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	<title>Norwegen &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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	<title>Norwegen &#8211; UltimateFishingNews.com</title>
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		<title>Vor Norwegen getaggter Thun wanderte schnell</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 15:28:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein vor Norwegen getaggter Thun wanderte in 33 Tagen schnell und in Tiefen von bis zu 487 m. Norwegen-Guide Enrico Wyrwa hat in Facebook einen kurzen Bericht zur Wanderung eines vor Norwegen getaggten Blauflossenthuns eingestellt. Der Sender löste sich demnach zwar schon nach nur 33 Tagen. Der Fisch kam in dieser Zeit aber weit. Enrico... <a href="https://ultimatefishingnews.com/vor-norwegen-getaggter-thun-wanderte-schnell/">mehr</a>]]></description>
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<p>Ein vor Norwegen getaggter Thun wanderte in 33 Tagen schnell und in Tiefen von bis zu 487 m. Norwegen-Guide Enrico Wyrwa hat in Facebook einen kurzen Bericht zur Wanderung eines vor Norwegen getaggten Blauflossenthuns eingestellt. Der Sender löste sich demnach zwar schon nach nur 33 Tagen. Der Fisch kam in dieser Zeit aber weit. Enrico zufolge schwamm der Thun in Tiefen von bis zu 487Meter bei Wassertemperaturen von 17 bis runter auf 3,5°Celsius.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="846" height="550" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2018/12/image.jpeg" alt="" class="wp-image-17175" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2018/12/image.jpeg 846w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2018/12/image-600x390.jpeg 600w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2018/12/image-300x195.jpeg 300w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2018/12/image-768x499.jpeg 768w" sizes="(max-width: 846px) 100vw, 846px" /></figure>



<p>Wie die Karte zu seinem Wanderweg zeigt, zog der Fich erst nach Süden vor die dänische Küste. Dann nahm er Kurs auf den offenen Atlantik, wo sich der Sender nordwestlich vor Irland löste. Schade! Der Thun war vermutlich auf dem Weg zum weiter unbekannten Winterlager der Bluefins. Es wird irgendwo im Atlantik zwischen den Azoren und Kanaren vermutet. Vor Irland, außerhalb der 200 Meilen-Zone operieren derzeit japanische Langleinenfischer und fangen die dort vorbeiziehenden Thune, legal, mit ICCAT-Quote.</p>
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		<title>Bluefin schwimmt vom Skagerak in die Biscaya</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Dec 2017 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein im Skagerak im Herbst besnderter Blufein sit in die Biscaya gezogen.- Erster Erfolg für Besenderunsgprogramm mithilfe von Hobbyanglern. Angler haben im Herbst zwischen Dänemark und Schweden Blauflossenthune gefangen, damit sie von Wissenschaftlern mit Satellitensendern bestückt werden konnten. Die Wanderwege der Thune, die dort nach Jahrzehnten wieder erstmals auftauchten, sollen so erforscht werden. Unklar ist,... <a href="https://ultimatefishingnews.com/bluefin-schwimmt-vom-skagerak-in-die-biscaya/">mehr</a>]]></description>
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<p>Ein im Skagerak im Herbst besnderter Blufein sit in die Biscaya gezogen.- Erster Erfolg für Besenderunsgprogramm mithilfe von Hobbyanglern. Angler haben im Herbst zwischen Dänemark und Schweden Blauflossenthune gefangen, damit sie von Wissenschaftlern mit Satellitensendern bestückt werden konnten. Die Wanderwege der Thune, die dort nach Jahrzehnten wieder erstmals auftauchten, sollen so erforscht werden. Unklar ist, woher sie kommen und ob sie zum östlichen oder westlichen Bestand im Atlantik gehören. Nun hat sich ein erster Sender – wenn auch vorzeitig – von einem 18. September markierten Thun gelöst. Die Daten, die er übermittelt hat, lassen den Schluss zu, dass er ein „Europäer“ ist. Der Fisch schwamm vom Skagerak in die Biscaya!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="666" height="492" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2017/12/image.jpeg" alt="" class="wp-image-17177" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2017/12/image.jpeg 666w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2017/12/image-600x443.jpeg 600w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2017/12/image-300x222.jpeg 300w" sizes="(max-width: 666px) 100vw, 666px" /></figure>



