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	<title>Malta &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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	<title>Malta &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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		<title>Malta entlässt nach massivem Druck 3500 Thune in Freiheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 13:23:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Malta hat auf Druck der Europäischen Kommission 3500 große Blauflossenthune ausgesetzt, die ein Jahr lang in Käfigen auf See treibend vor der Insel gefangen waren. Erst ein Vertragsverletzungsverfahren der Kommission sowie eine Klage vor einem maltesischen Strafgericht brachte die maltesischen Behörden dazu, die Fische in die Freiheit zu entlassen. Die Thune waren von französischen und... <a href="https://ultimatefishingnews.com/malta-entlaesst-nach-massivem-druck-3500-thune-in-freiheit/">mehr</a>]]></description>
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<p>Malta hat auf Druck der Europäischen Kommission 3500 große Blauflossenthune ausgesetzt, die ein Jahr lang in Käfigen auf See treibend vor der Insel gefangen waren. Erst ein Vertragsverletzungsverfahren der Kommission sowie eine Klage vor einem maltesischen Strafgericht brachte die maltesischen Behörden dazu, die Fische in die Freiheit zu entlassen. Die Thune waren von französischen und italienischen Fischern in Ringwadennetzen gefangen und an maltesische Mastfarmen verkauft worden, kamen aber nicht innerhalb der von der Internationalen Kommission für die Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik (ICCAT) gesetzten Frist in Malta an. Das machte ihren Fang illegal, wie die maltesische Enthüllungsplattform „The Shift“ berichtete. Die Kommission hatte Malta zudem vorgeworfen, dass ihren Inspektoren &#8222;der Zugang zu Gewässern unter maltesischer Gerichtsbarkeit&#8220; verweigert worden war.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="758" height="569" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2020/09/2020-09-18-01.png" alt="" class="wp-image-14386" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2020/09/2020-09-18-01.png 758w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2020/09/2020-09-18-01-300x225.png 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2020/09/2020-09-18-01-600x450.png 600w" sizes="(max-width: 758px) 100vw, 758px" /></figure>



<p>Das Vertragsverletzungsverfahren gegen Malta reicht aber über den Fall dieser Thune hinaus. Die EU-Kommission wirft dem Inselstaat insgesamt zu lasche Kontrollen der Thunfischfarmindustrie vor. Die EU beschuldigt Malta, drei EU-Verordnungen sowie zwei Empfehlungen der ICCAT nicht umgesetzt zu haben. Dazu gehört das Versäumnis, &#8222;einen Bewirtschaftungsplan für Roten Thun in diesem geographischen Gebiet ab 2019 umzusetzen&#8220;. Die Kontrollen der Kommission werden auch schrittweise verschärft, um der Piratenfischerei entgegenzuwirken. Die neuesten Maßnahmen zielen dabei auf zusätzliche Kontroll- und Rückverfolgbarkeitsmaßnahmen in Thunfischmastbetrieben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2020/09/2020-09-18-02-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-14387"/></figure>



<p>Malta verfügt „The Shift“ zufolge über die größte Thunfischzuchtkapazität der Welt, mit einem jährlichen Wert von mehr als 120 Millionen Euro. Das Potenzial der Zuchtbetriebe, Raubfischfänge zu waschen, wurde Ende 2018 deutlich, als die Europol-Operation „Tarantelo“ ergab, dass jedes Jahr etwa 2,5 Millionen Kilogramm illegal gefangener Thunfisch &#8211; doppelt so viel wie der legale Fang &#8211; auf den europäischen Markt gelangen. Malta war eine der Hauptquellen für illegal gefangenen Thunfisch.</p>



<p>Laut „The Shift“ wurden im vergangenen Jahr zudem Tausende von Thunfischen illegal um Thunfischfarmen gefangen, die etwa 6 km vor der Küste von Marsascala im Südosten der Insel liegen. Wilde Thune stellen sich an Mastfarmen ein, weil sie von dem Futter für die gefangenen Fische angelockt werden.</p>



