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	<title>EU &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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	<title>EU &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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		<title>Schlag für Grundschleppnetzfischer: Das neue EU-Naturschutzgesetz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 10:28:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[Das neue EU-Naturschutzgesetz zur Wiederherstellung aller Ökosysteme (auch der Meere) in einen „guten ökologischen Zustand“ ist ein schwerer Schlag für die industrielle Fischerei mit Grundschleppnetzen.&#160; Die Regelung verpflichtet die Mitgliedstaaten, innerhalb von zwei Jahren einen Plan vorzulegen, wie sie bis 2030 mindestens 20 % ihrer geschädigten Hoheitsgewässer in einen „guten ökologischen Zustand“ zurückführen werden. Dies... <a href="https://ultimatefishingnews.com/schlag-fuer-grundschleppnetzfischer-das-neue-eu-naturschutzgesetz/">mehr</a>]]></description>
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<p>Das neue EU-Naturschutzgesetz zur Wiederherstellung aller Ökosysteme (auch der Meere) in einen „guten ökologischen Zustand“ ist ein schwerer Schlag für die industrielle Fischerei mit Grundschleppnetzen.&nbsp; Die Regelung verpflichtet die Mitgliedstaaten, innerhalb von zwei Jahren einen Plan vorzulegen, wie sie bis 2030 mindestens 20 % ihrer geschädigten Hoheitsgewässer in einen „guten ökologischen Zustand“ zurückführen werden. Dies wird in einem ersten Schritt die Meeresschutzgebiete betreffen, in welchen bislang noch gefischt werden darf. Daniel Voces, Generaldirektor des mächtigen europäischen Fischereiverbandes Europêche , erklärte mit Blick auf die Regelung : „Das Unmögliche ist geschehen“.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="655" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/oseana-org.jpg" alt="" class="wp-image-15933" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/oseana-org.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/oseana-org-1000x640.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/oseana-org-300x192.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2024/08/oseana-org-768x491.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Laut Europêche bedroht „die zerstörerische Naturgesetzgebung die Lebensgrundlage und die Nahrungsmittelproduktion der Fischer in der EU“. Dies gelte vor allem für „Einschränkungen der Grundfischerei,&nbsp;insbesondere innerhalb der Meeresschutzgebiete“.&nbsp; Selbst dort darf der Meeresboden von Grundschleppnetzen noch immer umgepflügt werden. Welche verheerenden Folgen dies für die Umwelt hat, findet ihr hier im Blog unter dem Suchbegriff „Grundschleppnetzfischen“.</p>



<p>Nach Ansicht der Fischereilobbyisten wird das neue Gesetz „nur die bereits überwältigende Bürokratie unserer Fischer und Umweltlobbys weiter nähren, nicht jedoch die Menschen.“ „Dies wird zu mehr Schließungen für die Fischerei sowie zu einer diskriminierenden Behandlung des Sektors führen“, sagt Daniel Voces – und forderte finanzielle Ausgleichsmaßnahmen.</p>



<p>Der Verband bezeichnete es als seine „Mission, verantwortungsbewusste und nachhaltige Fangpraktiken zu fördern, die nicht nur eine gesunde und vielfältige Meeresumwelt gewährleisten, sondern auch einen wirtschaftlich und sozial nachhaltigen Fischereisektor erhalten, der in der Lage ist, zur wachsenden Weltnachfrage nach gesunden Meeresfrüchten beizutragen.“</p>