<p>Diese Region vor der spanisch-französischen Küste im Atlantik ist ein Jagdgrund der Thune, die im Frühsommer aus dem Mittelmeer hinaus ziehen – aber im Winter?  Die früheren Wanderwege der Blufins bis hoch nach Norwegen zeigen folgende Karten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="666" height="457" src="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2017/12/image-1.jpeg" alt="" class="wp-image-17178" srcset="https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2017/12/image-1.jpeg 666w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2017/12/image-1-600x412.jpeg 600w, https://ultimatefishingnews.com/wp-content/uploads/2017/12/image-1-300x206.jpeg 300w" sizes="(max-width: 666px) 100vw, 666px" /></figure>



<p>Der besenderte Thun war in der Biscaya womöglich nur auf der Durchreise: Der Atlantik vor Marokko ist ein weiterer Jagd- und Weidegrund großer Bluefins. Und wer weiß: Vieleicht auch irgendwann ein neuer Hotspot für Big Gamer.  Die dänischen und schwedischen Wissenschaftler warten nun gespannt auf weitere Satellitendaten und werden das Besenderungsprogramm im Kattegat nächsten September fortsetzen. Wiederum mit Freiwilligen, die im Dienst der Wissenschaft Thune fangen dürfen.  Dass die Thune dort noch streng geschützt sind, scheint so manche Einheimische allerdings nicht zu stören. Gebrauchtes 130-er Gerät ist dort gefragt wie nie….</p>
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		<title>Mit Frau Maggi und Herrn Knorr in Træna</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2017 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am nächsten Tag müssen wir dann erkennen, dass uns die Heilbutt-Trauben auch in einem nahezu perfekten Revier nicht in den Mund wachsen und so schaut außer Dorschen nicht viel auf eine Stippvisite an Bord vorbei. Nur beim Heilbutt-Schleppen steigt als.. Von Peter Ebsen   Die TrænaArcticFishing Lodge ist das neue Offshore Reiseziel bei DinTur. Rund... <a href="https://ultimatefishingnews.com/mit-frau-maggi-und-herrn-knorr-in-traena/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am nächsten Tag müssen wir dann erkennen, dass uns die Heilbutt-Trauben auch in einem nahezu perfekten Revier nicht in den Mund wachsen und so schaut außer Dorschen nicht viel auf eine Stippvisite an Bord vorbei. Nur beim Heilbutt-Schleppen steigt als.. </p>
<div style="text-align: center">
	Von Peter Ebsen</div>
<p> <br />
Die <a href="https://www.dintur.de/ferienhauser/nordnorwegen_unten/traena-arctic-fishing.htm">TrænaArcticFishing</a> Lodge ist das neue Offshore Reiseziel bei DinTur. Rund 50 km vor dem norwegischen Festland gelegen, bietet Traena fast jungfräuliches Angeln auf dem Polarkreis. Schon die Seekarte lässt erahnen, dass dort, auf einem Vorsprung des Festlandsockels, eine fantastische Fischerei möglich sein müsste. Im Mai 2017 eröffnet, sind wir Anfang Juni mit die Ersten, die dieses faszinierende Fleckchen Erde befischen dürfen.<br />
Die Anreise ist lang und beschwerlich, aber machbar. Ab Hamburg sind bis Bodo 3 Flüge nötig und dann kommen noch mit umsteigen 6 ½ h Fährzeit dazu.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-00.jpg" style="width: 666px;height: 782px" /><br />
Aber das Wetter zeigt sich von seiner schönsten Seite und so ist der Flug über und die Fahrt entlang der norwegischen Küste voller beindruckender Aussichten. Als dann endlich die Silhouette von Træna in Gegenlicht der arktischen Abendsonne auftaucht, sind wir schon froh, dass das Ziel nun in greifbarer Nähe liegt.<br />
Merethe, die freundliche Hausbetreuerin, holt uns pünktlich an der Fähre ab und bringt uns die letzten 500 m bis zu unserem Appartement, wo wir dann nur noch in die Betten fallen.<br />
An dieser Stelle möchte ich mal eine Kleinigkeit mit großer Wirkung lobend erwähnen, die wir bisher aus Norwegen nicht kannten: Die Fenster können mit Rollos hervorragend abgedunkelt werden, so dass einer erholsamen Nachtruhe nichts entgegensteht. Wir sind ja nicht mehr ganz so taufrisch, da ändern sich halt die Prioritäten…<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-01.jpg" style="width: 666px;height: 375px" /><br />
Voller Euphorie sind wir am nächsten Morgen zeitig auf den Beinen und schon vor dem Frühstück werden die Xzogas, die Hardys und das Ultraleichtgeschirr für die abendlichen Küchendorsche fangbereit gemacht und um 9 Uhr tuckern wir schon langsam den Selværsundet entlang, den Heilbutts entgegen. Nur 5 Minuten später senken sich unsere Gummis zum ersten Mal in diesem Jahr in die azurblauen Fluten des Nordatlantiks.<br />