<p></p>
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		<title>Weitere Festnahmen im Skandal um illegalen Thunfisch-Handel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2019 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauflossenthun]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Malta]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Skandal um illegalen Thunfischhandel in Millionenhöhe im Mittelmeer gab es nun in der weitere Ermittlungserfolge und Festnahmen. Nach einem Bericht der spanischen Zeitung „ABC“ online konnte die Täter nur deshalb tonnenweise illegalen und teils vergammelten Blauflossenthun von Malta nach Spanien bringen, weil ihnen staatlich angestellte Veterinärärzte dabei halfen. Die Gesundheitsinspektoren sollen gegen Bestechungsgelder kriminelle... <a href="https://ultimatefishingnews.com/weitere-festnahmen-im-skandal-um-illegalen-thunfisch-handel/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Skandal um illegalen Thunfischhandel in Millionenhöhe im Mittelmeer gab es nun in der weitere Ermittlungserfolge und Festnahmen. Nach einem Bericht der spanischen Zeitung „ABC“ online konnte die Täter nur deshalb tonnenweise illegalen und teils vergammelten Blauflossenthun von Malta nach Spanien bringen, weil ihnen staatlich angestellte Veterinärärzte dabei halfen. Die Gesundheitsinspektoren sollen gegen Bestechungsgelder kriminelle Händler vor Inspektionen gewarnt oder Thunfischproben in gutem Zustand für den diensthabenden Tierarzt vorbereitet haben, heißt es in ABC, das sich auf Polizeiprotokolle für das Gericht in Valencia beruft.</p>
<p>Zudem wurde ein Mitarbeiter der Guardia Civil verhaftet. Der Mann soll die Bande vor den Telefonüberwachungen gewarnt haben. Die Ermittlungen der „Operation Tarantelo“ begannen 2016 und gipfelten im Juni 2018 mit der Festnahme von 79 Verdächtigen. Demnach sollen maltesische Thunfischmäster den Spaniern geholfen haben, nicht gemeldeten Thunfisch im Wert von bis zu 25 Millionen Euro einzuführen. Viele der Fische waren auf dem Transportweg vergammelt und seien mit Chemikalien dann wieder schön gespritzt worden. Dies führte laut „ABC“ bei mehreren Konsumenten zu erheblichen Fischvergiftungen.</p>
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		<title>Skandal um illegalen Thunfisch-Handel reicht bis in Politik Maltas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauflossenthun]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Skandal um illegalen Thunfischhandel in Millionenhöhe im Mittelmeer rollen die ersten Köpfe. Die Direktorin des maltesischen Fischereiministeriums, Andreina Fenech Farrugia, wurde vor wenigen Tagen wegen Korruptionsverdachts vorläufig aus ihrem Amt entfernt: Das spanische online Medium „El Confidental“ hatte Abhörprotokolle der spanischen Polizei veröffentlicht, wonach Farrugia von dem Hauptverdächtigen und weltgrößten Thunfischhändler José Fuentes García... <a href="https://ultimatefishingnews.com/skandal-um-illegalen-thunfisch-handel-reicht-bis-in-politik-maltas/">mehr</a>]]></description>
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<p>Im Skandal um illegalen Thunfischhandel in Millionenhöhe im Mittelmeer rollen die ersten Köpfe. Die Direktorin des maltesischen Fischereiministeriums, Andreina Fenech Farrugia, wurde vor wenigen Tagen wegen Korruptionsverdachts vorläufig aus ihrem Amt entfernt: Das spanische online Medium „El Confidental“ hatte Abhörprotokolle der spanischen Polizei veröffentlicht, wonach Farrugia von dem Hauptverdächtigen und weltgrößten Thunfischhändler José Fuentes García Geld für die Vermittlung in die Politik verlangt haben soll. Der maltesische Umweltminister José Herrera bestätigte die Suspendierung der Frau.</p>



<p>Die spanischen Behörden hatte mit Unterstützung von Europol eine massive Operation gegen den illegalen Thunfischhandel im Mittelmeer gestartet und 79 Verdächtige verhaftet. Malteser sollen der Fuentes-Gruppe geholfen hat, nicht gemeldeten Thunfisch im Wert von bis zu 25 Millionen Euro einzuführen.</p>



<p>Zu den Hauptverdächtigen in Spanien zählen die Brüder José und Juan Pedro Fuentes García, beide Gesellschafter der Holdinggesellschaft der Grupo Fuentes-Gesellschaften.</p>