<p>Europêche gilt in Brüssel als sehr einflussreich. Der Verband vertritt rund 45.000 Schiffe, 80.000 Fischer und 16 Mitgliedsorganisationen aus 10 europäischen Ländern.</p>
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		<title>Schleppnetzfischer im Visier der EU</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 13:59:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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		<category><![CDATA[schlepneetz]]></category>
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					<description><![CDATA[Endlich! – Das Fischereimangement (MAP) der Europäischen Kommission hat die Schleppnetzfischer im Mittelmeer im Visier. Mit neuen harten Auflagen, von der Begrenzung der Fangtage, über neue Fangverbotszonen bis hin zu größeren Maschen in den Schleppnetzen soll nun der chronischen Überfischung im Mittelmeer ein Ende gemacht werden und die nachhaltige Nutzung der Meeresfauna gesichert werden. Die... <a href="https://ultimatefishingnews.com/schleppnetzfischer-im-visier-der-eu/">mehr</a>]]></description>
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<p>Endlich! – Das Fischereimangement (MAP) der Europäischen Kommission hat die Schleppnetzfischer im Mittelmeer im Visier. Mit neuen harten Auflagen, von der Begrenzung der Fangtage, über neue Fangverbotszonen bis hin zu größeren Maschen in den Schleppnetzen soll nun der chronischen Überfischung im Mittelmeer ein Ende gemacht werden und die nachhaltige Nutzung der Meeresfauna gesichert werden. Die Schleppnetzfischer in Spanien fühlen sich deshalb so benachteiligt, dass die ganze Branche am 4. Juli streikte. „Wir sind die ewigen Sündenböcke“, sagt Domingo Bonin Vorsitzender der Fischereiverbände auf den Balearen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="681" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/06/trawl01-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-14805" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/06/trawl01-1024x681.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/06/trawl01-1000x666.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/06/trawl01-300x200.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/06/trawl01-768x511.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/06/trawl01.jpg 1154w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Wohl eher die ewigen Sünder: Die Schleppnetze töten mit ihren riesigen stählernen Scherbrettern am Meeresboden alle dort lebenden Gemeinschaften von Korallen über Schwämme, Bodentiere und kleine Fische so effizient, dass dort über Jahre nichts mehr wächst. &nbsp;Viele der auf Seekarten noch eingezeichneten Unterwasserhügel sind längst weggehobelt.</p>



<p>Allein auf den Balearen zerstören 33 (!) Schleppnetz-Kutter den Meeresboden und holen dabei etwa 60% des Gesamtfangvolumens aus dem Meer. Bis 2019 durften sie das an 225 Tagen, im vergangenen Jahr erlaubte die EU-Kommission dann nur noch 200 Tage. In diesem Jahr werden weitere 15 Fangtage gekürzt. Zudem behält sich die EU vor, das Schleppnetzfischen bis 2025 auf 160 Tage im Jahr zu begrenzen. Zudem will die Kommission Fangverbotszonen für Schleppnetzfischer um die Inseln massiv ausweiten.  Nach den Tabu-Zonen im den Menorca-Kanal und um die Insel Cabrera ist aber noch unklar, wo der Meeresboden sich wieder erholen darf.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="How Seafood is Caught: Bottom Trawling" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/BcJFSl_YJHk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Was die Fischer besonders empört: Die Maschenbreite in den Schleppnetzen muss vergrößert werden, damit nicht so viele Jungfische unnötig im Netz verenden. „Mit den neuen Bestimmungen werden wir nun einige Fische gar nicht mehr fangen können“, klagt Bonin gegenüber der „Mallorca Zeitung“. Laut Bonin fühlen sich die Schleppnetzfischer sich wegen der vielen Verbote nun „wie Kriminelle, die sich nicht an Regeln halten und denen unterstellt werde, dass ihnen Nachhaltigkeit und Umweltschutz gleichgültig sind“. &nbsp;– Da ist womöglich was dran.</p>
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		<title>Grundschleppnetzfischen setzt verheerend viel CO2 frei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2021 10:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Schleppnetzfischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Grundschleppnetzfischen tötet nicht nur nahezu alles Leben am Meeresgrund. Es reißt dabei auch tiefe Wunden in den Meeresgrund und setzt mit den verwirbelten Sedimenten weltweit ungeheure Mengen Kohlendioxid frei, das die Ozeane weiter versauert. Eine nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Studie von 26 Wissenschaftlern kommt zu dem Ergebnis, dass die Schleppnetzfischerei jedes Jahr... <a href="https://ultimatefishingnews.com/grundschleppnetzfischen-setzt-verheerend-viel-co2-frei/">mehr</a>]]></description>
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<p>Grundschleppnetzfischen tötet nicht nur nahezu alles Leben am Meeresgrund. Es reißt dabei auch tiefe Wunden in den Meeresgrund und setzt mit den verwirbelten Sedimenten weltweit ungeheure Mengen Kohlendioxid frei, das die Ozeane weiter versauert. Eine nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Studie von 26 Wissenschaftlern kommt zu dem Ergebnis, dass die Schleppnetzfischerei jedes Jahr Hunderte von Millionen Tonnen CO2 in den Ozean pumpt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/oseana-org.jpg" alt="" class="wp-image-14723" width="740" height="473" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/oseana-org.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/oseana-org-1000x640.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/oseana-org-300x192.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/oseana-org-768x491.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" /><figcaption>courtesy: oceana.org</figcaption></figure>