Nachdem wir in den letzten Jahren die Vorzüge der Heilbutt-Angelei kennen gelernt hatten, ist dieser unser bevorzugter Zielfisch geworden. Als Flugreisende haben wir nur sehr begrenzte Möglichkeiten Filets mitzunehmen, so dass wir darauf angewiesen sind, Fische, die wir nicht verwerten wollen, unbeschadet wieder releasen zu können. Da der Heilbutt keine Schwimmblase hat &#8211; bekanntermaßen bildet sich die im Jungfischstadium schon zurück &#8211;  ist der Heilbutt neben dem Dorsch für C&amp;R am ehesten geeignet. Bei allen anderen Fischarten wird das deutlich schwieriger &#8211; alles, was tiefer als 20 m schwimmt, hat damit schon signifikante Probleme.<br />
Unsere großen Gummifische finden bei der ruhigen vertikalen Driftangelei auf Heilbutt auch schnell begeisterte Abnehmer. Schöne Dorsche bis 5, 6 kg holen sich die Shads aus dem Mittelwasser. Bisse,  die wir nicht verwandeln können, werden &#8211; der Fantasie sei Dank &#8211; dem Heilbutt zugesprochen,  dass wir das Gefühl haben im gelobten Buttland zu fischen. So sind wir dann auch nicht überrascht, als Rainer am frühen Nachmittag den ersten Fisch hakt, der dem Zug der Rute nicht willig nach oben folgt.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-02.JPG" style="width: 666px;height: 601px" /><br />
Immer wieder toll, wenn ein Butt in die Bremse geht und die Spitze der 12er Xzoga TAKA-G auf die Wasseroberfläche tippen lässt. Der Fisch ist gut gehakt und nach ein paar Minuten können wir unseren ersten Butt der Saison 2017 in die Kamera halten. Ein paar Fotos unter dem blauen Himmel Nordnorwegens und er darf wieder schwimmen. Wir sehen uns dann in ein paar Jahren, mein Freund…<br />
Nun schnell noch ein paar Küchendorsche für das Abendessen verhaftet. Es geht doch nix über Dorschfilet im Bierteig mit Rosmarinkartoffeln, Knoblauchdip und Gurkensalat. Unsere besten Freunde sind dann Frau Maggi, Herr Knorr und natürlich Matthias Hoff vom   <a href="https://www.fischgewuerze-versand.de/">Fischgewürze-Versand</a>. Da kriegen sogar wir Stümper am Herd ein schmackhaftes Abendessen hin.<br />
Am nächsten Tag müssen wir dann erkennen, dass uns die Heilbutt-Trauben auch in einem nahezu perfekten Revier nicht in den Mund wachsen und so schaut außer Dorschen nicht viel auf eine Stippvisite an Bord vorbei. Nur beim Heilbutt-Schleppen steigt als Beifang noch ein kleiner Leng ein.<br />
Die Dorsche sind schon schön. Die Drift entlang eines 10 bis 15 m tiefen Rückens beschert uns schöne rote Tangdorsche bis 80 cm &#8211; mit den Ultraleichtruten (umgebaute Fliegenruten bzw. Spinnruten mit 10 &#8211; 30 g WG), 10er Geflochtene und kleinen Kopytos macht das richtig Laune. Da kann es schon mal ein paar Minuten dauern, bis man so einen 3, 4 kg Fisch vom Grund gelöst bekommt.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-03.JPG" style="width: 666px;height: 516px" /><br />
Abends Kriegsrat &#8211; Wo sollen wir am nächsten Tag angreifen? Wir entscheiden uns für den großen Flachbereich vor unserer Insel, direkt angrenzend an den tiefen Fjord Richtung Festland. Flachbereich bedeutet in diesem Fall um und bei 10 bis 15 m. Wir haben auch mehrere Bisse von denen wir glauben, das könnten Heilbutts gewesen sein, aber da war sicherlich öfter der Wunsch Vater des Gedankens. Hängen geblieben sind nur kleine Dorsche. Nach und nach fischen wir uns zur Fjordkante vor, als dann doch etwas Kräftigeres bei mir einsteigt. Nach ein paar kurzen Fluchten hievt Rainer einen 82er Heilbutt für mich über die Reling – na siehste, geht doch. Den schicken wir dann auch gleich mal in den Winterschlaf.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-04%20.JPG" style="width: 666px;height: 452px" /><br />
Die Drift geht weiter über einen Unterwasserberg auf eine Nase, die sich in den Fjord hinein zieht. Auf dieser Nase stehen Unmengen von Fisch. Da muss doch was Größeres zwischen stehen. Jau, tut es auch. Ein schöner Heilbutt ist eingestiegen und lässt meinen Adrenalinpegel wieder mächtig ansteigen. Nach ein paar Erinnerungsfotos darf er aber wieder schwimmen. Wir setzen neu an. Nach wie vor überschlägt sich das Echolot. Die Drift ist perfekt &#8211; direkt auf dem Nasenrücken entlang &#8211; aber es tut sich nichts mehr. Auch keine Dorsche und die müssten doch unter dem Schwarm stehen. Bei soviel Leben unter dem Boot werde ich ungeduldig und fange an zu werfen. Durchsacken lassen und dann langsam einleiern.<br />
Ein paar Würfe später ist der Köderdruck plötzlich weg. Na, da schiebt doch einer an… Ein Butt ist das nicht, Dorsch auch nicht. Aber klein ist der auch nicht. Nach ein paar Fluchten kommt ein toller Pollack noch oben, mit 98 cm schon ein ziemlich Guter.<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-05.JPG" style="width: 666px;height: 479px" /><br />
Wo einer ist, da sind noch mehr. Und sie sind perfekt für das leichte Geschirr.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-07.jpg" style="width: 666px;height: 343px" /><br />
