel, wobei auch dort jeder Drill mit einer Volldusche gleichzusetzen war, das stürmische Wetter hatte es in sich.</p>



<p>Amzweiten Tag hatte ich die LAONDA MILA für mich und wir hatten Kontakt mit 5 Marlinen. Die 4 kleineren konnte ich fangen, der Größere hängte sich wieder aus. Jürgen und Olaf auf der LA ONDA ANDROMEDA hatten weniger Glück, was sich am nächsten Tag allerdings wieder änderte. Als ich mit Jürgen das Bootteilte, hatten wir auch dort 4 Fische in den üblichen Dimensionen.</p>



<p>Erwähnenswert war noch ein Ereignis vom Vortag. Fünf Hunsrücker Jungs sind mit uns zu ihrem ersten Big Game Trip aufgebrochen und teilten sich ein Boot (!). Am ersten Tag hatten sie nur einen Kontakt, aber am zweiten rappelte es. Ca. um 13 Uhr bekamen sie einen Biss von einem „Monster“. Nach den ersten drei Stunden Drill gab der erste Angler die Rute ab und der zweite Kollege versucht sich nochmals 2,5 Stunden. Danach gelang es eine zweite Angel am Wirbel einzuklinken und man versuchte dann zu zweit nochmals 1 Stunde den Fisch hochzubekommen, mit dem Ergebnis das nach 6,5 Stunden sich der Haken löst und der Fisch von dannen zog. Ob es nun ein Grander oder nur ein 800 lbs Fisch war bleibt das große Geheimnis.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="666" height="538" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-2.jpeg" alt="" class="wp-image-16568" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-2.jpeg 666w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-2-300x242.jpeg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-2-600x485.jpeg 600w" sizes="(max-width: 666px) 100vw, 666px" /></figure>



<p>Viel sprach dafür, dass der Fisch „faul hooked“ war, sonst wäre wohl der Haken nicht solo zurückgekommen. Wenn dem so war, könnte auch ein „kleinerer“ Fisch durchaus so einen Trouble verursachen – wenn nicht, war es wohl die Big Mama und die Legenden werden weiter leben! Egal, die Jungs fingen bei 5 Angeltagen auch 10 Fische und hatte noch jede Mangen spaß beim Power Jiggen – für einen ersten Big Game Trip mehr als man sich je erhoffen und erträumen könnte.</p>



<p>Zurück zu uns: Nachdem das Wetter wieder besser und blaues Wasser vor Sao Vincente gesichtet wurde, machten wir uns wieder auf den Heimweg. In der Tat konnten wir dann dort auch weiter Fische fangen und Olaf durfte sich auch noch 2 Stunden mit einen 750er messen, ein harter Fight, keine Frage!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="666" height="291" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-3.jpeg" alt="" class="wp-image-16569" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-3.jpeg 666w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-3-300x131.jpeg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-3-600x262.jpeg 600w" sizes="auto, (max-width: 666px) 100vw, 666px" /></figure>



<p>Also, am Ende standen erfolgreiche Tage und einige neue Erkenntnisse.<br>1. Die Kapverden sind ein phantastisches Revier, trotz der hohen Frequenz kann man mit sichern Fängen rechnen.<br>2. Die Konkurrenzsituation der Boote führt doch zu seltsamen Begebenheiten. Trotz der Größe des Atlantiks fahren dann die Boote so nah beieinander, dass wir erlebten wie sich zwei an der Leine befindliche, von zwei Booten gedrillte Marline kreuzten und eine Schnur abbrannte! Desweitern gab es wüste Diskussionen unter Kapitänen die sich durch knappes aneinander vorbeifahren die Marline „gestohlen“ haben wollen – ein Marlin war wohl hinter den Ködern des einen Bootes und wechselte dann zum anderen, dass gerade vorbeikam und biss dort (?!?). Mag sich jeder seine Gedanken darüber machen – ich hab mir meine auch gemacht!