Youngstar & Freunde auf den Malediven

erstellt am: 03.01.2015 | von: Jürgen Oeder | Kategorie(n): Malediven, Reiseziele

Von Robert Balkow

Nachdem wir die Tour auf die Malediven bereits über ein Jahr vorab gebucht hatten, waren unsere Erwartungen natürlich hoch. Vier Dänen mit der Hoffnung auf genug GTs, vielleicht auch einige große Exemplare und viel Spaß am leichten PE4-5 Gerät. Nachdem wir die Tour auf die Malediven bereits über ein Jahr vorab gebucht hatten, waren unsere Erwartungen natürlich hoch. Vier Dänen mit der Hoffnung auf genug GTs, vielleicht auch einige große Exemplare und viel Spaß am leichten PE4-5 Gerät. Zudem brachten wir unsere Jigging-Ausrüstung mit.

GT, Malediven, Maledives

Zusammen mit Jacob Rønnow, Nikolaj Bielecki und meinem Vater versuchte ich (von Freunden Youngstar genannt) dem kalten Wetter in Dänemark zu entkommen und reiste über Dubai weiter nach Male. Bei unserer Ankunft Mitte November wurden wir von Mohamed, dem Kapitän der Magic Life, begrüßt. Nach etwa 3 Stunden Fahrt mit dem Speedboot erreichten wir das Lhaviyani Atoll. Die Unterkunft war einfach, aber sauber und die Insel war … nennen wir es mal „sehr einheimisch“. Wir sahen keine weiteren Touristen, erst als wir wieder zurück am Flughafen waren. Unsere Tour fiel genau in den kurzen regionalen Monsun (was wir allerdings damals nicht wussten, als wir unsere Tickets buchten), folglich hatten wir 3½ Tage Sonnenschein und 3½ heftigen Regen und konnten die Malediven von ihrer guten als auch schlechten Seite her kennenlernen. Keiner von uns hatte solche Regenschauer zuvor erlebt. Die Wolken schienen mit dem Meer zu verschmelzen und die Sicht ging gegen Null. Wahnsinn!

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Insgesamt konnten wir 57 GTs fangen, darunter waren zwei Großfische – ein GT mit 118 cm (gewogen zwischen 29 und 31 kg) und ein noch größerer von 125 cm. Beide fielen auf einen Heru Skipjack herein.

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Nahezu alle GTs lagen in der Größenklasse von 60-90 cm, also muss man nicht unbedingt mit dem allerschwersten Gerät anrücken. PE5-6 reicht für gewöhnlich aus, aber trotzdem gingen einige Fische 100+ cm im Riff verloren, die am leichteren PE3-4 Gerät den Köder nahmen und dann direkt zwischen die Korallen schwammen.

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Ich konnte beispielsweise insgesamt 22 GTs auf meinem Konto verbuchen (in 6½ Tagen angeln), mit dem größten Exemplar von 89 cm. Einige größere Fische mit mehr als ein Meter Länge habe ich verloren, aber leider keinen Kontakt mit noch größeren Exemplaren gehabt. An den Ködern kann es nicht gelegen haben: Die meiste Zeit fischte ich mit dem Skipjack 90/120 g oder dem Gamma 160H am PE5-6 Gerät.

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Wir hatten wirklich ein erstklassiges Fischen und jede Menge Action mit einer Menge verschiedener Arten: Red Snapper, Green Jobfish, Süßlippe, Bluefin Trevally, Hornhecht und Grouper. Sogar ein großer Hai und ein Wahoo verfolgten unsere Stickbaits! Diese Tour hat uns extrem gut gefallen. Das Speedjigging gestaltete sich eher schwierig. Erst auf dem Weg zurück nach Male stießen wir auf Action mit 3 kleineren Hundezahnthunen (6-8 kg), einigen Almacos/Amberjacks gleicher Größe und verschiedenen Arten von Groupern. Weitere Info und Kontakt: Robert Balkow robert@getawaytours.eu