Also haben wir am nächsten Tag die Hardys eingepackt und schön ein paar Stunden geballert. 30er Gummiwürmer am 70 g Kopf kriegen diese leichten Ruten eben gerade noch hin.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-07a.JPG" style="width: 666px;height: 435px" /></p>
<p>Die Pollacks sind davon sehr angetan und wir begeistert. Immer wieder hängen 2 oder 3 Fische gleichzeitig am Geschirr und sorgen für mächtig Action an Bord.<br />
Aber wir sind ja eigentlich wegen der Heilbutts hier und so versuchen wir es unter dem Schwarm nochmals auf die Platten. Aber nichts rührt sich &#8211; kein Zupf, kein Beiß. Konsequentes Heilbutt-Angeln kann eine sehr eintönige Sache sein &#8211; wenn nichts beißt.<br />
2 Tage später bekommt dann Tanser auch noch seine Chance. Gleich beim Runterlassen kriegt er einen kräftigen Biss. Schnarrend gibt die Rolle die Schnur frei und nach ein paar Minuten kann sich Tanser über seinen PB-Butt freuen. Mit 120 cm sicher kein Riese, aber allemal ein toller Fisch.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-09.JPG" style="width: 666px;height: 435px" /><br />
Auf der Suche nach den Butts und probieren wir es am nächsten Tag Offshore. Ein riesiges Plateau zieht sich in den Fjord und soll laut Seekarte Heilbutt-Revier sein. Etwas kabbelig ist es da draußen ja noch und so bleiben wir zunächst dicht unter Land. Aber dort lauern nur kleine Dorsche.<br />
Gegen Mittag wird die See etwas ruhiger und wir wagen uns weiter raus in Richtung der Untiefen. Dort ist das Echolot auch wieder voller Fischanzeigen. Die Dorsche beißen gut auf den ruhig geführten Heilbuttköder und hier draußen sind sie auch eine Nummer größer. Doch keiner der Bisse lässt einen Butt vermuten. &#8211; Also wieder Werfen.<br />
Bei 20 m Wassertiefe kann man auch mal etwas schneller kurbeln, in der Hoffnung einen Köhler zu überlisten. Der lässt nicht lange auf sich warten und der Widerstand ist beachtlich. Aber dem schweren Butt-Tackle hat er nicht viel entgegenzusetzen und so kann ich bald den Kiemengriff ansetzen. Mit 106 cm ein toller Seelachs. Das Zurücksetzen nimmt er dankbar an. Leider briest es wieder auf und wir sehen zu, dass wir in den Windschatten der Inseln kommen. Über Nacht legt sich aber der Wind und die See liegt vor uns wie ein Ententeich im Sonnenschein. Also nochmal raus auf den Fjord. Am letzten Tag wollen wir uns nochmal so richtig ausangeln.<br />
Das klappt da draußen Bestens. Wir fangen Köhler und Dorsche bis über einen Meter.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-09b.JPG" style="width: 666px;height: 450px" /><br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-10.JPG" style="width: 666px;height: 560px" /><br />
 Gegen Mittag steigt dann bei mir noch ein richtiger Fisch ein. Die dumpfen Kopfschläge lassen zunächst auf einen kleineren Butt hoffen, aber als der Fisch dann unter dem Boot zu kreisen anfängt, vermuten wir doch eher einen Seelachs.<br />
Holla, die Waldfee. Das nenne ich einen Köhler. Der Kiemengriff klappt einwandfrei und ich kann eine richtige Köhlerkalosche über die Bordwand wuchten. Wir schätzen ihn auf weit über 10 kg und etwa 115 cm. Das Maßband haben wir leider vergessen und eine Wägearie wollen wir dem Fisch nicht zumuten. Also wird er nach ein paar Fotos schnell wieder releast.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-11.jpg" style="width: 666px;height: 909px" /><br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-12.JPG" style="width: 666px;height: 899px" /><br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-12b.jpg" style="width: 666px;height: 821px" /><br />
Zum Abschluss wollen wir es nochmal konsequent auf die Platten versuchen und tatsächlich hat Rainer auf der allerletzten Drift noch einen Biss. Eindeutig Heilbutt! &#8211; Der kaut auf dem Gummifisch herum, die Leine streckt sich, aber es ist zum Anschlagen immer noch zu früh. So driften wir langsam von dem Fisch weg und als dann kein Bott mehr in der Leine ist wagt Rainer den Anhieb, der natürlich ins Leere geht.  &#8211; Vielleicht hätte man… oder man hätte…Hätte, hätte, Fahrradkette &#8211; der Fisch ist weg und der Urlaub zu Ende. Wir müssen uns bis zum nächsten Jahr gedulden.<br />
Alles in Allem kann man sagen, die Træna Arctic Fishing Lodge liegt in einem echten Ausnahmerevier. Auch wenn für uns in diesem Jahr die Heilbutts etwas hinter den hochgesteckten Erwartungen zurück standen, sind wir überzeugt, dass dort Buttland liegt. Das zeigen ja auch die Fänge, die die anderen Angler bislang dort gemacht haben.<br />
<img decoding="async" alt="" src="/files/images/2017-08/2017-08-10-15.jpg" style="width: 666px;height: 375px" /><br />