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="666" height="415" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-4.jpeg" alt="" class="wp-image-16570" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-4.jpeg 666w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-4-300x187.jpeg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2016/07/image-4-600x374.jpeg 600w" sizes="auto, (max-width: 666px) 100vw, 666px" /></figure>



<p>3. Man bekommt das Gefühl vermittelt, das man als Angler, der die ganze Sache finanziert, doch nur der Erfüllungsgehilfe der Kapitäne ist. Es ist wohl für einige der Jungs extrem wichtig, mit welchem Schnitt und mit welcher Gesamtzahl man am Ende der Saison daherkommt. Keine Ahnung, ob das eher eine Sache des Egos ist oder ob es wirtschaftlich begründbar ist (Buchungen),so zu handeln. Ich muss mir allerdings überlegen, unter welchen Bedingungen ich zukünftig ein Boot chartere und was ich vorab klären werde!</p>



<p>Leute, trotz allem Spaß und aller Freude glaube ich,  es wird auch hier Zeit sich mal ein paar kritische Gedanken zu machen, wie wir mit der Big Gamerei weiter machen. So phantastisch die Sache ist, so sehr sollten wir uns doch überlegen, wie wir hier zukünftig verfahren wollen. Wir, heißt die Besitzer, die Kapitäne und die Angler – wir müssen uns meiner Meinung nach fragen nach der richtigen Angel- und Drillmethode, nach Sinn und Unsinn von Markierungsprogrammen und nach dem Bild das wir nach außen abgeben machen. Sollte das nicht geschehen, wird es uns auf den Meeren bald ähnlich ergehen wie in der Fischerei in Deutschland– ich denke das muss ich nicht weiter erläutern.</p>



<p><strong>Tightlines, Jürgen</strong></p>
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		<title>Kapverden: Jiggen statt Trollen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2014 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kap Verde]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kapverden sind unter Big Game Anglern weithin für das Fischen auf Blauen Marlin bekannt. Gut so, denn vermutlich gibt es weltweit keinen besseren Platz, an dem so viele und teils auch größere Blaue Marline gefangen werden können. Die beste Zeit dafür ist das Frühjahr bis in den Frühsommer hinein. Die Kapverden sind unter Big... <a href="https://ultimatefishingnews.com/kapverden-jiggen-statt-trollen/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kapverden sind unter Big Game Anglern weithin für das Fischen auf Blauen Marlin bekannt. Gut so, denn vermutlich gibt es weltweit keinen besseren Platz, an dem so viele und teils auch größere Blaue Marline gefangen werden können. Die beste Zeit dafür ist das Frühjahr bis in den Frühsommer hinein. Die Kapverden sind unter Big Game Anglern weithin für das Fischen auf Blauen Marlin bekannt. Gut so, denn vermutlich gibt es weltweit keinen besseren Platz, an dem so viele und teils auch größere Blaue Marline gefangen werden können. Die beste Zeit dafür ist das Frühjahr bis in den Frühsommer hinein. Doch dann bläst der Wind stark und beständig und macht die Bedingungen auf See zu einem gelinde gesagt „sportlichen Erlebnis“.</p>
<div id="karte"></div>
<p>Klar: Das Marlin-Angeln bekommt immer die größte Aufmerksamkeit und die beste Presse und es gibt selbst über Pitchbaiting nicht mehr viel Neues zu sagen. Als ich dort war, wollte ich einen Marlin am Popper oder einem Stickbait fangen. Aber was für ein Reinfall: Ich kam nicht zu einem einzigen Wurf!”</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5804aa.jpg" alt="Kap Verden, jiggen, Amberjack" /></p>