<p>Die Autoren identifizierten bestimmte Bereiche des Ozeans, die einen mehrfachen Nutzen bieten könnten, wenn sie geschützt würden. Der Schutz dieser Regionen würde fast 80 % der Meeresarten schützen, die Fangmengen um mehr als 8 Millionen Tonnen erhöhen und die Freisetzung von mehr als einer Milliarde Tonnen Kohlendioxid allein dadurch verhindern, dass der Meeresboden vor Grundschleppnetzen geschützt wird.</p>



<p>&#8222;Es ist klar, dass die Menschheit und die Wirtschaft von einem gesünderen Ozean profitieren werden. Und wir können diese Vorteile schnell realisieren, wenn die Länder zusammenarbeiten, um mindestens 30 % des Ozeans bis 2030 zu schützen&#8220;, doch nur 7 % des Ozeans stehen derzeit unter irgendeinem Schutz&#8220;, sagt der Hauptautor der Studie, Enric Sala, ein Forscher der National Geographic Society.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="803" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/trawleduntrawled_0.png" alt="" class="wp-image-14724" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/trawleduntrawled_0.png 600w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/trawleduntrawled_0-224x300.png 224w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption>courtesy: NOAA</figcaption></figure>



<p>Die Studie kommt im Vorfeld der 15. Konferenz der Vertragsparteien der UN-Konvention über biologische Vielfalt, die im Mai in Kunming, China, stattfinden wird. Das Treffen wird Vertreter von 190 Ländern zusammenbringen, um ein Abkommen zur Beendigung der weltweiten Biodiversitätskrise abzuschließen. Es wird erwartet, dass das Ziel, 30 % der Land- und Ozeanflächen des Planeten bis 2030 zu schützen (das &#8222;30&#215;30&#8220;-Ziel), eine Säule des Abkommens sein wird</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/greenpeace_coral-1024x629.jpg" alt="" class="wp-image-14725" width="740" height="454" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/greenpeace_coral-1024x629.jpg 1024w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/greenpeace_coral-1000x614.jpg 1000w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/greenpeace_coral-300x184.jpg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/greenpeace_coral-768x472.jpg 768w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2021/03/greenpeace_coral.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" /></figure>



<p>Die Studie kommt überdies zu dem Schluss, dass klug platzierte Meeresschutzgebiete (MPAs), die Fischproduktion um über 8 Millionen Tonnen im Vergleich zu &#8222;business as usual&#8220; steigern könnte. Damit widerlegt die Studie die lange vorherrschende Meinung, dass Meeresschutz der Fischerei schadet. &#8222;Manche argumentieren, dass die Sperrung von Gebieten für die Fischerei den Fischereiinteressen schadet. Aber der schlimmste Feind einer erfolgreichen Fischerei ist die Überfischung, nicht die Schutzgebiete&#8220;, sagt Hauptautor Sala.</p>