Die Insel selbst ist sehr klein, was für Leute mit Bewegungsdrang problematisch werden könnte, wenn man wetterbedingt nicht zum Angeln rausfahren kann (nicht jeder hat so einen guten Draht zu Petrus…). Zur Not gibt es aber deutsches Fernsehen.<br />
Ein kleiner Laden für den täglichen Bedarf liegt nur wenige Schritte entfernt. Die recht kurzen Öffnungszeiten variieren täglich (Di, Do und So geschlossen). Das Angebot ist übersichtlich, aber ausreichend. Montags können die Regale schon mal etwas leerer sein da dienstags üblicherweise die neue Warekommt.<br />
Benzin kann man bei der Hausbetreuung (Merethe) auf Anfrage bekommen. Für die kleineren Boote gibt es das 25 L Kanisterweise, das große Boot müsste wohl zum Tanken gebracht werden. Die Preise dafür sind landesüblich.<br />
Für Selbstfahrer wichtig: Die Autofähre fährt (zurzeit) samstags nicht und auch an den anderen Tagen muss sie für die Rücktour rechtzeitig bestellt werden (Selvær -&gt; Festland).<br />
Tight Lines<br />
Peter</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Norwegen: Zoll beschlagnahmt bei Anglern bislang 6 Tonnen Fischfilets</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/norwegen-zoll-beschlagnahmt-bei-anglern-bislang-6-tonnen-fischfilets/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2017 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein, heißt es. Nun, ich bin es nicht und habe auch schon mehr als die Freimenge von 15 kg Fischfilet aus Norwegen mit nach Hause gebracht. Es schmeckt einfach zu gut. Was sich aber Raubfischer &#8211; vor allem aus Deutschland &#8211;  in den vergangen Monaten geleistet haben,... <a href="https://ultimatefishingnews.com/norwegen-zoll-beschlagnahmt-bei-anglern-bislang-6-tonnen-fischfilets/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein, heißt es. Nun, ich bin es nicht und habe auch schon mehr als die Freimenge von 15 kg Fischfilet aus Norwegen mit nach Hause gebracht. Es schmeckt einfach zu gut. Was sich aber Raubfischer &#8211; vor allem aus Deutschland &#8211;  in den vergangen Monaten geleistet haben, das lässt in mir die Empörung hochsteigen.<br />
Der Zoll im Fährhafen Oslo hat die Kontrollen ausreisender Angel-„Urlauber“ verschärft und in den zwei Wochen Ende Juni und Anfang Juli rund eine Tonne an illegalen Fischfilets aus den Autos von Anglern gezogen. Im ersten Halbjahr 2017 beschlagnahmte der Zoll insgesamt 6 Tonnen Fischfilets, so viel wie nie zuvor. 2016 lag die Gesamtjahresmenge bei nur 2264 kg. Zu den meisten Sicherstellungen kam es bei Raubfischern aus Deutschland Polen und Litauen.<br />
<img decoding="async" style="width: 666px;height: 501px" src="/files/images/2017-07/zoll.jpg" alt="" /><br />
Manche der Angler hielten es für schlau, schon oben im Norden über die norwegische Grenze nach Finnland zu wechseln.  Auch dort ist Zoll schlauer: An der Grenzstation Kivilompolo (Finnmark) steht der Rekord an beschlagnahmten Fisch aus nur einem Fahrzeug in diesem Jahr bei 285 kg. Das ist wenig im Vergleich zu den drei Deutschen, die im Juli 2016 an der Station Helligskogen-Kilpisjärvi hochgenommen wurden. Sie hatten 752 kg (!)Fischfilet im Auto und mussten deshalb 14.000 Euro zahlen. &#8211; Das Filet entspricht einem Bruttofischgewicht von 2,5 Tonnen. Wie und in welchem Zeitraum das kriminelle Trio diese Menge gefangen hat, wurde nicht mitgeteilt. Eine Methode, zu deren Opfer immer mehr Angler werden, heißt: Diebstahl. Abreisende Angler leeren nachts die Kühltruhen von anderen. Das ist weniger aufwändig als selber fangen…<br />
Der norwegische Zoll will nun nach Angaben von „Norway today“ an allen Außengrenzen die Kontrollen verschärfen.<br />
Einen weiteren Weg schlägt der Vorsitzende der norwegischen Fischereigewerkschaft, Roger Hansen, vor. Seiner Ansicht nach sind die Ferienanlagenbetreiber wegen ihres Bootsverleihs mit verantwortlich für die Schwarzfischerei: Sie sollten deshalb dieselben strengen Kontrollpflichten und Strafen bei Verstößen auferlegt bekommen, wie die Berufsfischer, erklärte Hansen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tofteroy Endbilanz: Fischen und Kultur</title>
		<link>https://ultimatefishingnews.com/tofteroy-endbilanz-fischen-und-kultur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2014 15:28:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