<p>Also zurück zum Jiggen! Ich muss dort auf jeden Fall nochmals in den ruhigeren Monaten August bis Oktober hin, denn ich bin überzeugt davon, bei meinem ersten Versuch nicht einmal die Oberfläche des Potenzials angekratzt zu haben, dass der Archipel uns Jiggern zu bieten hat. Es muss tausende interessanter Plätze geben, die zu erforschen wären und das Beste daran: All die Fische haben zuvor noch nie einen Jig gesehen!</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5804b.jpg" alt="Kap Verden, jiggen, Amberjack" /></p>
<p>Auf unserem Törn fischten wir nur an ein paar Stellen im Lee der Insel Sao Vincente, meist auf dem Weg zurück von den Marlin-Gründen. Und bei diesen wenigen Gelegenheiten verloren wir so oft irgendetwas Großen in den Riffen, dass ich aufhörte die Abrisse zu zählen.</p>
<p>Meine Freunde angelten mit üblichem Jigging-Gerät, während ich mich wiederauf das Slow Jigging konzentrierte. Die Jungs lachten über mich und sagten, es sei schon kompliziert genug, Fische an schwerem Gerät und Vorfächern mit 120 lb Tragkraft zu fangen. Was ich da mit meinem Spielzeug wolle, mit einer30 lb-Schnur und 50 lb-Vorfach?</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5804c.jpg" alt="Kap Verden, jiggen, Amberjack" /></p>
<p>Aber kurz gesagt, das Slow Pitch Jiggen war wieder einmal sehr viel fängiger als das Speed Jiggen: Ich fing den schwersten Fisch, einen Amberjack mit 25-30 kg und bin mittlerweile überzeugt, dass die größeren und vorsichtigeren Fischesehr gut auf langsam geführte Jigs anspringen. Dies gilt vor allem für die Phase des Falls. Für jede Technik gibt es aber mittlerweile eigens konstruierte Jigs auf dem Markt. Einige arbeiten am besten in der Sinkphase, andere bei kurzen schnellen Schlägen und wieder andere bei einem langen und hohen Anheben der Rute.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5804d.jpg" alt="Kap Verden, jiggen, Amberjack" /></p>
<p>Um an die wirklich großen Fische ranzukommen, müssen wir auch um die Kapverden in Tiefen von über 80 m fischen. Auf unserem ersten Trip war das aber wegen des Windes und der starken Strömungen nicht möglich.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5804e.jpg" alt="Kap Verden, jiggen, Amberjack" /></p>
<p>Ich bin sicher: Amberjacks mit mehr als 70 kg, große Grouper und wer weiß, was sonst noch, treiben sich um die Felsenriffe der Inseln rum. Ich geh sogar davon aus, dass dort bis zu 50 kg schwere und Cubera Snapper gefangen werden können: Vor der westafrikanischen Küste sind die dort Carpe Rouge genannten, extrem kampfstarken Fische jedenfalls häufig. &#8211; Ich werde dieses Potenzial im kommenden Jahr weiter auslosten, das steht für mich jedenfalls fest!</p>
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		<item>
		<title>Nach Jahr und Tag – Wiederfang vor den Kapverden</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/nach-jahr-und-tag-wiederfang-vor-den-kapverden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Dec 2013 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kap Verde]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Blaue Marline werden von uns mittlerweile getaggt und einige von ihnen auch wieder gefangen. Dass aber nach „Jahr und Tag“ ein Marlin an einem Boot erneut an den Haken geht, dass ihn schon einmal markiert hatte, das ist doch eine Seltenheit. Genau dies geschah Skipper Olaf „Grimml“ Grimkowski auf der AMELIA Viele Blaue Marline... <a