<p>Dem Papier zufolge setzt die Grundschleppnetzfischerei mehr Kohlendioxid frei als der weltweite Flugverkehr. &#8222;Der Meeresboden ist der größte Kohlenstoffspeicher der Welt. Wenn es uns gelingen soll, die globale Erwärmung zu stoppen, müssen wir den kohlenstoffreichen Meeresboden ungestört lassen&#8220;, sagte Koautorin Trisha Atwood von der Utah State University. &#8222;Doch jeden Tag befahren wir den Meeresboden mit Schleppnetzen, dezimieren seine Artenvielfalt, mobilisieren jahrtausendealten Kohlenstoff und verschärfen so den Klimawandel. Unsere Erkenntnisse über die Klimaauswirkungen der Grundschleppnetzfischerei werden dazu führen, dass die Aktivitäten auf dem Meeresboden in zukünftigen Klimaplänen nicht mehr ignoriert werden können.&#8220;</p>



<p>Höchste Zeit also diese Fischerei zumindest ebenso wie den Flugverkehr und viele Industrien mit einer <strong>Steuer</strong> auf die Emission von Kohlendioxid zu belegen. Laut EU ist es das Ziel der <strong>CO2</strong>-Abgabe, die aus diesen Emissionen resultierenden Auswirkungen – wie die globale Erwärmung oder die Versauerung der Meere – mithilfe eines höheren Kohlenstoffpreises zu verringern.</p>