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					<description><![CDATA[Norwegen ist: Angeln. Bei Ausfalltagen aber auch Kultur. Zumindest für die, die sie mögen und von Tofteroy aus angeln, denn von dort sind es nur 40 Autominuten nach Bergen. Norwegen ist: Angeln. Bei Ausfalltagen aber auch Kultur. Zumindest für die, die sie mögen und von Tofteroy aus angeln, denn von dort sind es nur 40... <a href="https://ultimatefishingnews.com/tofteroy-endbilanz-fischen-und-kultur/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Norwegen ist: Angeln. Bei Ausfalltagen aber auch Kultur. Zumindest für die, die sie mögen und von Tofteroy aus angeln, denn von dort sind es nur 40 Autominuten nach Bergen.  Norwegen ist: Angeln. Bei Ausfalltagen aber auch Kultur. Zumindest für die, die sie mögen und von Tofteroy aus angeln, denn von dort sind es nur 40 Autominuten nach Bergen. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5633aa.jpg"></p>
<p>Die Hafenstadt mit nordischem Flair hat weit mehr zu bieten, als ihren Ruf, mit 248 Tagen Regen im Jahr, die nasseste Stadt Europas zu sein:<br />
</p>
<div id="karte"></div>
<p>Sicht auf Bergen</p>
<p>Während meines Besuchs hatte das Fischereimuseum zwar wegen Umbaus leider geschlossen. Sehenswert und beeindruckend war stattdessen das am Hafen im Viertel &#8222;Bryggen&#8220; gelegene Hanseatische Museum. Dort wird die Geschichte der seefahrenden Händler deutlich, die ab dem frühen 12. Jahrhundert im Tausch gegen Getreide Stockfisch von Bergen nach Lübeck und andere Hansestädte importierten.</p>
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<p>Die Hanseaten hatten über die Zeit ein komplexes System für die Bewertung der Stockfisch-Qualitäten entwickelt: Im 18. Jahrhundert gab es zuletzt 23 verschiedene Qualitätsklassen für Dorsch, sechs für Lumb und zwei für Köhler. Gefangen wurden die Dorsche auf den Lofoten von Januar bis April. Die jeweils 3 bis 5 Mann in einem Boot brachten es im Durchschnitt auf 750 Dorsche. Der dann getrocknete Stockfisch wurde in „väg“ (für Waage) von je 18 kg gewogen. In gewöhnlichen Jahren wurden von den Hanse-Koggen ungefähr 300.000 väg oder 5,4 Millionen Kilogramm Stockfisch exportiert.</p>
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<p>Das alte, hölzerne Museumsgebäude ist das ehemalige Kontor der Händler. Es zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und gibt mit seinen kleinen Stuben einen Einblick in das damalige Leben. Dunkel, kalt und zugig muss es gewesen sein: Aus Angst vor Feuer waren Kerzen oder Öllampen streng verboten und geschlafen wurde wegen der Kälte in Schrankbetten, deren Türen von innen geschlossen wurden, um die (vom Körper produzierte) Wärme darin zu halten. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5633d.jpg"></p>
<p>Heller war nur die sogenannte äußere Stube, in der im Sommer gegessen und diverse Gerätschaften aufbewahrt wurden. Sie hatte ein Fenster und an ihrer Decke baumelte die Mumie eines Dorsches mit einem besonders großen Kopf: Die Lofotenfischer schenkten diese sogenannten Königsdorsche den Händlern als „Glücksbringer“.</p>
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<p>Vielleicht war mein erster großer und zurückgesetzter Dorsch auch so ein Glücksbringer: Wir fingen immer gut Fisch. Nach dem Tag in Bergen stürmte es mit bis zu 20 Knoten zwar noch so sehr, das an eine Fahrt ins Offene nicht zu denken war. In einer etwas ruhigeren zweistündigen Phase, die „www.yr.nor“ richtig vorausgesagt hatte, trauten wir uns aber an den Ausgang unseres Hausfords hinter eine geschützte Felswand und fanden dort im Kehrwasser Makrelen satt.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5633f.jpg"></p>
<p>Fast jeder Zug mit drei großen Dorschfliegen und einem Pilker brachte „Full House“. In einer halben Stunde füllten wir so eine schwarze Wanne &#8211; und hatten dann drei Stunden Arbeit, um den Großteil der überaus schönen Fische zu filetieren. Makrelen ziehen im Juni/Juli unter die Küste und bleiben bis Ende August.<br />
Und wenn wir schon beim Gerät sind: Makrelen beißen auf alles, klar. Bei den Dorschen kam es aber darauf an, ob es „graue“ oder „braune“ waren. Grau, das sind die Fische des offenen Wassers. Vor Tofteroy sind sie im Juni-Juli eher selten. Wer trotzdem auf sie aus ist, sucht im Sommer am besten ein großen Schwarm kleiner Seelachse und fischt dort mit einer Überbeißmontage.<br />
Einen unserer großen Dorsche sowie einige kleinere und einen Pollack fing ich mit dem Slow Blatt Jig.  Zum intensiven Testen waren wir aber zur falschen Jahreszeit dort.  </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5633g.jpg"></p>
<p>Beste Zeit für viele und auch größere Dorsche von durchschnittlich 5-8 kg  und bis zu 13 kg bei einzelnen Exemplaren ist Magne zufolge die ausklingende Laichzeit Ende März bis Mitte April. Dann sind auch Heringe da.<br />