href="https://ultimatefishingnews.com/nach-jahr-und-tag-wiederfang-vor-den-kapverden/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Blaue Marline werden von uns mittlerweile getaggt und einige von ihnen auch wieder gefangen. Dass aber nach „Jahr und Tag“ ein Marlin an einem Boot erneut an den Haken geht, dass ihn schon einmal markiert hatte, das ist doch eine Seltenheit. Genau dies geschah Skipper Olaf „Grimml“ Grimkowski auf der AMELIA Viele Blaue Marline werden von uns mittlerweile getaggt und einige von ihnen auch wieder gefangen. Dass aber nach „Jahr und Tag“ ein Marlin an einem Boot erneut an den Haken geht, dass ihn schon einmal markiert hatte, das ist doch eine Seltenheit. Genau dies geschah Skipper Olaf „Grimml“ Grimkowski auf der AMELIA: Er war am 12. Mai 2013 für Kapitän Zak Conde eingesprungen, den eine böse Erkältung ins Bett gezwungen hatte. An jenem Tag fing Olaf vor San Pedro „einen kleinen Marlin an 30 lb Schnur, der einen Tag trug“, wie Olaf damals berichtete. Er ersetzte es durch ein neues und schickte die Daten des alten „Spaghettis“ an die Billfish Foundation. Dort geronnen sie dann zu einer kleinen Sensation: Der Marlin war 13 Monate zuvor, am 19. April, auf der AMELIA unter Capt. Zak gefangen und markiert worden: nur etwa 40 Seemeilen vom Ort des Zweitfangs entfernt.</p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5278a.jpg" /></p>
<p>Was wir Angler schon lange wissen &#8211; im April/Mai kommen Marline in großer Zahl an die Kapverden &#8211; nennen Populationsbiologen generell „homing behaviour“: Die Fische stellen sich auf ihren Wanderungen immer wieder zu festen Zeiten an den selben Orten ein. Wie sie aber dabei durch Zeit und Raum navigieren, ist noch immer ein Rätsel.</p>
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			</item>
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		<title>Bait and Switch auf Blue Marlin &#8211; Kap Verde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2013 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Kap Verde]]></category>
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					<description><![CDATA[„Anlocken und den Köder wechseln“. Dabei werden aus Lures hakenlose Teaser, die nur noch zum Anlocken der Fische dienen. Wenn ein Marlin sich solch einem Teaser nährt, wird dieser von einem Mate oder Mitangler so schnell eingeholt, dass der Fisch zwar dem Teaser folgt, ihn aber im Idealfall nicht zu packen bekommt. Erfahrene Marlin-Angler kennen... <a href="https://ultimatefishingnews.com/bait-and-switch-auf-blue-marlin-kap-verde/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Anlocken und den Köder wechseln“.  Dabei werden aus Lures hakenlose Teaser, die nur noch zum Anlocken der Fische dienen. Wenn ein Marlin sich solch einem Teaser nährt, wird dieser von einem Mate oder Mitangler so schnell eingeholt, dass der Fisch zwar dem Teaser folgt, ihn aber im Idealfall nicht zu packen bekommt.  Erfahrene Marlin-Angler kennen das Gefühl. Im Laufe der Jahre haben sie beim Schleppfischen mit Lures zwar schon viele dieser Schwertträger gefangen. Doch dann keimt die nagende Erkenntnis, oft das Schönste dabei zu verpassen: Den Biss! &#8211;  Zudem lässt der Reiz, einen 300-Pfünder am schweren 80-er oder gar 130-er Gerät zu drillen, im Laufe der Zeit beträchtlich nach.</p>
<p></p>
<div id="karte"></div>
<p></p>