<p>Der Studie zufolge haben Länder mit großen nationalen Gewässern und großer industrieller Grundschleppnetzfischerei das höchste Potenzial, durch den Schutz der Kohlenstoffbestände zum Klimaschutz beizutragen. Die Autoren schätzen, dass der Schutz von nur 4 % des Ozeans &#8211; größtenteils innerhalb der nationalen Gewässer &#8211; 90 % des gegenwärtigen Risikos der Kohlenstoffstörung durch die Grundschleppnetzfischerei beseitigen würde.</p>
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		<title>Anfrage an EU wegen Praxis zum Thunfisch-Fang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2018 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauflossenthun]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich haben folgende Anfrage an EU-Abgeordneten udn Vizevorsitzenden des EU-Fischereiausschusses, Werner Kuhn wegen der Praxis zum Thunfisch-Fang mit Ringwaden im Mittelmeer gestellt: Sehr geehrter Herr Kuhn, ich bitte Sie um ein kurzes telefonisches Interview zur Praxis der Ringwaden-Fischerei auf Roten Thun im Mittelmeer. Ein derzeit in den sozialen Medien kursierendes Video https://youtu.be/Wv3ptKARbXc zeigt das Grundschleppnetz... <a href="https://ultimatefishingnews.com/anfrage-an-eu-wegen-praxis-zum-thunfisch-fang/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich haben folgende Anfrage an EU-Abgeordneten udn Vizevorsitzenden des EU-Fischereiausschusses, Werner Kuhn wegen der Praxis zum Thunfisch-Fang mit Ringwaden im Mittelmeer gestellt:</p>
<p>Sehr geehrter Herr Kuhn,<br />
ich bitte Sie um ein kurzes telefonisches Interview zur Praxis der Ringwaden-Fischerei auf Roten Thun im Mittelmeer. Ein derzeit in den sozialen Medien kursierendes Video  https://youtu.be/Wv3ptKARbXc<br />
zeigt das Grundschleppnetz eines Trawlers vor Ibiza voller toter Roter Thune. Die Fische sind in Leichenstarre oder schon teilweise verwest und lagen mehrere Tage auf dem Meeresgrund. Sie verendeten beim Fang in den Ringwaden  und wurden versenkt. Nach Angaben des kroatischen Fischereiministeriums stehen dort etwa 10-15%  der Thune bei dieser Fangtechnik. Um die Baleraren dürfte dieses Quote noch höher sein, da größere Thune sehr viel schneller vom Erstickungstod in den Netzen bedroht sind als die sehr viel kleineren, vor Kroatien gefangen Fische.<br />
Ich möchte für die Nachrichtenagentur Agence France Presse darüber berichten und habe folgende Fragen an Sie, die ich gerne in einem Gespräch erörten würdee:<br />
Ist das Versenken der toten Fische gemäß EU-Regelungen zulässig?<br />
Falls ja: Was wird der Fischereiausschuss gegen die Verschwendung dieser, dem Geist der GFP widersprechenden und ökologisch sowie sozial wichtigen Ressource tun?<br />
Falls nein: Was wird der Fischereiausschuss gegen die Verschwendung dieser, dem Geist der GFP widersprechenden und ökologisch sowie sozial wichtigen Ressource tun?<br />
Wäre es nicht möglich, die Quotenaufteilung zugunsten der Netzfallenfischerei zu ändern, da der Fang damit nachhaltiger und ressourcenschonender ist?</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Jürgen Oeder/AFP</p>
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		<item>
		<title>Fischereiindustrie stöhnt über EU – Schärfe Kontrollen der Freizeitangelei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2018 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauflossenthun]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[Mein Bericht zum Fang der laichbereiten Blauflossenthune hat mir einige Mails eingebracht. Ich muss nun aber anmerken, dass die ICCAT und nicht die EU der Bösewicht mit dem rauchenden Colt ist:  Der früheren EU-Kommissarin für Fischerei und maritime Angelegenheiten, Maria Damanaki, und ihren scharfen Fangbeschränkungen ist es zu verdanken, dass sich die Bluefinbestände überhaupt erholen... <a href="https://ultimatefishingnews.com/fischereiindustrie-stoehnt-ueber-eu-schaerfe-kontrollen-der-freizeitangelei/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Bericht zum Fang der laichbereiten Blauflossenthune hat mir einige Mails eingebracht. Ich muss nun aber anmerken, dass die ICCAT und nicht die EU der Bösewicht mit dem rauchenden Colt ist:  Der früheren EU-Kommissarin für Fischerei und maritime Angelegenheiten, Maria Damanaki, und ihren scharfen Fangbeschränkungen ist es zu verdanken, dass sich die Bluefinbestände überhaupt erholen konnten.  2010 kaum im Amt, entließ sie erst einmal einen EU-Spitzenbeamten, der als verkappter Lobbyist der großen Fischereifirmen galt. Sie setzte dann gegen großen Widerstand durch, dass die EU die Fangquote für Bluefins um über 50 %  kürzte und die Fangzeit auf einen Monat  beschränkte. Nur deshalb konnten sich die Bestände erholen!</p>
<p>Damanaki wollte auch erreichen, dass diese Fangzeit (26. Mai-24. Juni für Purse Seiner) außerhalb der Laichzeit liegt, konnte sich aber gegen die Fischereilobbyisten nicht durchsetzen.<br />Ihr Nachfolger ist seit 2014 der frühere maltesische Minister Kamenu Vella. Er hat die Thunfischfangquoten (Total Allowed Catch: TAC) nun zur Freude der EU-Fangnationen zwar erhöht auf 28,200 t in diesem Jahr,  32,240 t in 2019 und 36,000t in 2020. Davon gehen 15.850 t in diesem Jahr an die EU-Staaten. So weit, so schlecht.</p>
<p>Zugleich sagte Vella aber der <em>IUU</em>&#8211;<em>Fischerei</em> (illegal, undokumentiert und unreguliert) so scharf den Kampf an, dass dieselben Lobbyisten nun aufstöhnen:</p>
<p>Die Organisation Europêche repräsentiert 10 nationale Verbände der industriellen Fischerei aus 8 EU-Staaten. Sie erklärte nun am 31. Mai mit Blick auf die schärfen Fischerei-Kontrollen der EU (ich habe darüber berichtet), dass damit die Industrie erneut „belastet“ werde.<br />Europêche kritisiert vor allem, dass Fangboote nun alle CCTV -Videoüberwachungssysteme (<em>CCTV:</em>  Closed Circuit Television) an Bord installieren müssen. Diese Kameras können alles, was an Deck geschieht an nationale Behörden und dann an die mittlerweile schlagkräftige European Fisheries and Control Agency (EFCA &#8211; https://efca.europa.eu) übertragen. Die Lobbyisten finden das gar nicht gut: Die CCTV-Kameras sollten doch bitte nur auf freiwiliger Basis eingeführt werden&#8230;</p>
<p>Zudem schlimm für sie:  Auch alle kleineren Fangboote (die Masse) mit einer Länge von unter 12 Metern sollen nun ein Tracking System an Bord installieren, das ihre Position und Geschwindigkeit an Überwachungsbehörden an Land funkt.</p>
<p>Neben vielen neuen Fischereiinspektoren setzt die EFCA nun ein 62 m langes weiteres Kontrollschiff ein. Die zunächst für zwei Jahre gecharterte  <em>Lundy Sentinel</em>  kann drei Beiboote zur Kontrolle von Fischereifahrzeugen zu Wasser lassen.<br /><strong><img decoding="async" style="width: 666px;height: 362px" src="/files/images/2018-06/2018-06-02-01.jpg" alt="" /></strong><br />Europêche verweist auch auf dieses neue Schiff und lamentiert in der Erklärung über weitere Maßnahmen, bis folgender Satz aufhorchen lässt: “Finally, Europêche applauds the EC’s ambition to include recreational fisheries in the Control Regulation, whose fishing activities until now have been largely been uncontrolled and unaccounted for.”<br />Was ich bereits berichtet habe, verschärfte Kontrollen der Freizeitangler auf Blauflossenthun, etwa beeim Fsichen an Mastfarmen oder Öl- und Gasplattformen durch die Wasserschutzpolizei oder per Drohnenüberflug, wird nun auch laut Europêche Wirklichkeit.</p>