Erfreulich erfolgreich waren neben dem Slow Blatt vor allem die Inchiku und Kabura beim Angeln auf die  „braunen“, die standorttreuen und deshalb ganzjährig vorhandenen Tangdorsche. Mit Fischfetzen garnierte Inchiku und Kabura wurden für unsere Anfängerin Carmen schnell zu Favoriten: Sie hatte damit mehr Hänger in Fischmäulern als am Grund mit Pilker und fing selbst noch Dorsch, wenn bei uns schon nichts mehr ging. Inchikus und Kaburas werden künftig einen Stammplatz in meiner Tacklebox bekommen. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5633h.jpg"></p>
<p>Für Tangdorsch und Pollack ist meiner Meinung nach ein kleiner Gummifisch in schwarz, pink, schmutzig-grün, oder krabbenorange aber noch immer ein hervorragendes Mittel der Wahl. (Größere Shads mit über 12 cm brachten uns selbst in „Köhler-Farbe“ KEINEN Biss, Pilker übrigens auch nicht). </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5633i.jpg"></p>
<p> Wir fischten die Gummis an Jighaken von 28 bis 60 Gramm sowie 12er Geflochtener und Sportex-Ruten: Ich hatte eine (für die 60er Köpfe zu leichte) Carat Z mit einem WG von 35 Gramm. Simon und Carmen fischten die „STYX.B“, 2,40 m lang und mit einem WG von 28-55 g. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5633k.jpg"></p>
<p>Diese Rute ist leicht und schnell. Ihre sensible Spitze zeigt den zarten Zug eines Pollack-Bisses ebenso an, wie die Schnurentlastung eines Fisches, der, den Köder längst im Maul, einfach in Zugrichtung mit schwimmt. Nach dem Anhieb, den sowohl die Carat Z als auch die STYX  in gewohnter Sportex-Manier durchbringen, dauerte es dann oftmals erstaunlich lange, bis die Pollacks bemerkten, dass die „Sache einen Haken hat“ und durchstarteten. Den Drill meines größten Pollacks mit knapp 8 kg meistere die Carat Z mit Bravour.   </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5633l.jpg"></p>
<p>Simon hatte als Universalpilke die vierteilige Shimano YASEI STC MONSTER zum Testen dabei. Die 2,4 m lange Reiserute mit einem Wurfgewicht von 28-110 g  bestand auch unseren Härtetest: Full-House“-Makrelenheben. Selbst vier Fische plus Endpilker zuletzt im spitzen Winkel ins Boot gehoben brachten Rutenspitze oder Steckverbindungen nicht in Verlegenheit.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5633m.jpg"></p>
<p>Seelachse mit etwa 40 cm fingen wir an unseren „Dorsch-System“-Paternostern von Aquantic/Sänger. Die Vorfächer haben drei „Real-Skin“-Haken der Größe 6/0  an einer 0,90er Schnur und waren für 1,80 Euro das Stück  auch beim Makrelenheben eine günstige Universalwaffe.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5633n.jpg"></p>
<p>Die kleinen Seelachse schmecken mir am besten. Wer größere Seelachse ab 3-5 kg will, muss sich vor Tofteroy bis September gedulden. Dann ist auch beste Zeit für längere Leng in der Klasse von 15-20 kg und Lumb mit 5-8 kg. Wir fingen nur einen kürzeren Leng, dafür reichlich Lumb. Haken der Wahl für die Fetzenköder waren 12/0er Gummi-Mak. Nicht wegen besonderer Reize. Nur deshalb, weil sich die langschenkligen Haken gut packen und aus den Fischmäulern rausdrehen lassen. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5633n2.jpg"></p>
<p>Fazit: Veranstalter Michael Teltows Ansage „Wenig Großfisch“, stimmt mit Ausnahmen: Gute Dorsche ziehen mit den Seelachsen mit und können durchaus  gefangen werden. Zudem bieten größere Pollacks an passendem Gerät jede Menge Spaß. Entspannt mit freien Tagen und ohne Nachtfischen fingen wir deshalb genug Fisch für ein ganzes Jahr.<br />
Und, nicht zu unterschätzen für den Fangerfolg: Magnes Boot ist das sicherste und seegängigste, das ich in Norge je gesehen habe. Der 6,4 m lange, und eien Tonne schwere unsinkbare Aluminium-„Jeep“ wurde als Einsatzboot für Norwegens Bohrinseln designt und ist mit seinem 70 PS-Motor nicht nur über 20 Knoten schnell; bei vernünftiger Fahrweise ist es auch erstaunlich sparsam im Verbrauch. Wir kamen in 10 Angeltagen mit 8 Kanistern (zu 25 Liter) aus.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5633o.jpg"></p>
<p>Nun ruhen viele der Fische in meiner Tiefkühltruhe. Gut so. Ich freu mich schon darauf,  verschiedenste neue Rezepte auszuprobieren. Denn, so schreibt Manuel Vásquez Montalbán:<br />
„Sind Küche und Gastronomie bereits die Alibis des Verbrechens gegenüber allem Lebenden, so brauchen wir nur noch zu fordern, dass das Verbrechen Fülle schaffe; das heißt, dass wir im Gegensatz zu den Barbaren, die den erschlagenen Feind in Stücke hacken und in eine kläglichen Hamburger verwandeln, aus dem Tod, den wir verursachen, ein herrliches Bild von Schönheit und Opulenz schaffen.“</p>
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		<title>Tofteroy &#8211; Eine Zwischenbilanz aus Norwegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Oeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2014 15:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