<p>Die aktive und selektive Alternative dazu  heißt „bait and switch“ – also sinngemäß: „Anlocken und den Köder wechseln“.  Dabei werden aus Lures hakenlose Teaser, die nur noch zum Anlocken der Fische dienen. Wenn ein Marlin sich solch einem Teaser nährt, wird dieser von einem Mate oder Mitangler so schnell eingeholt, dass der Fisch zwar dem Teaser folgt, ihn aber im Idealfall nicht zu packen bekommt. </p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4858a.jpg"></p>
<p>Unterdessen haben sich Angler und Kapitän – dieser sieht die Größe des Fisches von der flybridge oft noch besser &#8211; ein Bild von der Größe des Marlins gemacht und der Angler wählt eine für den Fisch passende Rute aus, die mit einem hakenbewehrten Köderfisch versehen ist. Ich fische vor den Kapverden meist drei verschiedene Schnurklassen (30, 50 und 80 lb.), weil dort Fische zwischen 200 und 1000 lb. jederzeit geraist werden können.</p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4858b.jpg"></p>
<p>Sobald der Teaser dann hinter dem Boot aus dem Wasser gerissen wird, wirft der Angler seinen Köderfisch ins Wasser (engl. &#8222;to pitch“, deshalb wird auch von „pitchbait“ gesprochen). Der Angler lässt den Köderfisch dann etwa 15 bis 20 Meter mit hoch erhobener Rute und der Rollenbremse auf Freespool vom weiterfahrenden Boot wegtreiben. Dann stoppt er das Auslaufen der Schnur mit dem Daumen auf der Spule und lässt den Köder auf der Wasseroberfläche bzw. den Wellen des Kielwassers springen wie einen flüchtenden Fisch. </p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4858c.jpg"></p>
<p>Meist dauert es nur wenige Sekunden bis der Marlin den Köder entdeckt. Das Bild, das dann folgt, ist mit Worten kaum zu  beschreiben: Bei vielen Marlins sind mit der erfolgreichen „Flucht“ des Teasers Frustration und Aggression so groß geworden, dass sie sich oftmals nur wenige Meter hinter dem Boot mit weit aufgerissenem Maul auf den Köderfisch stürzen. Just in dem Moment, in dem der Angler den Schlag des Anbisses auf seinem Daumen fühlt, muss er die Rute schnell absenken und dem Fisch mit viel Gefühl und wenig Widerstand Leine geben, damit er sich mit dem Köder im Maul drehen kann. Nach einer kurzen Wartephase von ca. zwei Sekunden schiebt der Angler die Bremse auf Strike und setzt den Anhieb. </p>
<p>Es soll hier nicht verschwiegen werden, dass nicht jeder geraiste Fisch auch beißt, manchmal folgen die Fische dem Pitchbait minutenlang ohne es zu nehmen, oder sie verfehlen den Köder bei ihrer Attacke und verschwinden wieder in der Tiefe des blauen Wassers.  </p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4858d.jpg"></p>
<p>Selbst für erfahrene Angler ist bait-and-switch eine immer neue Herausforderung. Schon die Phase des konzentrierten Wartens auf das Auftauchen eines Fisches ist extrem anstrengend. Zumindest ich will mich nicht darauf verlassen müssen, dass schon irgendwer an Bord den Fisch sehen wird, bevor er den Teaser schnappen kann.</p>
<p>Also beobachte ich die Teaser die ganze Zeit über, um auch die passende Rute auswählen zu können. Bei meinem jüngsten Trip, zwei Wochen im April/Mai auf der ANDROMEDA vor den Kapverden, wurde uns (meinen Freunden Ewald und Jeroen,  Skipper Olaf „Grimml“ Grimkowski, dessen Bruder Ingo, den Mates Lucas und Freddy und mir) dabei nicht langweilig.</p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4858e.jpg"></p>
<p>Wir hatten mit den beiden Wochen eine perfekte Zeit – für die Kap Verden auch mit relativ wenig Wind – erwischt. Wir wollten möglichst viele Fische mit 30 lb. und 50 lb. Stand-up-  Tackle fangen, schweres 80 lb. Gerät aus dem Kampfstuhl sollte nur bei hohem Wellengang zum Einsatz kommen. Auf diese Art konnten wir auf pitchbaits 19 Marlins bis 650 lb. fangen. Zwei weitere Fische fingen wir bei schwerem Seegang, der anderes Fischen kaum zuließ, auf Lures mit 80-er Stuhlruten. Dazu kam noch ein Bigeye Tuna mit etwa 160 lb. Der Fisch hatte zunächst den für Marlin gedachten Teaser attackiert und dann beim dritten Anlauf Ingos Pitchbait genommen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4858f.jpg"></p>