<p></p>
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		<item>
		<title>EU-Fischereikommissarin dankt für unsere Unterstützung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2014 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt & Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Blauflossenthun]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie Ihr wisst, habe ich einen offenen Brief an die scheidende EU-Kommissarin Maria Damanki geschrieben und mich für ihre Arbeit und den Einsatz zum Erhalt der Thunfischbestände bedankt. Heute kam diese Antwort aus ihrem Büro: Dear Mr Oeder, Commissioner Damanaki has asked me to answer on her behalf to your kind e-mail. An important collective... <a href="https://ultimatefishingnews.com/eu-fischereikommissarin-dankt-fuer-unsere-unterstuetzung/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Ihr wisst, habe ich einen offenen Brief an die scheidende EU-Kommissarin Maria Damanki geschrieben und mich für ihre Arbeit und den Einsatz zum Erhalt der Thunfischbestände bedankt. Heute kam diese Antwort aus ihrem Büro:</p>
<p>Dear Mr Oeder,</p>
<p>Commissioner Damanaki has asked me to answer on her behalf to your kind e-mail.</p>
<p>An important collective effort, encouraged by the EU, has indeed been made in ICCAT to preserve BFT.<br />
I agree that, on the basis of this example, serious progress is still to be made in particular on other Mediterranean species. The Commission will thus need the support of professionals like you also in the coming years.</p>
<p>Kind regards<br />
Harold Nyssens<br />
Cabinet of Commissioner Maria Damanaki<br />
Maritime Affairs and Fisheries<br />
European Commission<br />
Rue de la Loi 200<br />
BERL 09/139<br />
BE-1049 Brussels</p>
<p>Website: https://ec.europa.eu/commission_2010-2014/damanaki/</p>
<p>Meien Brief lautete:</p>
<p>Open Letter to:<br />
European Commissioner for Maritime Affairs and Fisheries<br />
Maria Damanaki</p>
<p>Dear Mrs Damanaki,</p>
<p>I am a journalist and author of a book on the deep sea fishing and would like to thank for your work on behalf of fellow fishermen and charter boat skippers around the northern Mediterranean.<br />
Many fish stocks in the Mediterranean are threatened because fishing pressure continues to increase and more and more young fish are being caught. With one exception, the bluefin tuna has recovered significantly. The risk of extinction of tuna, which has been the economically and culturally significant for millennia, is apparently banned for now. This is due to your outstanding performance! None of your predecessors has so energetically and decisively advanced the protection and sustainable management of tuna as you have done. But there is still much to do, especially for other fish species.<br />
Nevertheless, we would like to thank you for your courage, your dedication and assertiveness.  Mrs Damanaki, you have our respect.</p>
<p>With best wishes for your future career<br />
Jürgen Oeder<br />
www.biggame4u.net</p>
<p>.</p>
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