<p>Das investigative „El Confidental“ (das auch an der Erstellung der Panama-Papers mitwirkte) zitiert aus Abhörprotokollen, wonach Fenech Farrugia dem Thunfischkönig Fuentes am Telefon sagte: &#8222;Ich bin in Bulgarien nur für dich. Du musst mich bezahlen, weil ich ein Treffen mit dem Generaldirektor von Brüssel habe&#8220;. Demnach fand das Gespräch am 20. Juni 2018 statt. Damals trafen sich die EU-Fischereichefs unter der Schirmherrschaft der bulgarischen EU-Ratspräsidentschaft.</p>



<p>El Confidencial zufolge zeigen die Dokumente, dass Farrugia und Fuentes &#8222;seit Jahren&#8220; zusammenarbeiteten. Dies habe es der Fuentes-Gruppe ermöglicht, mehr Thunfisch einzuführen, als in den maltesischen Mastfarmen deklariert wurde. &#8222;Dank ihrer Fähigkeit, das Ministerium zu beeinflussen, hätte Fenech Ferrugia Bestechungsgelder angenommen&#8220;, berichtet El Confidencial.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2019/02/skandal-300x169.jpg" alt="Kamenu Vella mit " /><figcaption>EU-Fischereikommissar Karmenu Vella mit der verdächtigen Fenech Farrugia</figcaption></figure>



<p>Fenech Farrugia habe in ihren Gesprächen mit Fuentes García immer ein Telefon mit einer spanischen Nummer benutzt, wenn sie mit Fuentes sprach.</p>



<p>José Fuentes García ist Vizepräsident der Ricardo Fuentes e Hijos Gruppe mit Sitz in Cartagena. Die Fuentes-Gruppe besteht heute aus mehr als 40 Unternehmen in Spanien, Portugal, Frankreich, Italien, Kroatien, Malta, Marokko und Tunesien. Die Gruppe ist der weltgrößte Anbieter von Blauflossenthun und fängt Fische auch in Cádiz, Portugal, Italien und Marokko.</p>



<p>Zur Gruppe gehören zwei maltesische Unternehmen &#8211; RF Malta Holding sowie der Mastbetrieb Mare Blu Tuna Farm Ltd. Mare Blu nutzt laut „El Confidental“ Fangboote mit französischer, libyscher, tunesischer und algerischer Flagge, um ihre Käfige in Malta zu füllen. &#8222;Gerüchte unter Aktivisten, hochrangigen europäischen Beamten und Geschäftsleuten hatten immer auf Malta als Ort hingewiesen, an dem Thunfisch betrügerisch in den Handel kommt“, heißt es im Bericht. Mare Blu sei berechtigt gewesen, bis zu 3.000 Thunfische zu mästen, habe aber eine Kapazität für 9.000 Thune gehabt.</p>



<p>Fenech Farrugia vertrat 2018 ihr Land bei den Treffen des Fischereisektors im bulgarischen Sofia. Von diesem Posten war sie vom damaligen Umweltminister George Pullicino abgelöst aber 2013 vom neugewählten Parlament wieder eingesetzt worden. Der Parlamentarische Staatssekretär für Fischerei Clint Camilleri erklärte nun, es gebe keine Unterlagen, aus denen hervorgeht, warum sie von ihrem damaligen Fischereidirektor versetzt wurde.</p>



<p>Farrugia war für interessierte Kreise offenbar hilfreich. Sie hatten sich 2017 dafür stark gemacht, dass die Frau Vorsitzende der Internationalen Kommission für die Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik (ICCAT) wird. Allerdings erfolglos. Die ICCAT bestimmt die jeweiligen Thunfisch-Fangmengen für ihre Mitgliedstaaten.</p>



<p>Karmenu Vella, der für Umwelt, maritime Angelegenheiten und Fischerei derzeit zuständige EU-Kommissar und Landsmann der Verdächtigen, verurteilte die &#8222;Verstöße und Fehlverhalten&#8220;, die spanische Behörden in ihrer &#8222;Operation Tarantelo&#8220; aufgedeckt hatten. Vella (auf dem Foto unten mit Farrugia) bot jede Unterstützung an, die die zuständigen Behörden benötigen.</p>
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