<p>Noch kurioser ist allerdings ein Erlebnis, das Matthias Henningsen auf der SMOKER wenige Tage zuvor gehabt hatte. Auch sein Köder war beim bait-and-switch von einem Bigeye attackiert worden. Der Fisch hatte allerdings nur die hintere Hälfte des großen angebotenen Ballyhoos erwischt und war damit verschwunden. Kurz drauf kam dann wieder eine Thunfisch-Attacke auf ein schnell ausgelegtes zweites pitchbait. Doch diesmal blieb einer am Pitchbait hängen, ein Bigeye mit stattlichen 280 lb. Und dann, beim Ausnehmen, fand sich im Magen die hintere Hälfte eines großen Ballyhoos. &#8211; Derselbe Thun war der SMOKER in Hoffnung auf einen weiteren Happen gefolgt. </p>
<p><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/4858g.jpg"></p>
<p>Unser nervenaufreibendstes Erlebnis: Ein Marlin mit deutlich über 1000 lb. attackierte einen Teaser in einem crash strike – und kam zurück als wir ein Pitchbait servierten. Der Marlin schwamm mit offenem Maul  hinter den Köder her, „scheibenwischerte“ mit seinem Schwert – und verschwand wieder!  </p>
<p>Am vorletzten Tag dann eine Attacke, wie sie selbst der erfahrene Olaf noch nie gesehen hatte. Ein Marlin mit ca. 450 lb.  hatte sich zunächst für den Teaser interessiert. Als wir dann ein Pitchbait auslegten, schoss er plötzlich 4-5m davon entfernt wie eine Rakete aus dem Wasser, beschrieb in der Luft einen eleganten Bogen und nahm den Köderfisch  im Sturzflug und mit offenem Maul. Auch diesen Marlin konnten wir haken und fangen. – Unser „Kameramann“ hatte aber leider keine Chance, den Blitzangriff auf Video zu bannen.</p>
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<p>Alle 21 Marline konnten in sehr gutem Zustand released werden, der Haken saß ausnahmslos im Maulwinkel und keiner der Fische blutete, weil wir unmittelbar nach dem Strike den Anhieb setzten. Zum Einsatz kamen 9/0er Mustad Haken.</p>
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<p>Dass dies so gelang, verdanken wir auch natürlich auch unserem Skipper Olaf: Er kann Boot fahren wie kaum ein zweiter! Bei den meisten Fischen waren wir bereits nach wenigen Minuten am Fisch, sodass die Mates Lucas und Freddy mit den meist noch grünen Fischen alle Hände voll zu tun hatten. </p>
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<p>Mit großer Bewunderung und auch einem leisen „oh“ auf den Lippen schauten in den Wochen aber alle Angler und Skipper auf die Fangergebnisse der „BIG OH“ unter Ronnie Field. Die aus der Karibik nach Mindelo verlegte Privat-Yacht fing in fünf Mai-Tagen 51 von 65 geraisten Marlinen: Davon konnten 14 Marline am letzten Tag gehakt und releast werden. Dazu kamen noch ein Weißer Marlin und ein Speerfisch, die zu den Marlinen als Sahnehäubchen einen Grand Slam einbrachten.</p>
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<p>Das Geheimnis des Erfolgs? Neben der Top-Crew,  die bei Competitions in den USA schon rund zwei Millionen Dollar Preisgelder einheimste, ist es vor allem das Boot selbst sein: Die 64 Fuß lange Hülle, ihre zwei Motoren und die Steigung der Schraubenblätter erzeugen im Zusammenspiel offenbar Frequenzen, die auf Marline eine magische Anziehungskraft haben.</p>
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