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					<description><![CDATA[Früher dachte ich, dass Tage in Norwegen ohne Angeln möglich, aber sinnlos sind. Und früher dachte ich auch: Norwegen, das ist „Alles oder nichts“ entlang der Gezeitentabelle. Stimmt nicht. Zumindest nicht hier und jetzt, so viel kann ich nach einer Woche bilanzieren&#8230; Keine Ahnung, ob der Name „Tofteroy“ im Norwegischen eine Bedeutung hat. Für mich... <a href="https://ultimatefishingnews.com/tofteroy-eine-zwischenbilanz-aus-norwegen/">mehr</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Früher dachte ich, dass Tage in Norwegen ohne Angeln möglich, aber sinnlos sind. Und früher dachte ich auch: Norwegen, das ist „Alles oder nichts“ entlang der Gezeitentabelle. Stimmt nicht. Zumindest nicht hier und jetzt, so viel kann ich nach einer Woche bilanzieren&#8230; Keine Ahnung, ob der Name „Tofteroy“ im Norwegischen eine Bedeutung hat. Für mich hat er inzwischen was lautmalerisch Leichtes. Früher dachte ich, dass Tage in Norwegen ohne Angeln möglich, aber sinnlos sind. Und früher dachte ich auch: Norwegen, das ist „Alles oder nichts“ entlang der Gezeitentabelle. Stimmt nicht. Zumindest nicht hier und jetzt, so viel kann ich nach einer Woche bilanzieren.<br />
Norwegen ohne Angeln, das haben wir uns gegönnt mit einem Tageausflug nach Bergen.  Die alte Hansestadt hat Flair, den längsten Leng, interessante Architektur und wird mich wieder sehen.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5618aa.jpg"></p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5618b.jpg"></p>
<p>Dass die Landschaft in Südnorwegen nicht so wild und schroff ist, wie  jenseits von Trondheim: zugegeben. Reizvoll schöne Passagen durch Mini-Fjorde und traumhafte „Wochenend“-Häuschen zum Sehnsüchtig werden, gibt es auch hier, keine halbe Autostunde von Bergen entfernt.</p>
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<p>Und das Fischen?<br />
Die ersten Tage noch ganz seriös: Tief Fischen in der Lump-und Leng-Allee etwa. Alles abgestimmt mit den Wind- und Strömungsprognosen, wie ihr am folgenden Diagramm seht. </p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5618e.jpg"></p>
<p>Die Köder, zwei 12/0-er Bull-Makks am Paternoster mit Fetzenköder auf 100 m am Grund  waren noch nicht lange unten, da bekam ich einen Doppelbiss: Ein (schon wieder) großer Dorsch mit knapp 10 kg am oberen und ein willkommener Lump am unteren Haken. Der Dorsch war noch so fit, dass er wieder schwimmen durfte.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5618f.jpg"></p>
<p>Der Lump ruht nun mit sechs weiteren im Eis. Der schwerste hatte gute 3 kg. Aber das war‘s dann auch. Die Drift wurde immer langsamer, weil der Wind nahezu einschlief. – Wir stellten dann bald ein. Auch, weil tief Fischen mit den schweren Bleigewichte nichts war für Carmen. (Sie fängt stattdessen ((Immer als Erste!)) Pollacks am Gummifisch.)  </p>
<p>Seitdem ist Fun-Fischen angesagt: Wir schlafen aus und finden unabhängig vom Tidekalender immer eine Ecke, an der was geht: Dabei ist der Gummifisch mit Jig-Köpfen von 28-50 gr. unser Universalköder geworden.  Zehn verschiedene Fischarten stehen mittlerweile auf dem Habenkonto. Darunter ein Leng aus 65 m am Gummifisch! Was mach ich nun mit dem? Ihr Gourmet-Köche zu Hause, was mach ich nun mit dem geschmacklosen Schlauch?  Habt ihr ein akzeptables Rezept? – Bitte melden!<br />
Und dann musste ich Michael Teltow ein drittes Mal Lügen strafen: „Riesen-Dorsche, darfst Du nicht erwarten“, hatte er gesagt. Und heute fange ich einen mit 13 kg (Für mich ist das ein Großer).  Die Slow-Blat-Jigs, hatte ich tags zuvor ohne Erfolg ausprobiert und dann das: Simon hatte noch gesagt,  „auf dem Echo kommt ein Schwarm kleiner Seelachse“, als der Dorsch  einstieg. Das folgende Foto ist aber zugegebenermaßen gestellt: Der Dorsch hatte den Langsamtaumler tief inhaliert und alle drei Haken, die der Hersteller zu montieren empfiehlt, saßen unlösbar tief im Maul. Den Jig hatten wir deshalb rausoperiert und in den Maulwinkel fürs Foto einen sauberen eingehängt. Ich werde das „Langsamblatt“ die Tage auch auf kleinmäulige Schellfische ausprobieren – und lasse euch dann in einem Kapitel, „Tackle talk“, alles wissen.</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5618g.jpg"></p>
<p>Ach und noch was: Woran erkennt man das beste Boot auf dem Wasser? &#8211;  Klar: Das mit den meisten Möwen außen rum!</p>
<p align="center"><img decoding="async" src="https://ultimatefishingnews.com/images/5618h.jpg"></p>
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